Bosch läutet eine neue Ära für urbane eBikes ein: Mit der Hub Line präsentieren die Stuttgarter ihren ersten Nabenmotor überhaupt – ein Novum in der Firmengeschichte. Gleichzeitig bekommt die bewährte Active Line Plus ein umfassendes Update mit mehr Kraft bei weniger Gewicht. Abgerundet wird das Neuheiten-Feuerwerk durch zwei neue Akkus, ein neues Display, ein neues Bedienteil und ein verbessertes ConnectModule. Alle Neuheiten sind Teil des smarten Systems von Bosch, alle Bosch-Neuheiten für 2027 fassen wir hier zusammen.
Kurz & knapp: Bosch Hub Line
- 2,3 kg schwer, 100 mm Einbaumaß
- 45 Nm Drehmoment, keine Angabe zu Spitzenleistung
- vollständig im "Smart System" vernetzt
- neuer 360-Wattstunden-Akku, wiegt etwa 2,1 kg
- neuer LED-Controller als Nachfolger der LED-Remote
Kurz & knapp: Bosch Active Line Plus
- kleiner, leichter, stärker als Vorgänger
- max. 60 Nm, 600 Watt Spitzenleistung ...
- ... und 340 % Unterstützung
- 2,7 kg schwer (minus 500 g zum Vorgänger), 17% weniger Volumen
- komplett im Smart-Kosmos angebunden
- neues Intuvia-Display mit 2,4" und bis zu 1000 cd/m²
- neues "Connect Module"
- neuer 720-Wattstunden-Akku, wiegt etwa 3,9 kg

Als BikeX-Redakteur habe ich das riesige Glück, fast wöchentlich neue E-Bikes auf Herz und Nieren zu testen. Vom schicken City-Cruiser über den treuen Touren-Begleiter bis hin zur E-MTB-Trail-Maschine ist wirklich alles dabei. Schaut doch mal rein, was ich schon alles gefahren bin: Alle getesteten Räder findest du hier in der Übersicht.
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Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen!
Bosch Hub Line: Das ist der erste Nabenmotor der Stuttgarter!

Nach Jahren als unangefochtener Mittelmotor-Spezi baut Bosch nun auch einen Nabenmotor!
Es ist eine kleine Revolution im Hause Bosch: Nach Jahren als unangefochtener Mittelmotor-Spezialist wagen die Stuttgarter mit der Hub Line den Schritt zum Nabenmotor. Der kompakte Hinterradmotor wurde gezielt für stylishe urbane E-Bikes entwickelt, die auf den ersten Blick kaum von einem klassischen Fahrrad zu unterscheiden sein sollen.
Mit 45 Nm Drehmoment soll die Hub Line eine spritzige, aber zugleich feinfühlige Unterstützung liefern – ideal für das Anfahren an der Ampel oder moderate Steigungen in der Stadt. Eine smarte Sensorfunktion soll dabei für präzise Kontrolle sorgen. Wie üblich soll sich der Nabenmotor oberhalb der 25‑km/h‑Grenze vollständig entkoppeln, sodass das E‑Bike ohne spürbaren Tretwiderstand rollt – fast wie ein normales Fahrrad.
Nur rund 2,3 kg Gewicht und einem Durchmesser von gerade einmal 100 mm fügt sich die Hub Line dezent in die Hinterradnabe ein. Das schwarze Aluminium-Gehäuse macht den Motor nahezu unsichtbar. Als Teil des smarten Systems ist die Hub Line vollständig vernetzt: Die E-Bike Flow-App dient als Schaltzentrale für Diebstahlschutz, Navigation und Personalisierung, Over-the-Air-Updates halten das System aktuell. Wer möchte, kombiniert die Hub Line zudem mit der elektronischen Schaltlösung eShift – wahlweise manuell oder automatisch.
Bosch Active Line Plus: leichter, schlanker, stärker

Die neue Generation der Active Line Plus liefert bis zu 60 Nm Drehmoment bei nur 2,7 kg Gewicht – rund 500 Gramm leichter und 17 Prozent kompakter als der Vorgänger.
Die Active Line Plus gehört seit 2017 zu den beliebtesten Antrieben für City-E-Bikes – jetzt legt Bosch mit einer komplett überarbeiteten Generation nach. Die Eckdaten sprechen für sich: Bis zu 60 Nm Drehmoment, 600 Watt Leistung und 340 Prozent Unterstützung sorgen für deutlich agilere Beschleunigung als bisher.
Gleichzeitig hat Bosch kräftig abgespeckt: Dank eines neuen, zweistufigen Getriebes wiegt die neue Active Line Plus nur noch rund 2,7 kg – satte 500 Gramm weniger als der Vorgänger. Auch das Volumen schrumpft um 17 Prozent, was den Fahrradherstellern mehr Spielraum für unauffällige Integrationen gibt.
Trotz der gestiegenen Leistung verspricht Bosch ein verbessertes Ansprechverhalten: Die Unterstützung soll sich jederzeit harmonisch und kontrolliert entfalten. Per E-Bike-Flow-App lassen sich die Fahrmodi individuell anpassen. Für den Stadtverkehr praktisch: Die neue Active Line Plus ist sowohl mit eShift als auch mit Rücktrittbremsen kompatibel. Beim Thema Nachhaltigkeit setzt Bosch auf rund 40 Prozent recyceltes Aluminium im Gehäuse, was laut Hersteller fast die Hälfte der CO₂-Emissionen im Vergleich zu konventionellem Aluminium einspart.
Neue Akkus: 360 und 720 Wattstunden!

