Mehrere Jahre entwickelte Mondraker im Downhill-Weltcup an einem Prototyp, um das Fahrverhalten für maximale Abfahrtsperformance zu optimieren. Seit Anfang des Jahres ist das Summum als Downhiller verfügbar. Für alle diejenigen, die gerne das Rad auch aus eigener Kraft zum Traileinstieg bewegen möchten, gibt es nun mit dem Anark einen Freerider, der genau diese Downhillperformance pedalierfähig machen soll. Neu im Programm ist auch das Dirt-Jump-Hardtail Kaoz, das das Gravity-Line-up komplettiert.

Das Anark richtet sich als Freerider an alle diejenigen, die maximalen Abfahrtsspaß suchen, aber dennoch den Uphill gelegentlich im Sattel erklimmen möchten.
Kurz & knapp: Mondraker Anark
- Freeride-Bike mit 180/170 Millimetern Federweg
- Mullet-Setup
- Rahmen aus Aluminium
- Geometrie-Anpassung durch einen Flip-Chip
- Zero-Suspension-System, wie auch am Downhillbike Summum
- 2 Modelle ab 3.999 Euro
- Frameset für 2.599 Euro

Aus seinem Öhlins-Fahrwerk bietet das Anark XR 180 Millimeter Federweg an der Front und 170 Millimeter am Heck
Die Geometrie: Mondraker Anark
Ganz drastisch wie der Name fällt die Geometrie des Freeriders nicht aus. Das 180-/170-mm-Bike setzt auf einen, wie von Mondraker gewohnt, langen Reach (496 Millimeter in Größe L) in Kombination mit einer hohen Front (Stack von 665 Millimetern in Größe L). Der Radstand fällt mit 1310 Millimetern (Größe L) für ein Long-Travel-Bike eher moderat aus.
Ausstattungen: Mondraker Anark
Neben einem Rahmenset bietet Mondraker zwei Ausstattungsvarianten des Anark an. Das Anark R für 3999 Euro kommt mit Rockshox-Fahrwerk, Sram-Bremsen und -Schaltwerk. Das Topmodell Anark XR bietet für ein Öhlins-Fahrwerk, eine Maven-Base-Bremse und ein Eagle-90-Schaltwerk von Sram, kombiniert mit Ethirteen-Grappler-Core-Laufrädern. Über einen Flip-Chip an der unteren Dämpferaufnahme lässt sich die Geometrie des Alurahmens verstellen. Dadurch flacht sich der Lenkwinkel ab, das Tretlager senkt sich um 5 Millimeter und der Sitzwinkel steht etwas flacher.

Das Anark R kommt in schlichtem schwarzen Lack. Neben dem silbernen Anark XR gibt es auch ein Frameset im Raw-Look.
- Anark XR Frameset (2.599 Euro)
- Dämpfer: ÖhlinsTTX 22M.2 Coil
- Cockpit: Onoff S6
Anark R (3999 Euro)
- Fahrwerk: Rock Shox Zeb Base und Vivid Coil Select +
- Schaltung: Sram Eagle 70 Transmission
- Bremsen: Sram DB8
- WTB Sportterra Tough
Anark XR (4999 Euro)
- Fahrwerk: Öhlins RXF 38 M.3 und TTx 22M.2 Coil
- Schaltung: Sram Eagle 90 Transmission
- Bremsen: Sram Maven Base
- Laufräder: Ethirteen Grappler Core

Mit dem Dirtjumper Kaoz komplettiert Mondraker sein Gravity-Trio.
Kurz & knapp: Mondraker Kaoz
- Dirt-Jump-Bike für Skatepark, Pumptrack und Co.
- Aluminiumrahmen
- 26-Zoll-Laufräder
- erhältlich als Frameset (699 Euro) und Komplettbike (2199 Euro)

Alu-Rahmen, Singlespeed und nur eine Bremse: Der Dirtjumper ist klassengerecht minimalistisch gehalten.
Für Dirtjumps und Skatepark: Das Mondraker Kaoz
Lange hat es im Aufgebot der Spanier gefehlt, nun gibt es ihn: einen Dirtjumper mit kleinen Laufrädern, Singlespeed-Antrieb und kurzer Geometrie. Der schwarze Rahmen des Kaoz ist für knapp 700 Euro verfügbar, das einzige Komplettbike für knapp 2200 Euro. Ausgestattet kommt es mit feinen, Dirt-Jump-spezifischen Parts à la Rock-Shox Pike DJ Ultimate in schickem Rot, einer DB-8-Hinterradbremse und robusten DT-Swiss-D-1900-Laufrädern.





