Als vielseitige Gravelbike-Laufräder mit Race-Genen lassen sich die neuen Vision SC 45 i30 beschreiben. Die Carbon-Laufräder sind Visions Antwort auf die rasante Entwicklung des Gravelbike-Sports.
Kurz & knapp: Vision SC 45 i30
- Einsatzbereich: Allround
- Felge: Carbon
- Felgeninnenweite: 30 mm
- Felgenhöhe: 45 mm
- Naben: Vision V-200
- Seichen: Aero-Speichen (Direct Pull, 21 vorn / 24 hinten)
- Gewicht (Satz): 1542 g
- Hookless: nein
- Preis: 1249 Euro
Mit in die Entwicklung der Carbon-Laufräder war ein gewisser Lachlan Morton involviert, seines Zeichens Sieger des Unbound Gravel 2024. Er sagt: "Haltbarkeit, Nutzerfreundlichkeit, einfache Wartung und Performance sind die wichtigsten Eigenschaften eines Gravelbike-Laufrads." Entsprechend sind die Vision-Räder vor allem auf Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und Leistung ausgerichtet. Besonders leicht sind sie mit einem vom Hersteller genannten Gewicht von 1542 Gramm für den Laufradsatz Satz indes nicht. Dafür erscheint der Preis von 1249 Euro durchaus fair.

Rennmaschine: Die Französin Axelle Dubau-Prévot raste mit den neuen Laufrädern beim The Traka 360 auf den zweiten Platz.
Bereit für breite Reifen
Für das Geld gibt es eine 45 Millimeter hohe Carbon-Felge mit satten 30 Millimetern Innenweite. So sollten die Laufräder auch mit breiten Reifen jenseits der 50-Millimeter-Marke problemlos harmonieren. Gravelbiker Marius Røren etwa hat die neuen Räder bereits beim The Rift auf Island im Renneinsatz getestet. Er kombinierte die Räder mit 55 Millimeter breiten Reifen vom Typ Vittoria Terreno T50 sowie mit Inserts. Vorne fuhr er mit 1,4 Bar Druck im Reifen, hinten mit 1,6 Bar. Er berichtet von "Grip ohne Ende in den Kurven und schnellem Rollen sowohl auf felsigem als auch sandigem Terrain."
Vision SC 45 i30 im Detail
Kombiniert werden die Carbon-Felgen mit Aero-Speichen und der bewährten, wartungsarmen Vision V-200-Nabe. Als Freilaufoptionen deckt Vision Shimano (HG und Micro Spline), Sram (XDR) sowie Campagnolo (N3W) ab.
Spannende Zahlen am Rande: Im Zuge der Vorstellung präsentierte Vision eine Statistik darüber, aus welcher Radsportdisziplin die Kunden der Marke aufs Gravelbike kommen. Demnach finden die Menschen in den meisten Ländern den Weg eher vom Rennrad zum Gravelbike. In Deutschland sind es fast 22 Prozent der Vision-Kunden. Aus der MTB-Richtung indes kommen nur 6 Prozent. Lediglich in Spanien sind die Zahlen mit 8 Prozent Rennrad und 7 Prozent MTB fast ausgeglichen.

Zahlenspiele: Der Großteil der Vision-Kunden kommt vom Rennrad aufs Gravelbike.





