Anstatt zu versuchen, eine einzige eierlegende Wollmilchsau zu bauen, konzentriert sich Van Rysel auf zwei klare Einsatzbereiche. Entweder du jagst das Podium oder das Abenteuer hinter der nächsten Ecke. Dafür bietet der Hersteller aus Flandern nun zwei neue Gravelbikes für beide Einsatzbereiche an. Wer auf den Preis schaut, wird sich die Augen reiben.
Kurz & knapp: Van Rysel RCR-G und EDR-G
RCR-G

Das Top-Modell mit Sram Red XPLR gibt es zum "Große-Augen-machen"-Preis von 6.599 Euro.
- Rahmen: High-Modulus-Carbon, 885 g (M, unlackiert)
- Gesamtgewicht: ab 7,7 kg (Gr. M, SRAM RED)
- Reifenfreiheit: 50 mm
- Features: Aero-optimiert, UDH, Bento-Box-Mount
- Preise:
- Sram Red XPLR AXS: 6.599 Euro
- Sram Force XPLR AXS: 4.199 Euro
- Sram Rival XPLR AXS: 3.199 Euro
EDR-G

Bei schlanken 2.199 Euro fängt das Modell mit Shimano GRX beim EDR-G an.
- Rahmen: Carbon mit Endurance-Geometrie
- Features: Integrierte Rahmen-Werkzeugbox, über 15 Montagepunkte, optional mit Federgabel
- Reifenfreiheit: 50 mm
- Preise:
- Sram Force XPLR AXS (mit Federgabel): 3.499 Euro
- Sram Force XPLR AXS: 3.199 Euro
- Shimano GRX 610: 2.199 €
Van Rysel RCR-G: Die Aero-Waffe für den Schotter
Hier riecht alles nach Startlinie und Laktat. Das RCR-G sei keine Weiterentwicklung eines Tourenrads, so der Hersteller, sondern die direkte Adaption der siegreichen Rennmaschine RCR-R, mit der auch das WorldTour-Team Decathlon – CMA CGM unterwegs ist. Die Mission war laut Van Rysel klar: das schnellstmögliche Bike für moderne, schnelle Gravel-Rennen zu bauen.
Das Ergebnis ist eine Aero-Feile, die mit 50 mm Reifenfreiheit daherkommt. Der Rahmen wurde im Windkanal optimiert und soll im Vergleich zum Vorgänger 8,6 Watt einsparen. Das Herzstück ist ein nur 885 Gramm leichter High-Modulus-Carbonrahmen (Gr. M, unlackiert), der für brutalen Vortrieb sorgen soll. Im Top-Aufbau mit Sram Red-Schaltung wiegt das komplette Rad laut Hersteller gerade einmal 7,7 Kilogramm. Details wie die Kompatibilität mit großen Kettenblättern (bis 52 Zähne bei 2-fach), eine Bento-Box-Aufnahme und drei Flaschenhalter-Positionen sollen zeigen: Hier wurde an alles gedacht, was im Rennen zählt. Teamfahrer Stan Dewulf möchte es auf den Punkt bringen: "Jetzt gilt das Bike nicht mehr als Ausrede, denn es ist absolute Weltklasse."

Racen oder Abenteuer – bei den neuen Gravelbike-Modellen RCR-G und dem EDR-G von Van Rysel gibt's die passenden Antworten.
Van Rysel EDR-G: Der schlaue Packesel
Das EDR-G verfolgt eine ganz andere Philosophie. Hier geht es um Komfort, Sicherheit und Vielseitigkeit auf langen Strecken. Es ist das Rad für die Entdecker, die Ultra-Fahrer und alle, die nicht wissen, was hinter der nächsten Biegung wartet.
Ein wertvolles Feature ist sicherlich die integrierte Werkzeugbox im Rahmen. Ähnlich wie beim EDR-Rennrad ist hier ein komplettes Reparaturset (inkl. Schlauch, Multitool, Reifenheber und Minipumpe) unauffällig und zentral verstaut. Selbst wenn das Rad voll mit Taschen bepackt ist, sollst du immer an dein Werkzeug kommen können – ein Detail, das auf langen Touren Gold wert sei, so Van Rysel. Über 15 Befestigungspunkte an Rahmen und Gabel bieten schier endlose Möglichkeiten, Gepäck und Flaschen zu montieren. Eine Version mit RockShox Rudy Federgabel und der weit ausgestellte Deda Gera Gravel-Lenker soll den Fokus auf Kontrolle und Komfort unterstreichen, wenn es ruppig wird. Dieses Rad sei nicht nur im Labor, sondern auch bei einer 10 000-km-Expedition durch Europa auf Herz und Nieren geprüft worden.





