"The only ONE you need to be fast” – mit diesem Claim bewirbt Leeze seinen neuen Aero-Renner One. Dieser ist das erste, vollständig selbst entwickelte Aero-Rennrad der Marke. Nach der Markteinführung des Gravelbikes Bomberg GX im letzten Jahr geht der Laufrad-Spezialist damit nach eigener Aussage "einen konsequenten Entwicklungsschritt hin zur ganzheitlichen Radsport-Performance-Brand".
Kurz und knapp
- konsequent als echtes Wettkampfrennrad konzipiert
- Einsatz bei Kriterien und Rundstreckenrennen durch das Team Leeze Factory Racing
- entwickelt im digitalen Windkanal, strömungsoptimierte Kammtail-Formen am Rahmen
- Rahmen perfekt abgestimmt, um mit den neuen Leeze CC 60 PRO R Laufrädern zu harmonieren
- rennorientierte Geometrie für agiles Handling
- ausgestattet mit kurzen Kurbeln
- Ausstattungsvariante zum Marktstart: Shimano Ultegra Di2 R8100, Leeze Pro Carbon-Cockpit, Leeze CC 60 Pro R Laufräder mit Carbonspeichen, 30 mm Continental GP 5000, TPU-Schläuche; Gesamtgewicht 7,5 kg (Gr. M), Preis 5999 Euro
Erstes Aero-Rennrad der Laufradmarke
Das Leeze One ist laut Hersteller von Grund auf als Aero-Racebike für den Renneinsatz ausgelegt. Der Entwicklungsfokus lag Leeze zufolge, genau wie bei den bereits etablierten Carbonlaufrädern, auf einem optimalen Verhältnis aus Aerodynamik, Agilität und echter Renntauglichkeit zu einem angemessenen Preis.

Das Leeze One ist das erste vollständig selbst entwickelte Aero-Racebike von Leeze
Für das werkseigene Leeze Factory Racing Team fungiert das Leeze One als neues Arbeitsgerät bei Rundstreckenrennen und Kriterien. Leeze priorisiert deshalb eine hochwertige, rennerprobte Komponenten-Abstimmung und spendiert jedem Leeze One ab Werk die neuen Leeze CC 60 Pro R Laufräder mit Carbonspeichen. Diese werden mit hochwertiger, 30mm breiter Continental GP 5000-Bereifung und extraleichten Continental TPU-Schläuchen bestückt. Die Reifenfreiheit des Rahmens ist mit bis zu 32 mm nominaler Reifenbreite angegeben, auch mit zeitgemäß breiten Felgen.
Aerodynamisches Systemdesign
Die Aerodynamik des Leeze One wurde im Leeze D2R-Prinzip (Digital-to-Real) von Aero-Entwickler Prof. Dr. h.c. Eric Helter optimiert. Dabei handelt es sich um einen digitalen Windkanal, der die sehr teuren Messungen in einem echten Windkanal ersetzt. Alle aerodynamisch relevanten Profilquerschnitte des Rahmens tragen eine strömungsoptimale "Kammtail-Form". Insbesondere der Steuerrohrbereich als erster Kontaktpunkt für anströmende Luft ist im Gabelübergang flächig und strömungsoptimiert.

