Zwift stellt seine Updates für die kommende Saison vor – mit dem Ziel, das Indoor-Training einfacher, persönlicher und effektiver zu machen. Auf der Roadmap stehen neben einem Hardware-Update mit dem Zwift Ride V2 auch frische UI-Überarbeitungen in der App- und Game-Startseite, eine neue Whoop-Integration, zusätzliche Watopia-Kilometer samt neuen Rennstrecken sowie neue Features fürs strukturiertes Training und Racing.
Zwift Ride V2
Mit dem Zwift Ride V2 bringt Zwift eine überarbeitete Version seines Smartbikes auf den Markt – ab sofort und weiterhin zum bisherigen Preis von 1.199,99 Euro. Die größte Neuerung: deutlich mehr Anpassbarkeit. Der Rahmen fällt kompakter aus und soll nun Fahrerinnen und Fahrer von 146 bis 198 cm abdecken.

Der Sattel und die Sattelstütze des Zwift Ride V2 erlauben nun mehr Versatz.
Ebenfalls neu: verstellbare Kurbeln gehören jetzt zur Serienausstattung. Zur Wahl stehen fünf Längen: 160 / 165 / 170 / 172,5 / 175 mm. Außerdem wurde die Sattelstütze überarbeitet und bietet mehr Verstellweg nach vorn und hinten – für eine flexiblere Sitzposition. Für Besitzer des bisherigen Zwift Ride sollen Kurbeln und neue Sattelstütze auch als Zubehör über Zwift.com erhältlich sein.

Fünf Kurbelarmlängen zwischen 160 und 175 mm stehen beim Zwift Ride V2 zur Auswahl.
Zwift Companion im neuen Design
Auch softwareseitig wird aufgeräumt: Im Oktober erhält die Zwift Companion App ein überarbeitetes Startseiten-Layout. Zwift will damit Inhalte "nach vorn holen", die Nutzer am häufigsten brauchen – inklusive stärkerer Betonung von Erfolgen und Trainingsfortschritt. Der Wochen-Trainingsgraph wird künftig in zwei Ansichten aufgeteilt, um den Überblick über Woche und Fitnessentwicklung zu erleichtern.
Whoop-Integration
Bereits ab sofort ist eine neue Whoop-Integration in Zwift verfügbar. Die Wearable-Anbindung soll ein vollständigeres Bild des Trainings liefern – insbesondere über den Whoop Recovery Score. An Tagen mit schlechter Erholung will Zwift die personalisierten Trainingsempfehlungen automatisch anpassen, um sinnvolle Einheiten zu ermöglichen, ohne zu überziehen. Später im Herbst soll umgekehrt auch die Whoop-App profitieren: Dann werden Zwift-Fahrten und -Läufe dort sichtbar.

Whoop-Daten werden künftig in Zwift berücksichtigt – und andersrum.
Neues Zwift-Game-Home
Nicht nur die Companion-App, auch die Plattform selbst bekommt eine neue Startseite. Der Rollout startet am 22. September. Im Fokus stehen Planung und Fortschritt: Geplante Aktivitäten werden prominenter angezeigt, damit das nächste Workout oder Event mit einem Klick startklar ist. Zusätzlich helfen Wochentage dabei, die Woche visuell nach anstehenden Einheiten zu strukturieren. Neu ist außerdem ein Progress Widget, das Fortschritt in Richtung der Wochenziele sowie Karriere-Statistiken anzeigt – eine Funktion, die laut Zwift lange von der Community gewünscht wurde.

In der Zwift Companion-App wie auch in der Desktop-Version werden die Startbildschirme optimiert.
Watopia wächst
Für viele Zwifter ist Watopia das Herzstück – und genau dort legt Zwift nach. Am 26. Oktober soll eine Erweiterung starten: inspiriert von der Westküste Kaliforniens und Catalina Island entstehen rund 18 Kilometer neue Straßen, die Jarvis mit dem Jungle verbinden. Für alle, die lieber flach statt steil unterwegs sind, ist damit eine Umfahrung des Epic KOM angekündigt. Dazu kommen zwei crit-artige Rundkurse, die explizit fürs Racing konzipiert wurden.

Watopia wird um 18 Kilometer erweitert und verbindet die Insel Jarvis mit dem Jungle - inspiriert von der Küste Kaliforniens.
Tour of Watopia
Passend zur Watopia-Erweiterung kehrt auch die Tour of Watopia zurück: Sie läuft vom 5. Oktober bis 22. November. Zwift nennt Double-XP sowie eine neue "ultimative Challenge" als Highlights. Die neuen Straßen auf Watopia sollen pünktlich zur 4. Etappe der Tour am 26. Oktober befahrbar sein.
ERG-Modus im Freeride
Ein praktisches Feature für strukturierte Fahrten kommt ebenfalls im Oktober: Watt Lock. Dahinter steckt ein ERG-Mode-Toggle, der während Freerides über den Zwift Action Bar erreichbar ist. Damit lässt sich eine Zielwattzahl "festnageln" – inklusive einfacher Anpassung unterwegs. Wer Zwift-Controller nutzt (Zwift Ride, Zwift Click oder Zwift Play), kann die Wattzahl direkt über die Controller justieren. Die Botschaft: "Zone-2-Tag bleibt Zone-2-Tag".
Mehr Racing-Formate
Auch die Wettkampffront wird ausgebaut. Unter dem Namen "Zwift Racing" soll es künftig noch mehr Rennen geben – über Zeitfahr-, Crit- und Epic-Formate hinweg. Den Auftakt macht eine neue Serie, die im September startet und von Shimano Dura-Ace unterstützt wird.

Neue Race-Formate sollen virtuelle Rennen auf Zwift noch abwechslungsreicher und spannender machen.
Ebenfalls im September kehrt die Zwift Racing League (ZRL) zurück. Um den Einstieg zu erleichtern, plant Zwift "Road to Zwift Racing League"-Einführungsrides, die neue Racer an Formate und Teamfindung heranführen sollen. In "Season One" kommt zudem ein neues Format namens "Race of Truth": ein Massenstart, ohne Windschatten, als Punkterennen – und damit eine neue taktische Herausforderung.





