Kürzlich erst präsentierte die Kultmarke aus Colorado mit dem LT ein neues Enduro-Bike. Schon an diesem Bike kam das neue Sixfinity-Hinterbaukonzept zum Einsatz, das zuvor bereits an den E-Bikes der Marke zum Einsatz kam. Auch am jetzt neu vorgestellten Trailbike MT ersetzt dieser Sechsgelenker das bisherige Switch-Infinity-Design.

Das Yeti MT im ikonischen Türkis.
Kurz & knapp: Yeti MT
- 140 mm Federweg am Heck, 160 mm an der Front
- Neue Sixfinity-Kinematik für maximale Anpassung & Kletter-Effizienz
- TURQ-Carbonrahmen mit Vectran-Verstärkung
- Integriertes Framestorage & Airtag-Versteck am Tretlager
- Größenspezifische Dämpferanlenkung und Kettenstrebenlängen
- Drei Farben: Turq, Gunmetal, Redrum (limitiert)
- Vier Ausstattungsvarianten ab 7.200 Euro
- Frameset erhältlich
- Größen: S – XL

Auch in schlichterem Schwarz ist das MT erhältlich.
Das neue Super-Trailbike?
Mit 160 Millimetern Federweg an der Front und 140 Millimetern am Heck positioniert sich das Yeti MT als abfahrtsorientiertes Trailbike, also klar im All-Mountain-Segment. Die Geometrie ist modern ausgewogen, der Reach misst typische 480 Millimeter in Größe L, der Lenkwinkel steht bei moderaten 64,5°.

Die Spezialfarbe Redrum ist in limitierter Auflage erhältlich.
Die Kettenstrebenlängen sind größenabhängig, jeweils zwei Größen teilen sich die gleichen Streben, allerdings wird die effektive Länge über unterschiedliche Anlenkpunkte variiert. Größenübergreifend ist das Heck eher lang gehalten, in Größe L misst das Rear-Center 446 Millimeter.

Nun auch am Trailbike: Der von LTe und MTe bekannte Sixfinity-Hinterbau.
Der Rahmen besteht in jeder Ausstattungsvariante aus dem bekannten TURQ-Carbon mit Vectran-Verstärkung.

"The Cavity" im Unterrohr bietet Platz für Snacks und Regenjacke.
Wie das LT besitzt auch das MT das neue, "The Cavity" getaufte Staufach im Unterrohr, sowie eine Aufnahme für einen Airtag unter der Tretlager-Abdeckung.

Unter der Tretlager-Abdeckung befindet sich ein Platz für einen Apple Airtag.
Im Yeti-Lineup übernimmt das MT das Trail-Segment von SB 135, SB 140 und SB 160. Um das Fahrwerk auf den eigenen Fahrstil und Einsatzzweck einzustellen, besitzt das MT einen Progressions-Flip-Chip an der unteren Dämpferaufnahme. Wählen lassen sich zwischen 10, 15 und 20 Prozent.
Sixfinity statt Switch-Infinity

Das sogenannte Test-Mule, mit dem Yeti den Sixfinity-Hinterbau an das Bio-Bike übertrug.
Erst das E-Bike, jetzt die Bio-Räder: Am neuen LT setzt Yeti auf einen Sechsgelenker-Hinterbau ohne den von den bisherigen SB-Modellen bekannten Switch-Infinity-Link. Das neue Sixfinity-Design wurde ursprünglich entwickelt, um am Tretlager für einen Motor Platz zu schaffen. Durch das Sechsgelenker-Design lassen sich mehr Drehpunkte einzeln anpassen.

Die Progression des Sixfinity-Hinterbaus lässt sich über einen Flip-Chip an der unteren Dämpferaufnahme anpassen.
Durch die vielen möglichen Positionen kann man so Anti-Squat (den Widerstand, den das Hinterbau-Design einem Einfedern beim Pedalieren entgegenstellt), Anti-Rise (den Widerstand, den der Hinterbau einem Einfedern beim Entschleunigen entgegenstellt) und die Kennlinie präzise und unabhängig voneinander beeinflussen.

Der Sixfinity-Hinterbau ermöglicht es, die Fahrwerksperformance präzise zu optimieren.
Auf dem Trail äußert sich dies in einem effizienteren Pedalierverhalten und einem aktiven Federverhalten, auch wenn man bremst. Einige Hinterbauten verleiten auf der Bremse zum Verhärten oder Stempeln, d. h., sie prallen an Hindernissen ab, statt die Energie aufzunehmen. Mit dem neuen Design kann Yeti hier tief in die Kinematik-Trickkiste greifen und das Fahrgefühl optimieren. Sogar für die unterschiedlichen Rahmengrößen sind die Lager leicht verschieden platziert, um allen Fahrertypen das gleiche Federverhalten zu ermöglichen.

Natürlich ziert das aufgeschraubte Logo mit Spitzhacke und Berggipfeln das Steuerrohr.
Wir hatten beide bisherigen Sixfinity-E-Bikes bereits im Test. Unser Fazit zum TQ-angetriebenen MTe findest du hier, den Test des Full-Power-Bikes LTe mit Bosch-Motor, kannst du hier lesen.
Die Geometrie

Die Rahmengeometrie des neuen Yeti MT.
Ausstattungen
Yeti MT 90 (7.200 Euro)

Das Yeti MT 90
Federgabel: Fox 36 Performance
Dämpfer: Fox Performance Float X
Laufräder: DT Swiss M1900
Antrieb: SRAM 90 Transmission
Bremsen: SRAM Maven Base
Yeti MT X0/90 (8.200 Euro)

Das Yeti MT X090
Federgabel: Fox 36 Factory
Dämpfer: Fox Factory Float X
Laufräder: DT Swiss M1900
Antrieb: SRAM X0/90 Transmission
Bremsen: SRAM Maven Silver
Yeti MT XT Di2 (8.900 Euro)

Das Yeti MT XTDi2
Federgabel: Fox 36 Factory
Dämpfer: Fox Factory Float X
Laufräder: DT Swiss M1900
Antrieb: Shimano XT Di2
Bremsen: Shimano XT 4-Kolben
Yeti MT X0 (9.900 Euro)

Das Yeti MT X0.
Federgabel: Fox 36 Factory
Dämpfer: Fox Factory Float X
Laufräder: DT Swiss XMC1700
Antrieb: SRAM X0 Transmission
Bremsen: SRAM Maven Silver
Yeti MT XX (11.500 Euro)

Das Yeti MT XX.
Federgabel: Fox 36 Factory
Dämpfer: Fox Factory Float X
Laufräder: DT Swiss XMC1700
Antrieb: SRAM XX Transmission
Bremsen: SRAM Maven Ultimate

Auch ein Rahmenset wird erhältlich sein.





