Wie tief der Aberglaube um die umgedrehte Startnummer 13 im Profipeloton verankert ist, zeigt das Team Red Bull – BORA – hansgrohe auf nie dagewesene Weise. Die Regel, dass die 13 seit Generationen verkehrt herum getragen wird, um Stürze und Defekte abzuwehren, nimmt der Rennstall zum Anlass für ein echtes Novum im Profiradsport. Mit einem einzigartigen "Rest Day Kit" feiert das Team seine 13. Tour-de-France-Teilnahme und hebt den Mythos der Glückszahl auf ein völlig neues Level. Es passt fast zu gut, um Zufall zu sein: Der Ruhetag der Tour de France fällt in diesem Jahr exakt auf den 13. Juli – der perfekte Moment, um die Geschichte der "Lucky 13" konsequent weiterzuerzählen.

Red Bull-Bora-Hansgrohe zeigt zum Ruhetag der Tour de France ein ganz besonderes Triktot.
Nachdem das Team bereits ein reguläres Tour-de-France-Jersey mit einer ikonischen, auf den Kopf gedrehten 13 präsentierte, geht man beim Rest Day Kit noch einen mutigen Schritt weiter: Das komplette Design des aktuellen Tour-Jerseys wurde kurzerhand umgedreht. Das markante Weiß, das bisher die Schultern zierte, findet sich nun riskant und auffällig an den Bib Shorts wieder. Sogar die Sponsorenlogos stehen Kopf. So entsteht eine ultimative Hommage an die 13. Teilnahme, die aus einem alten Brauch ein starkes Fashion-Statement macht.
Ob Kreuzzeichen, besondere Schmuckstücke oder spezielle Routinen – diese kleinen Gewohnheiten geben den Fahrern das Gefühl, für alles gewappnet zu sein. Wir stellen dir einige Radlegenden vor, die nicht nur am Freitag, dem 13., besonders auf ihre Glücksbringer setzen.
Top 10 Radsportler und Aberglaube

Anna van der Breggen
Die Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin aus den Niederlanden hat ebenfalls bestimmte Rituale, besonders vor großen Wettkämpfen. Sie achtet darauf, in der Nacht vor dem Rennen immer denselben Tee zu trinken, der ihr als Glücksbringer dient. Zudem legt sie Wert darauf, dass ihre Startnummer an bestimmten Stellen des Trikots befestigt wird.

Peter Sagan
Der dreifache Weltmeister aus der Slowakei war und ist es auch noch bekannt für seinen besonderen Humor, aber auch für seine Rituale. Sagan trug oft das gleiche Schmuckstück, ein kleines Kreuz, und hatte es als Glücksbringer bei vielen Rennen bei sich.

Lizzie Deignan (geb. Armitstead)
Die britische Straßenradfahrerin, Weltmeisterin und Olympiamedaillengewinnerin, folgt einem festen Ritual vor dem Start eines Rennens. Sie hört bestimmte Lieder in einer festgelegten Reihenfolge, um sich mental auf das Rennen vorzubereiten, und glaubt daran, dass dies ihr hilft, sich zu fokussieren und das Rennen gut zu bestreiten.

Mark Cavendish
Der britische Sprinter war bekannt für seine Rituale vor dem Start, bei denen er sich immer in einer bestimmten Reihenfolge ankleidete. Er hat auch oft bestimmte Handlungen wiederholt, die er als glücksbringend betrachtet.

Vincenzo Nibali
Der italienische Fahrer, bekannt als "der Hai von Messina", galt im Peloton ebenfalls als jemand, der an abergläubische Rituale glaubt. Er trug oft ein bestimmtes Armband, das ihm Glück bringen sollte.

Laurent Fignon
Der zweifache Tour-de-France-Sieger war bekannt für seine Abneigung gegenüber bestimmten Startnummern, insbesondere der Nummer 13. Er weigerte sich, diese Nummer ohne sie umzudrehen zu tragen.

Alberto Contador
Der spanische Radfahrer war bekannt für seine Rituale, wie das Bekreuzen vor dem Start eines Rennens. Auch bei der Übergabe des gelben Trikots trug er oft ein besonderes Band an seinem Handgelenk.

Laura Kenny
Seitdem die Olympiasiegerin Laura Kenny die Junioren-WM mit einer nassen Socke gewonnen hatte, schwörte sie auf dieses Gefühl. Sie sah es als Schlüsselfaktor für ihren Erfolg an. Deshalb stand sie vor jedem Rennen auf einem nassen Frotteetuch.

Fabian Cancellara
Der Schweizer Zeitfahr- und Klassikerspezialist war bekannt für seine festen Abläufe vor Zeitfahren. Er befolgte immer eine bestimmte Routine bei der Vorbereitung seines Fahrrads und seiner Kleidung.

Jens Voigt
Der deutsche Radprofi, bekannt für seine Ausdauer und Mentalität, hatte ebenfalls Rituale, wie das regelmäßige Wechseln bestimmter Ausrüstungsgegenstände, wenn er das Gefühl hatte, dass sie "verflucht" seien, nachdem er gestürzt war.