Mit nur 68 mm Durchmesser und 2,1 kg Gewicht ist die PowerTube 360 der bisher schlankste Akku im smarten System von Bosch – für über 80 Kilometer Reichweite.
Bosch erweitert sein Akku-Portfolio gleich um zwei neue Modelle:
PowerTube 360: Der bisher schlankste Akku im smarten System ist der perfekte Partner für die Hub Line. Mit nur 68 mm Durchmesser und einem Gewicht von lediglich 2,1 kg verschwindet er so unauffällig im Rahmen, dass das E‑Bike kaum von einem klassischen Fahrrad zu unterscheiden ist. Trotz der kompakten Maße liefert er 360 Wh Energie für über 80 Kilometer Reichweite im Eco-Modus. Wer mehr will, kann per DualBattery-System – etwa mit dem PowerMore 250 Range Extender – nachlegen.
PowerTube 720: Für Vielfahrer und Wochenend-Ausflügler bringt Bosch den neuen Langstrecken-Akku mit 720 Wh. Er wiegt nur rund 3,9 kg und erreicht eine Energiedichte von etwa 185 Wh/kg. Je nach Modus und Bedingungen sind damit bis zu 185 Kilometer Reichweite möglich. Dank kompakter, kurzer Bauweise sitzt er tief im Rahmen und senkt den Schwerpunkt des eBikes – ein Vorteil für das Handling, besonders bei beladenem Rad. Die PowerTube 720 ist mit den bestehenden Akkus der gleichen Baureihe (PowerTube 800, 600, 540 und 360) austauschbar, sofern der Rahmenhersteller dies vorsieht. Beide neuen Akkus unterstützen die digitale Funktion Battery Lock, die den Akku bei Diebstahl deaktiviert.
Neues Display: Das kann das Intuvia 200!

Das fest montierte 2,4-Zoll-Graustufen-Display Intuvia 200 will mit automatischer Helligkeitsregelung bis 1.000 cd/m² und individuell konfigurierbaren Fahrdaten überzeugen.
Mit einem komplett überarbeiteten Intuvia 200 bringt Bosch ein fest montiertes 2,4-Zoll-Graustufen-Display, das vor allem durch Klarheit und Ablesbarkeit überzeugen soll. Die große Schrift und das übersichtliche Layout liefern alle wichtigen Fahrinformationen auf einen Blick – egal ob bei grellem Sonnenschein oder in der Dämmerung. Dafür sorgt eine automatische Helligkeitsregelung bis 1000 cd/m², kombiniert mit hohen Kontrasten, tiefen Schwarzwerten und guter Blickwinkelstabilität.
Da das Intuvia 200 fest am Lenker verbaut ist, entfällt das lästige Abnehmen und Verstauen. Das einteilige Gehäuse ist robust gegen Schmutz und Regen. Welche Daten angezeigt werden, lässt sich individuell konfigurieren – von Herzfrequenz über Höhenmeter bis zum Ladestand des Smartphones. Je nach Ausstattung zeigt das Display auch den aktiven ABS-Modus oder den eingelegten Gang bei eShift an. Gesteuert wird das Intuvia 200 über eine separate Bedieneinheit – kompatibel sind der neue LED-Controller, die LED-Remote und der System-Controller mit Mini Remote.
Neues Bedienteil: Der LED-Controller löst die LED-Remote ab!
Der neue LED-Controller ist der Nachfolger der bisherigen LED-Remote – und schrumpft dabei um satte 65 Prozent. Die kompakte Bedieneinheit sorgt für einen aufgeräumten, minimalistischen Look am Lenker. Fünf Tasten mit spür- und hörbarem Feedback liegen optimal im Daumenradius, sodass E-Biker*innen den Unterstützungsmodus wechseln, die Schiebehilfe aktivieren oder das Licht bedienen können, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
Die integrierten LEDs zeigen den aktuellen Fahrmodus und Akkustand an – ein Sensor passt die Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht an. Praktisches Extra: Ein USB-C-Anschluss mit bis zu zehn Watt Ladeleistung ermöglicht das Laden externer Geräte wie Smartphones direkt während der Fahrt. Einschränkung: Die USB-C-Ladefunktion ist abhängig von der verbauten Drive Unit.
Noch präziser? Das kann das neue ConnectModule von Bosch!

Das neue Bosch ConnectModule nutzt neben GPS und Mobilfunk jetzt auch Bluetooth-Low-Energy-Technologie für eine metergenaue Ortung – selbst in Kellern oder Hinterhöfen.
Das Bosch ConnectModule bildet die technische Basis für den digitalen Diebstahlschutz im smarten System – und wird jetzt noch leistungsfähiger. Die neue Generation ergänzt die bisherige Kombination aus GPS, Mobilfunk und Bewegungssensoren um Bluetooth Low Energy-Technologie (BLE). Das Ergebnis: gestohlene eBikes lassen sich nun auf wenige Meter genau orten – selbst an Orten, an denen ein reines GPS-Signal an seine Grenzen stößt, etwa in Kellern, Garagen oder Hinterhöfen.
Bei verdächtigen Bewegungen des abgestellten eBikes kann das System weiterhin einen Alarm auslösen und eine Benachrichtigung aufs Smartphone senden. Neu ist außerdem, dass das ConnectModule dank einer flexiblen Befestigung einfacher an kompatiblen eBikes nachgerüstet werden kann. Die erweiterten Tracking-Funktionen in Verbindung mit dem ConnectModule sind Teil des kostenpflichtigen Abo-Services Flow+.












