Du hältst nach dem idealen Radhandschuh, der besten E-Pumpe, effektivsten Radbrille oder sogar dem besten Gravel-Reifen Ausschau? Unser Team der GRAVELBIKE-Redaktion testet stets das neueste Zubehör für dein Bike. In unserer ständig aktualisierten Übersicht findest du zahlreiche Produkte, die dir das Graveln noch schmackhafter machen, als es ohnehin schon ist
Neu in der Teststrecke

Die Look X-Track Power Dual-Pedale messen zuverlässig.
Leistungsmessung für den Offroad-Einsatz: Die beidseitig messenden Powermeter- Pedale lassen sich an nahezu jedes Rad montieren. Die Kopplung zur Headunit gelingt schnell via Bluetooth oder ANT+, in der kostenlosen Look-Cycle-App werden Kurbellänge sowie ein Links-rechts-Messfaktor eingestellt. Look gibt eine Messgenauigkeit von +/–1% an, eine Autokalibrierung soll Temperatur- und Luftdruckeinflüsse ausgleichen. Im Test überzeugen die robusten Pedale selbst beim Einsatz auf ruppigem Untergrund mit realistischen Wattwerten. Die Auslösehärte ist einstellbar, beim Ausklicken kann der Schuh gelegentlich hängenbleiben. Akkulaufzeit ca. 60 Stunden.
👉 Das geht
Nicht günstig, aber vielseitig und zuverlässig. So überzeugen die Look X-Track im Gravel-Einsatz.

Der E-Booster Mini überzeugt rundum. Nur die Zieldruckangabe ist im Display schwer zu lesen.
Nach dem E-Booster bringt Topeak jetzt den kleinen Bruder E-Booster Mini. Mit einem Gewicht von 115 g und den Abmessungen 54 × 34 × 72 mm ist die Elektropumpe tatsächlich sehr klein und leicht. Die Bedienung gelingt spielend einfach, für die ziemlich kleine Anzeige des gewünschten Luftdrucks im Farbdisplay braucht man allerdings gute Augen – oder eine Brille. Die Pumpe kann direkt aufs Ventil gesetzt werden, bequemer fanden wir aber die Anwendung mit dem beiliegenden flexiblen Verlängerungsschlauch. Im Test brachte die E-Booster Mini einen 45-mm-Reifen in etwa 50 Sekunden auf 2,0 Bar. Der 500-mAh-Akku bot dabei Energie für sechs volle Reifenladungen. Als Maximaldruck gibt der Hersteller 8 Bar an. Die Pumpe überzeugt auch bei der Tubeless-Montage. Mit direkt am Gerät gemessenen 99 Dezibel wird sie allerdings recht laut.
👉 Das geht
Im Einsatz überzeugt der kleine Luftspender rundum. Im Wortsinn kleiner Kritikpunkt ist die schlecht abzulesende Anzeige des Zieldrucks. Preis: 109,95 €

Das reduzierte, V-förmig angeordnete Profil soll Speed und Aerodynamik bieten. Für mehr Grip wachsen die Stollen nach außen hin an.
Mit dem neuen Terra Competition stellt Continental den "schnellsten Gravelbike-Reifen der Firmengeschichte" vor. Er soll im hausinternen Vergleich schneller, leichter und pannensicherer sein als der Terra Speed. Conti bietet den neuen Reifen in der etwas leichteren Race- und der robusteren Trail-Version an. Letztere konnten wir bereits auf mehreren Touren über rund 400 km und 6000 Hm ausprobieren. Dabei ging es abseits von Asphalt und Champagner-Schotter durchaus auch mal etwas rauer zur Sache. Dennoch gab es im Tubeless-Set-up nicht die kleinste Panne. Auf der Straße und auf guten Schotterwegen überzeugte der Reifen mit sattem Speed und tollem Rollverhalten. Doch auch in rauerem Gelände überraschte er trotz reduziertem Profil mit gutem Grip und viel Kontrolle. Ans Limit kam der Reifen erst in tieferem Kies sowie auf feuchtem, rutschigem Untergrund.
👉Das geht
Der Continental Terra Competition Trail überzeugt als flotte Wahl für den Allroad-Einsatz auf Straße und leichtem Schotter auf ganzer Linie.

Die Sattelhülle und die austauschbaren Einsätze des Everve-Sattels kommen aus dem 3D-Drucker.
Es gibt Dinge, die muss man erst selbst ausprobieren, bevor man wirklich glaubt, dass sie funktionieren. So wie das Ezero-Sattelkonzept der jungen schwäbischen Firma Everve. Das Versprechen ist ein sportlicher Sattel, der ohne Komfortabstriche mit einer polsterlosen Radhose gefahren werden kann. Im GRAVELBIKE-Testcamp haben wir uns auf langen Touren überzeugt: Es funktioniert wirklich. Im Einsatz war der neue Ezero 3D mit Carbon-Gestell, Carbon-verstärkter Schale und Sattelhülle aus dem 3D-Drucker. Kombiniert mit der passenden, polsterlosen Everve-Trägerhose. Beim Kauf wird per Online-Konfigurator eine von vier Schalenvarianten ermittelt. Für zusätzliches Feintuning gibt es gegen 50 Euro Aufpreis austauschbare Komfort-Einsätze in fünf Stärken. Wir haben die 192 g schwere Version Ezero 3D S2 auf dem Gravelbike getestet.
👉 Das geht
Leichter Sattel mit viel Komfort und in Deutschland gefertigt – so macht der Ezero die "Windelhose" vergessen. Preise: Sattel 230 €, Sattel & Hose 340 €

Ein echtes Upgrade: Der Quoc Gran Tourer III übernimmt die Stärken des Vorgängers und überwindet dessen Schwächen. Und er ist rund 10 Prozent günstiger.
Aller guten Dinge: Mit dem Gran Tourer III haben wir die dritte Auflage des Adventure-Radschuhs der britischen Marke Quoc getestet. Wichtigstes Update: Nichts zwickt! Wo der Abschluss der Vorgängers manchen Testern unangenehm am Knöchel drückte, liegt der GT III sehr angenehm an. Der Schuh besticht mit komfortabler Passform, gibt dem Fuß dabei viel Halt. Der Drehverschluss funktioniert einwandfrei, auch die Verarbeitung des in Vietnam gefertigten Schuhs kann sich sehen lassen. Die Kraft bringt der GT III gut aufs Pedal. Auch bei längeren Passagen zu Fuß überzeugte der in Größe 43 rund 350 g schwere Schuh. Nur die austauschbaren Schraubstollen nutzten sich recht schnell ab.
👉 Das geht
Egal ob während der Fahrt oder beim Hike-a-Bike, der GT III überzeugt rundum.





