Neues Canyon Grail: Das Kult-Gravelbike wird jetzt noch raciger

3. Generation des Canyon Grail
Canyons Kult-Gravelbike wird jetzt noch raciger

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 18.09.2026
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Jetzt ist es offiziell: Canyon präsentiert die dritte Generation des Grails. Bereits im Frühjahr wurden Prototypen des neuen Race-Gravelbikes beim The Traka in Girona gesichtet. Rosa Klöser raste damit zum Sieg im 360-Kilometer-Rennen. Zwei Aspekte fallen gleich ins Auge: Während das Vorgänger-Grail optisch stark an das Canyon Ultimate erinnerte, sieht das neue Modell dem Aero-Renner Canyon Aeroad sehr ähnlich. Vor allem aber drehen sich im Grail 3.0 richtig breite Reifen. Satte 57 Millimeter Reifenfreiheit verspricht Canyon. Ein starkes Upgrade zu dem offiziell für maximal 42 Millimeter ausgelegten Vorgänger.

Kurz & knapp: Canyon Grail

  • Rahmen: Carbon
  • Reifenfreiheit: 57 mm
  • Gewicht: ab 7,9 kg
  • Größen: XXS bis XXL
  • Preise: 2499 bis 8000 Euro
Canyon

Aero-Gene fürs Gravelbike

Mehr Platz für breite Reifen, das war eine der Anforderungen von Gravel-Profis wie Rosa Klöser an ihr neues Dienstfahrzeug. Überhaupt wurde das Bike laut Canyon maßgeblich für die Ansprüche der schnellen Gravel-Racer entwickelt. Ein wesentliches Thema ist dabei auch die Windschnittigkeit, womit sich auch die Anlehnung an das Aeroad erklärt. Mit Blick auf Messungen im Windkanal verspricht Canyon im Vergleich zum Vorgänger eine Leistungsersparnis von rund 6 Watt bei Tempo 35 km/h. Passend dazu wurde der neue, hauseigene Laufradsatz GR 50 CF eigens auf das Grail abgestimmt.

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Ebenfalls vom Aeroad übernimmt das Grail das variable Pace-Cockpit. Der Clou: Der Lenker lässt sich in der Breite verstellen. Zudem gibt es, gegen Aufpreis, verschiedene Drops zum Tausch. So sollen die standardmäßig verbauten Control Drops besonders präzises Handling bieten. Alternativ stehen die ergonomischen Contact Drops und die aerodynamischen Race Drops zur Wahl.

Canyon

Geometrie: Mehr Länge, weniger Reach

Auch an die Geometrie des Gravel-Racers haben die Entwickler ordentlich Hand angelegt. So soll die Kombination aus längerem Radstand, einem Lenkwinkel von 71,5 Grad und 69 Millimeter Nachlauf an der Gabel für maximale Kontrolle auf anspruchsvollem Terrain sorgen. Für eine aggressivere Rennposition hat Canyon zudem den Stack um 15 Millimeter reduziert.

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Viel Platz bietet das Grail indes nicht nur für die Reifen, sondern auch für die Unterbringung von Equipment, Werkzeug und mehr. Zum einen durch das bei den Modellen CFR und CF SLX ins Unterrohr integrierte Load-Staufach. Und zum anderen durch die Partnerschaft mit Cyclite. Die Bikepacking-Brand hat speziell für das neue Grail leichte, wetterfeste Taschen für Rahmen und Oberrohr entwickelt.

Drei Modelle für unterschiedliche Ansprüche

Insgesamt bietet Canyon drei Modellvarianten mit jeweils zwei Ausstattungsoptionen und acht Lackierungen an. Dabei soll sich das Topmodell Grail CFR vor allem an Freunde des puren Gravel-Racings richten. Das Grail CF SLX ist für Highspeed auf jedem Terrain ausgelegt. Und das Grail CF schließlich preist Canyon als idealer Begleiter für flotte Entdeckungstouren an.

Rückblick: Drei Generationen Canyon Grail

Erstmals bieten die Koblenzer mit dem Grail CFR auch ein Gravelbike im Online-Konfigurator MyCanyon an. Gegen Aufpreis stehen hier drei spezielle Lackierungen sowie diverse Komponenten-Upgrades zur Verfügung, vom Cockpit über Gabel und Sattelstütze bis zu den Laufrädern.

Zu haben ist das neue Canyon Grail ab sofort zu Preisen von 2499 bis 8000 Euro. Mit den sieben Rahmengrößen von XXS bis XXL sollen Körpergrößen von 158 bis 204 cm abgedeckt werden.

Canyon Grail: Alle Modelle im Überblick