Radikal aufgefrischt und entschlankt: Scott Spark RC 2027

Neues Dämpferlayout aber 29 Zoll
Scott Spark RC - alles neu am schnellen Racebike!

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.06.2026
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Kurz und knapp: Scott Spark RC 2027

  • Racefully mit 29-Zoll-Laufrädern und 120 mm Hub an Front und Heck, vorn für bis zu 130-mm-Gabeln freigegeben
  • Dämpfer weiterhin im Rahmen integriert, nun liegend angeordnet und über eine große Serviceklappe plus Mini-Zugang am Heck erreichbar
  • Dämpferöffnung fungiert auch als Staufach für Notfallwerkzeug
  • Rahmengewicht: 1427 Gramm für HMX-SL-Rahmen ohne Dämpfer
  • Komplettbikes ab 3699 Euro, Rahmensets ab 4999 Euro

Scott Spark RC 2027 – Was ist neu?

Als das Spark 2020 mit einem in dem Rahmen integrierten Dämpfer debütierte, sorgte es für großes Aufsehen. Danach wurde das gesamte Scott-Aufgebot über Genius, Patron bis hin zum Voltage mit dem einheitlichen Design ausgestattet, das den Dämpfer im Rahmen beherbergt.

Die nächste Generation des legendären Racebikes folgt diesem Weg. Außerdem will es die logische Evolutionsstufe des erfolgreichen Spark RC sein, das besonders mit XC-Rekordmeister Nino Schurter überaus erfolgreich war und ist.

Das neue Spark RC kommt mit 120 mm Hub und 29-Zoll-Laufrädern, vorn dürfen auch Gabeln mit bis zu 130 mm Hub verbaut werden. Dabei wurde viel an der Kinematik des Hinterbaus gearbeitet, um ihn noch antriebsneutraler zu gestalten, und gleichzeitig auch für technische Tracks und Abfahrten genug Reserven zu bieten. Trotzdem ist das Rad radikal leicht gestaltet: Der Toprahmen HMX SL wiegt in Größe M ohne Dämpfer, aber mit allen nötigen Kleinteilen 1427 Gramm. 1570 Gramm sind es beim HMX-Rahmen, der etwas günstigere HMF-Rahmen wiegt 1793 Gramm.

Neu ist das Layout des Hecks: Der Dämpfer schlummert nun liegend im Tretlagerbereich und wird über die Oberseite des Unterrohrs erreicht. Dadurch lässt sich die "Luke" auch als praktisches Staufach inkl. Pannenkit nutzen und der Dämpfer ist einfacher einzustellen. Auch über eine Öffnung an der Hinterseite des Hauptrahmens lässt sich der Dämpfer erreichen, sodass das ganze System deutlich zugänglicher und wartungsfreundlicher ist als beim Vorgänger. Positiver Nebeneffekt der neuen Dämpferanordnung? Der Schwerpunkt des Rades fällt noch zentraler und tiefer aus.

Cool für alle Schrauber: Die Züge sind durch ein neues Führungssystem namens "Octopus" klar und sicher geführt, was Wartungsarbeiten deutlich vereinfachen wird. Auch das Innenlager setzt jetzt auf den BSA-Standard mit einfacherer Handhabung. Klar: Auch der neueste Wurf kommt mit dem Designansatz Vollintegration. Die hauseigene Komponentenmarke Syncros hat neben dem besagten Octopus-Kabelmanagement-System neue Cockpits und Steuersätze entwickelt, welche Schaltzüge, Bremsleitungen und Co. formschön verstecken und das Rad so stimmig aussehen lassen.

Weiterhin passen zwei Flaschen in das Rahmendreieck, die Geometrie wurde minimal flacher angepasst. Der Lenkwinkel ist über einen drehbaren Steuersatz-Insert um ±0,5 Grad anpassbar.

Preislich startet das neue Spark RC bei 3699 Euro, auch drei Rahmensets werden ab 4999 Euro verfügbar sein. Das Topmodell wechselt für 12 999 Euro den Besitzer.

Unserer Meinung nach besonders spannend: Das Spark RC Team Issue für 7299 Euro, das bereits mit allerlei AXS-Parts, Carbonlaufrädern und sogar dem elektronischen Flight-Attendant-System von Rock Shox sowie einer Wattmesskurbel Racern kaum noch Wünsche offen lässt.

Erster Test: So schlägt sich das Scott Spark RC on Trail

Scott Spark
Scott / Rupert Fowler

MOUNTAINBIKE-Redakteur Lukas Hoffmann konnte das neue Spark RC bereits ausgiebig im italienischen Massa Marittima testen. Sein Eindruck: