Stadtrad, Gravelbike, Bikepacking-Rad: Diese Neuheit will alles in einem sein

Das ist neu beim Merida Speeder
Merida verpasst seinem beliebten Alltagsrad ein Gravel-Upgrade

ArtikeldatumVeröffentlicht am 14.08.2026
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Best of ALL worlds: Mit der neuen Generation des Speeder reagiert Merida auf die wachsende Nachfrage nach Rädern, die in verschiedenen Bereichen funktionieren. Das neue Speeder soll Pendler und Fitnessfahrer ebenso ansprechen wie Radler, die gelegentlich auf Schotter, Waldwegen oder zu einer Bikepacking-Tour unterwegs sind – zu einem attraktiven Preis.

Kurz & knapp: Merida Speeder

  • Sportliches Pedler-, Fitness und Bikepacking-Bike mit Flatbar
  • Neu: 50 mm Reifenfreiheit
  • zahlreiche Befestigungspunkte für Zubehör und ein EQ-Kit (Schutzbleche, Gepäckträger etc.
  • 27,2-mm-Sattelstütze und überarbeitete Geometrie
  • Preise: 899 bis 1.599 Euro
  • Marktstart: Januar 2027

Bis zu 50 Millimeter Reifenfreiheit

Merida Speeder 2026
Merida

Die größte Änderung steckt zwischen Rahmen und Reifen: Rahmen und Gabel bieten künftig Platz für Pneus mit einer Breite von bis zu 50 Millimetern. Serienmäßig rollt das Speeder auf 45 Millimeter breiten Gravel-Reifen. Das soll nicht nur auf losem Untergrund für mehr Grip sorgen, sondern auch den Komfort auf schlechten Straßen erhöhen. Selbst mit den breiteren Reifen bleibt Platz für Schutzbleche.

Für mehr Komfort hat Merida außerdem die Sattelstütze stärker exponiert. Sie besitzt einen Durchmesser von 27,2 Millimetern und soll sich dadurch stärker bewegen können. Ein etwas flacherer Lenkwinkel soll gleichzeitig für mehr Laufruhe und Kontrolle auf unebenem Untergrund sorgen.

Vom Pendler zum Bikepacking-Rad

Merida Speeder 2026
Merida

Auch bei den Befestigungsmöglichkeiten legt das Speeder zu. Zahlreiche Montagepunkte erlauben die Nachrüstung von Schutzblechen und Gepäckträger. Mit dem optionalen EQ-Kit lässt sich das Rad damit zum Ganzjahres-Pendlerrad ausbauen. Eine Aufnahme für ein Rahmenschloss ist ebenfalls vorhanden.

Bei der Ausstattung setzt Merida auf ein vergleichsweise wartungsarmes Konzept. Die meisten Modelle kommen mit Einfach-Kettenblatt und breit übersetzter Kassette. Eine Starrgabel ersetzt die Federgabel, was Gewicht und Wartungsaufwand reduzieren soll.

Zwei Aluminiumrahmen zur Wahl

Das Speeder wird in zwei Rahmenvarianten angeboten. Beim AL-A-Rahmen des Topmodells Speeder 500 sind die Schweißnähte aufwendig bearbeitet, sodass eine glattere, an Carbon erinnernde Optik entsteht. Das 500er-Modell erhält zudem eine Carbongabel. Die günstigeren Varianten Speeder 300 und 100 setzen auf den AL-C-Rahmen mit weniger aufwendig bearbeiteten Schweißnähten und eine Aluminiumgabel.

Merida betont außerdem, dass das Speeder über die üblichen Branchenstandards hinaus getestet wird. Rahmen und Komponenten durchlaufen dabei dasselbe Testverfahren wie die Gravel- und Gravel-Racebikes der Marke.

Drei Modelle ab 899 Euro

In Deutschland soll die neue Speeder-Generation ab Januar 2027 erhältlich sein. Das Angebot umfasst zunächst drei Modelle:

  • Speeder 500: 1.599 Euro
  • Speeder 300: 999 Euro
  • Speeder 100: 899 Euro

Die bislang angekündigte L-Version des Speeder wird in Deutschland zunächst nicht angeboten.

Fazit: Spannendes Hybridbike

Mit der neuen Generation positioniert Merida das Speeder damit zwischen klassischem Fitnessbike, schnellem Stadtrad und Flatbar-Gravelbike. Gerade für Fahrer, die einen geraden Lenker bevorzugen, aber nicht auf die Möglichkeit verzichten wollen, Asphalt auch einmal gegen Schotter einzutauschen, soll das Konzept eine Alternative zu sportlicheren Gravel- und Endurance-Modellen wie dem Silex oder Scultura Endurance bieten.