Der voluminöse Steuerrohrbereich mit schmalem Frontprofil optimiert laut Leeze die Aerodynamik.
Das Unterrohr besitzt eine höhenabhängig variierende Querschnittsform: Breit nahe dem Tretlager für Steifigkeit bei harten Antritten, zur Mitte hin verjüngt zugunsten der Aerodynamik. Diese Form lenkt den Luftstrom hinter dem Vorderrad gezielt über den Rahmen, welcher laut Leeze optimal mit den standardmäßig montierten, hauseigenen CC 60 Pro R Laufrädern harmoniert.
Auch die ausgestellten, schmal zulaufenden Sitzstreben lenken die Luft, anstatt sie zu bremsen: Ein kleines Detail, welches laut Hersteller in den digitalen Aerodynamik-Simulationen einen überproportional großen, aerodynamischen Vorteil erzielte.
Features für den Renneinsatz
Bei der Rahmengeometrie sorgt Leeze zufolge ein kompakter Reach in Kombination mit einem längeren Vorbau und erhöhtem Steuerrohr für eine effiziente, aerodynamische Haltung und ermöglicht präzises Handling. Größenabhängig variable Lenkwinkel von 71,5° (XS) bis 73° (XL) sorgen für agiles und intuitives Feedback, besonders in schnellen Kurven. Die standardmäßig montierte Zero-Offset-Sattelstütze bringt Fahrerinnen und Fahrer in eine aktive, kraftvolle Position über dem Tretlager (eine Stütze mit 15mm Offset ist optional erhältlich).

Das Unterrohr besitzt eine höhenabhängig variierende Querschnittsform, um Steifigkeit und Aerodynamik im Zusammenspiel mit den 60mm Aero-Laufrädern zu optimieren.
Ein weiteres Detail: Basierend auf dem Feedback des Factory Racing Teams verbaut Leeze konsequent kürzere Kurbeln ab Werk. Die verkürzten Kurbelarme des Leeze One (165 mm in den Größen XS bis M, sowie 170 mm in L und XL) sorgen laut Hersteller für einen offeneren Hüftwinkel in tiefen Aero-Positionen, begünstigen das Fahren mit hohen Trittfrequenzen und sorgen für bessere Kurvendynamik.
Als Tretlagerstandard kommt ein T47 External Tretlager zum Einsatz. Ein weiteres besonderes Detail ist die Di2-Integration der verbauten Shimano Ultegra Di2 R8100 Schaltgruppe. Der Akku wird von unten in das Sitzrohr hinter dem Tretlager eingebaut und nicht, wie bei vielen anderen Rädern, oben in der Sattelstütze. Dies senkt Leeze zufolge den Schwerpunkt des Bikes und verbessert die Fahreigenschaften spürbar.
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Leeze Pro Cockpit
Das verbaute Leeze Pro Cockpit greift konsequent die Designsprache des Leeze One auf: schmal, flach und gradlinig. Mit einem Reach von 70 mm, einem Drop von 120 mm und einem Flare von 4° ist das Cockpit zeitgemäß dimensioniert. Verfügbar sind Lenkerbreiten von 380 mm bis 420 mm, sowie Vorbaulängen von 80 bis 120 mm. Diese werden jeweils abgestimmt auf die Rahmengrößen konfiguriert und sind UCI-konform.

Das Leeze Pro Cockpit greift das Rahmendesign auf und ist zudem durch eine durchdachte interne Leitungsführung leicht zu demontieren
Praktisch: Für Flugreisen lässt sich das Pro Cockpit dank einfacher Kabelausführung vom Gabelschaft demontieren, ohne die Bremsleitungen lösen zu müssen. Der Computer-Mount unter dem Lenker ist über ein 2-Schrauben-System kompatibel mit gängigen Garmin- und Wahoo-Haltern sowie zahlreichen weiteren Mount-Lösungen.
Konfiguration, Verfügbarkeit und Preis
Das Leeze One ist im Online-Direktversand auf www.leeze.de im vorgestellten Pro-Setup mit Shimano Ultegra Di2 R8100, Leeze CC 60 Pro R Carbonlaufrädern mit Carbonspeichen, sowie dem Leeze Pro Carboncockpit erhältlich. Das Gesamtgewicht beträgt laut Hersteller in Referenzgröße 54 (M) 7,5 kg. Der Preis des Leeze One in der Pro-Konfiguration: 5999 Euro.

Das Leeze One ist im Pro-Setup Shimano Ultegra Di2 R8100, Leeze CC 60 Pro R Laufrädern und Leeze Pro Cockpit für 5999 Euro erhältlich.





