Der Zubehörmarkt ist im Wandel: Immer mehr Fahrer schnallen sich lieber das ohnehin vorhandene Smartphone an den Lenker, anstatt viel Geld für einen dedizierten Radcomputer auszugeben. Der Elektronik-Spezialist Sigma reagiert laut eigener Aussage auf diesen Trend und rollt das Update 3.0 für seine "Ride App" aus. Neben einer optischen Frischzellenkur bringt die neue Version auch eine handfeste strategische Neuerung mit sich: eine Bezahlschranke für reine Smartphone-Nutzer.

Die Sigma Ride App wurde jetzt mit der Version 3.0 komplett überarbeitet und bringt einige neue Features mit sich.
Neuer Look und kostenlose Begleitung für ROX-Besitzer
Das Herzstück des Updates bildet zunächst ein modernisiertes User Interface. Die Nutzeroberfläche sei laut Sigma nun klarer, schneller und deutlich intuitiver bedienbar. Wer bereits einen "ROX"-Radcomputer der Marke am Lenker hat, darf aufatmen: Für diese Geräte fungiert die Ride App weiterhin kostenlos als vollumfängliche Begleit-Software, über die sich Touren synchronisieren und auswerten lassen.
Ride Premium: 40 Euro für App-Only-Nutzer
Spannend wird es für alle, die komplett auf Hardware verzichten und nur noch das Handy nutzen wollen. Für diese Zielgruppe führt Sigma das "Ride Premium"-Abo ein. Wer die vollen Features auf dem Smartphone-Display sehen möchte, soll künftig 39,99 Euro pro Jahr auf den Tisch legen.

Die App lässt sich jetzt noch weiter individualisieren, für bisherige ROX-Benutzer bleibt sie kostenlos.
Dafür bekomme man laut Hersteller aber auch einiges geboten: Die Premium-Version schaltet eine echte Turn-by-Turn-Navigation direkt auf dem Smartphone frei. Ein intelligentes Routing-System solle die Strecken dabei automatisch an das gewählte Sportprofil (etwa Rennrad oder Gravelbike) anpassen. Funktionen wie "Search & Go", Multi-Punkt-Routing oder eine dynamische Neuberechnung bei verpassten Abzweigungen sollen die App zu einer echten Alternative zu den etablierten Navi-Platzhirschen machen. Abgerundet werde das Bezahl-Paket durch tiefergehende Performance-Analysen und individualisierbare Datenfelder auf dem Display.

Das Premium-Abo ist für diejenigen gedacht, die rein über das Smartphone die Funktionen nutzen möchten und keinen Radcomputer haben. Dazu gehört natürlich auch eine echte Turn-by-Turn-Navigation.
Zukunftsmusik: Radar-Integration geplant
Ein bisschen Ausblick in Richtung Zukunftstechnik gibt Sigma ebenfalls schon preis. Als Teil des hauseigenen Ökosystems solle die App im nächsten Update lernen, mit smarten Sicherheitslösungen zu kommunizieren. Konkret nennt der Hersteller das "RECO LINK Radar-Rücklicht". Diese Technologie warnt den Fahrer auf dem Display vor sich von hinten nähernden Fahrzeugen – ein Feature, das bei modernen Gravel- und Rennrad-Setups aktuell extrem hoch im Kurs steht.
Das Update 3.0 der Sigma Ride App ist laut Hersteller ab sofort in den bekannten App-Stores verfügbar.





