Bereits 2024 hat der Direktversender aus Koblenz mit seiner "CFR"-Reihe absolute High-End-Schuhe auf den Markt geworfen den Test findest du hier, die zusammen mit den Profis aus dem Weltcup entwickelt wurden. Nun schiebt Canyon eine preisgünstigere Version hinterher: den Tempr Road und den Tempr Offroad. Ziel sei es, die wichtigsten Features der teuren Topmodelle einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Für einen vergleichsweise schmalen Taler von 160 Euro sollen die Radschuhe über die Ladentheke wandern.

Farbauswahl: Die Farben bei den Tempr Road bleiben klassisch.
Kurz & knapp: Canyon Tempr Road und Tempr Offroad
- Modelle: Canyon Tempr Road (Rennrad) & Canyon Tempr Offroad (Gravel/MTB)
- Verschluss: BOA Li2 Drehverschluss mit "PerformFit Wrap System"
- Passform: Nahtloses Obermaterial mit gestrickter Zunge
- Tempr Road: 8K gewebte Carbon-Sohle, TPU-Pads an Zehen und Ferse, Gewicht: 285 g (Größe 42)
- Tempr Offroad: glasfaserverstärkte Nylonsohle mit flexibler Geh-Zone, griffiges Gummiprofil, TPU-Zehenkappe, Gewicht: 335 g (Größe 42)
- Verfügbarkeit: Ab sofort exklusiv über Canyon
- Preis: 159,95 Euro (für beide Modelle)
Tempr Road: Carbon unterm Fuß

Steif gewebte Carbon-Sohle, die den teureren Pendant nur wenig nachsteht.
Für die Asphalt-Fraktion schickt Canyon den "Tempr Road" ins Rennen. Der Schuh basiert auf einer Sohle aus 8K-gewebtem Carbon. Laut Hersteller treffe man damit die optimale Balance aus purer Steifigkeit für den Zielsprint und einem erträglichen Gewicht. Apropos Gewicht: 285 Gramm (in Größe 42) pro Schuh sollen auf der Waage stehen.

Der bewährte Boa Li2 Drehverschluss kommt bei den preisgünstigen Schuhen zum Einsatz.
Beim Obermaterial verspricht Canyon ein nahtloses, synthetisches Gewebe mit einer gestrickten Zunge, die sich wie eine zweite Haut an den Fuß schmiegen soll. Strategische Perforationen seien für die Belüftung zuständig, während dicke TPU-Pads an Ferse und Zehen verhindern sollen, dass man an der Eisdiele unfreiwillig den Spagat übt.
Tempr Offroad: Laufen ohne Pinguin-Gang

Farbtupfer: Bei den Tempr Offroad sticht die Sohle farblich etwas hervor.
Wer schon einmal mit bocksteifen Rennrad-/ Gravelschuhen durch den Wald gestapft ist, kennt das Problem: Man läuft wie auf Eiern. Genau hier soll der "Tempr Offroad" ansetzen. Canyon verbaut eine glasfaserverstärkte Nylonsohle, die im Bereich vor den Cleats eine flexible Zone aufweist. Dieser Aufbau soll dafür sorgen, dass man beim Pedalieren zwar ordentlich Druck auf die Kette bekommt, beim Laufen aber eine natürliche Abrollbewegung möglich ist.

Die Sohle ist steif, dennoch soll sie sich beim Gehen gut abrollen.
Damit man auf dem Schotter nicht wegrutscht, liefert Canyon ein grobes Gummiprofil an der Außensohle mit. Ein robuster Schmutzschutz und eine verstärkte Zehenkappe sollen den Schuh zudem vor fiesen Steinschlägen bewahren. Das Gewicht des Offroad-Modells soll bei 335 Gramm liegen.

Auch hier bleibt die Farbauswahl insgesamt dezent. Beim Preis von 159,95 Euro werden keine Unterschiede zwischen Road und Offroad gemacht.
Die Gemeinsamkeiten und Preis
Beide Schuhe werden über das bewährte Boa Li2-Drehradsystem geschlossen. In Kombination mit Canyons sogenannter "PerformFit Wrap"-Konstruktion – bei der sich das Obermaterial geschmeidig um den Fuß wickelt – soll eine absolut gleichmäßige Druckverteilung erreicht werden. Taube Zehen auf langen Touren sollen damit laut den Koblenzern der Vergangenheit angehören.
Der Preis dürfte bei vielen Fahrern Anklang finden: Für beide Modelle ruft Canyon exakt 159,95 Euro auf.





