Warum ein GPS-Computer beim Radfahren besser ist als das Smartphone
Smartphones sind auf dem Rad praktisch – bis sie es nicht mehr sind. Spätestens bei langen Touren, schlechtem Wetter oder im Wald stoßen Handy-Apps an ihre Grenzen. Dedizierte GPS-Radcomputer sind robuster, wasserdicht, deutlich ausdauernder beim Akku und speziell fürs Radfahren optimiert. Sie liefern klare Abbiegehinweise, funktionieren auch ohne Mobilfunkempfang zuverlässig und lassen sich sicher am Lenker befestigen. Kurz: Wer öfter fährt als nur zur Eisdiele, fährt mit einem echten GPS-Gerät entspannter und sicherer.
GPS-Radcomputer im Überblick: Diese Hersteller dominieren den Markt
Der Markt für Fahrrad-GPS ist überschaubar – aber hart umkämpft. Drei Hersteller geben klar den Ton an und decken nahezu alle Einsatzbereiche ab.
Garmin Edge-Serie: Maßstab für Navigation, Training & Touren
Garmin ist der Platzhirsch. Vom kompakten Einsteigergerät bis zum High-End-Navi für Bikepacking bietet der Hersteller eine enorme Modellvielfalt. Stärken sind die ausgereifte Navigation, umfangreiche Trainingsfunktionen, Top-Kartenmaterial und die tiefe Integration ins Garmin-Ökosystem. Wer viel fährt, Daten liebt oder mehrtägige Touren plant, kommt an Garmin kaum vorbei.
Sigma ROX-Reihe: Starke Leistung zum fairen Preis
Sigma punktet mit Übersichtlichkeit, einfacher Bedienung und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Rox-Serie richtet sich an Tourenfahrer, Einsteiger und alle, die Navigation ohne Technik-Overkill suchen. Besonders im MTB-Bereich überzeugen die Geräte mit solider Kartendarstellung, langen Akkulaufzeiten und erstaunlich guter Praxisperformance.
Wahoo-Elemnt-Serie: Trainings- und Tourenbegleiter
Wahoo verfolgt einen anderen Ansatz: weniger Menüs, dafür maximale Konnektivität. Die Elemnt-Geräte glänzen mit einfacher Einrichtung per Smartphone, klarer Anzeige und starker Trainingsintegration. Ideal für sportliche Fahrer, die ihre Touren planen, analysieren und teilen möchten – ohne sich durch verschachtelte Menüs zu klicken.
Die besten GPS-Geräte für Fahrradtouren im Vergleich
Nicht jedes GPS-Gerät passt zu jedem Fahrstil. Entscheidend ist, wofür du es einsetzen willst.
Testsieger & Empfehlungen für Mountainbiker
Für MTB-Touren zählen robuste Bauweise, gute Ablesbarkeit im Wald und präzise Navigation auf schmalen Trails. Geräte wie der Sigma Rox 12.1 Evo oder spezielle MTB-Modelle von Garmin bieten genau das: stabile Halterungen, klare Karten und genug Akkulaufzeit für lange Tage im Gelände.
Die besten GPS-Geräte für Rennrad & Gravel
Rennrad- und Gravel-Fahrer profitieren von klaren Displays, Trainingsdaten und guter Routenführung. Modelle wie Garmin Edge 1040 oder Wahoo Elemnt Bolt verbinden Navigation mit Leistungsdaten und sind auch bei hoher Geschwindigkeit gut ablesbar.
Einsteiger-GPS vs. High-End-Radcomputer
Einsteigergeräte konzentrieren sich auf das Wesentliche: Strecke, Geschwindigkeit, Navigation. High-End-Modelle liefern zusätzlich Trainingsanalysen, Touchscreens, Solarladung oder noch umfangreichere Konnektivität. Wer regelmäßig lange Touren fährt, profitiert von den Extras – Gelegenheitsfahrer kommen auch mit einfacheren Geräten bestens zurecht.
Worauf du beim Kauf eines GPS-Geräts fürs Fahrrad achten solltest
Navigation & Kartenmaterial
Entscheidend ist, wie gut das Gerät Karten darstellt und Routen berechnet. Wichtig sind Offline-Karten, saubere Abbiegehinweise und die Möglichkeit, Touren aus Portalen wie Komoot oder Strava zu importieren.
Akkulaufzeit & Display
Lange Touren verlangen nach Ausdauer. 15 bis 20 Stunden Akkulaufzeit sollten es mindestens sein. Das Display muss auch bei direkter Sonne gut ablesbar sein – Touchscreen oder Tastenbedienung ist Geschmackssache.
Bedienung, Sensoren & Konnektivität
Pulsgurt, Trittfrequenz- oder Leistungsmesser lassen sich bei modernen Geräten problemlos koppeln. Wichtig ist außerdem eine stabile Verbindung zur Smartphone-App für Updates, Routenplanung und Datenauswertung.
Welches GPS-Gerät passt zu deinem Fahrstil?
Radcomputer für Genuss- und Tourenfahrer
Wer gemütlich unterwegs ist und neue Strecken entdecken will, braucht vor allem zuverlässige Navigation und einfache Bedienung. Geräte aus der Mittelklasse sind hier ideal.
Radcomputer für sportliche Fahrer und Kilometerfresser
Ambitionierte Fahrer profitieren von Trainingsfunktionen, präziser Datenerfassung und langer Akkulaufzeit. High-End-GPS-Geräte spielen hier ihre Stärken aus.
GPS-Navigation für MTB-Trails & Abenteuer
Im Gelände zählen Robustheit, exakte Streckenführung und Übersicht. Spezielle MTB-GPS-Geräte oder besonders stabile Allrounder sind die beste Wahl.
Unser Fazit
Ein gutes GPS-Gerät macht Fahrradtouren entspannter, sicherer und planbarer. Egal ob auf Asphalt, Schotter oder Trail: Wer einmal mit einem zuverlässigen Radcomputer unterwegs war, will nicht mehr darauf verzichten. Smartphones sind eine Ergänzung – echte GPS-Geräte bleiben die erste Wahl fürs Abenteuer auf zwei Rädern.




























