Dein Bike in Gefahr! Diese Städte sind Fahrrad-Klau-Zonen

Diebstahl-Hotspots in Deutschland
Dein Bike in Gefahr! Diese Städte sind Fahrrad-Klau-Zonen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.06.2026
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Litelok Fahrraddiebstahlstatistik
Foto: Litelok

Wo werden Fahrräder besonders häufig gestohlen? Welche Orte gelten als Risikozonen? Und gibt es Muster, die Radfahrende kennen sollten? Mit einem neuen interaktiven Dashboard will der britische Schlosshersteller Litelok mehr Transparenz in das Thema Fahrraddiebstahl bringen.

Die Plattform mit dem Namen Theft Intelligence Dashboard ist seit Mai 2026 online und visualisiert gemeldete Fahrraddiebstähle sowie Diebstahlversuche auf einer interaktiven Weltkarte. Ziel ist es laut Unternehmen, Radfahrenden eine bessere Einschätzung potenzieller Risiken zu ermöglichen.

Karte zeigt Diebstahl-Hotspots und Risikomuster

Litelock Diebstahlkarte
Litelock

Für das Dashboard kombiniert Litelok verschiedene Datenquellen. Dazu gehören gemeldete Diebstähle und Diebstahlversuche von Litelok-Nutzern, offizielle Kriminalitätsstatistiken sowie Hinweise aus der Fahrrad-Community.

Auf dieser Grundlage identifiziert das System sogenannte Hotspots – also Gebiete, in denen überdurchschnittlich viele Vorfälle registriert wurden. Neben geografischen Schwerpunkten sollen auch zeitliche Muster und typische Risikostandorte sichtbar werden.

Dabei betont das Unternehmen, dass die Karte keine vollständige Übersicht aller Fahrraddiebstähle liefern könne. Das Fehlen eines Hotspots bedeute nicht automatisch, dass ein Ort sicher sei. Vielmehr verstehe sich das Dashboard als dynamisches Werkzeug, das kontinuierlich mit neuen Daten aktualisiert werde.

Vom Statistikwert zum konkreten Abstellort

Litelok Fahrraddiebstahlstatistik
Litelok

Interessant für Radfahrende dürfte vor allem der praktische Nutzen sein. Die Karte konzentriert sich nicht ausschließlich auf große Metropolen, sondern berücksichtigt auch kleinere Städte, Verkehrsknotenpunkte und typische Fahrradabstellanlagen.

Dadurch sollen Nutzer besser nachvollziehen können, wo Fahrraddiebstähle besonders häufig auftreten und welche Standorte möglicherweise ein erhöhtes Risiko aufweisen.

"Wir wollten weg von pauschalen Warnungen hin zu nachvollziehbaren Informationen", erklärt Unternehmensgründer und CEO Neil Barron. Das Dashboard solle helfen, Risiken besser zu verstehen und gleichzeitig das Sicherheitsbewusstsein im Alltag zu stärken.

Ausbau der Fahrraddiebstahl-Forschung

Das neue Dashboard baut auf den jährlichen Fahrraddiebstahl-Analysen von Litelok auf, die das Unternehmen bereits seit mehreren Jahren veröffentlicht. Durch die Verknüpfung dieser Studien mit aktuellen Kartendaten entsteht nun erstmals eine laufend aktualisierte Übersicht über das Diebstahlgeschehen.

Zudem soll die Plattform künftig durch weitere Community-Meldungen wachsen. Medien und Organisationen können die Karteninhalte laut Unternehmen auch in eigene Veröffentlichungen einbinden.

Das Theft Intelligence Dashboard ist ab sofort öffentlich zugänglich und soll Radfahrenden weltweit helfen, potenzielle Diebstahlrisiken besser einzuschätzen.

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