Ob auf dem Trail, bei der Rennradrunde oder auf Bikepacking-Tour – mit der richtigen Technik und dem passenden Reparatur-Set bekommst du deinen Reifen schnell wieder dicht. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie die Tubeless-Reparatur funktioniert, welche Methoden es gibt und wann ein Reifen besser ersetzt werden sollte.
Schritt 1: Werkzeug parat haben

Zum Beheben eines defekten Tubeless-Reifens unterwegs brauchst du:
- eine Minipumpe oder CO2-Kartusche
- ein Tubeless-Dichtstreifen-Set, auch "Salami" genannt
Schritt 2: Loch finden

Ist die Milch noch "frisch", weist wie hier im Bild ein kleiner Fleck auf die Stelle hin. Steckt noch ein Fremdkörper wie ein Dorn oder gar ein Nagel im Mantel, entfernst du diesen vorsichtig.
Schritt 3: Loch vorbereiten

Nun solltest du mit der meist beiliegenden Reibe/Rundfeile das Loch etwas weiten (bei kleinen Schäden) und aufrauen. Das erleichtert das Einstechen und verbessert den Sitz des Plugs.
Schritt 4: Tubeless-Plug einfädeln

Fädele nun einen in Dicke und Länge möglichst zum Loch passenden Dichtstreifen durch die Öffnung der Gabel. Achtung: Nicht aufstechen!
Schritt 5: Einstechen

Presse die Gabel samt Plug mit Kraft in die Karkasse. Im Idealfall leicht schräg einstechen, um das Felgenband nicht zu beschädigen. Dann das Tool abziehen und es dabei mehrfach drehen.
Schritt 6: Überstand abschneiden

Das aus dem Reifen stehende Gummi kannst du ruhig deutlich kürzen – wir empfehlen, einen kleinen Überstand zu lassen, damit der Plug in der Karkasse etwas Spielraum hat.
Nun den Reifen wieder aufpumpen – und fertig!












