Beleuchtung neu gedacht: SMART LIGHT SERIES von SIGMA

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Beleuchtung neu gedacht
Mehr als nur Lux: SMART LIGHT SERIES von SIGMA

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 27.10.2026
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170 Lux klingen beeindruckend. Auf der Straße entscheidet aber nicht nur die Zahl. Gutes Fahrradlicht muss den Nahbereich ebenso gut ausleuchten wie den weiteren Streckenverlauf und dafür sorgen, dass Kurven und Hindernisse früh erkennbar werden.

Zwei Serien, zwei Ansätze

SIGMA ordnet sein neues Beleuchtungsportfolio deshalb nicht allein nach Leistung, sondern nach Einsatz. Die SMART LIGHT SERIES teilt sich in CORE und LINK. CORE steht für unkomplizierte Lösungen mit alltagstauglichen Funktionen wie langer Akkulaufzeit, AUTO-Modus, USB-C oder Bremslicht. LINK geht einen Schritt weiter: Front- und Rückleuchten lassen sich koppeln, zentral bedienen und über die SIGMA RIDE App konfigurieren. Dort lassen sich unter anderem Batteriestände prüfen, Einstellungen ändern und Firmware-Updates installieren.

Für sportliche Fahrer wird es vor allem bei den beiden LINK-Frontleuchten interessant. Die AURA 120 LINK ist der Allrounder der Serie. Ihr Lichtbild ist auf eine breite, homogene Ausleuchtung im Nah-, Mittel- und Fernbereich ausgelegt – sinnvoll auf der Feierabendrunde ebenso wie auf längeren Touren.

Fernlicht auf Knopfdruck

Sigma Smart Light Series
Sigma

Noch mehr Lichtreserven bietet die AURA 170 HB LINK. Das StVZO-konforme Topmodell bringt im regulären HIGH-Modus bis zu 150 Lux auf die Straße; bei Bedarf steht ein zuschaltbares Fernlicht mit bis zu 170 Lux bereit. Aktiviert wird es über die mitgelieferte Remote direkt am Lenker. Gerade auf dunklen Landstraßen, schnellen Abfahrten oder komplett unbeleuchteten Passagen ist das ein echter Praxisvorteil: mehr Sicht in die Ferne, ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen. Neben HIGH stehen MID mit 100 Lux, ECO mit 50 Lux und ein AUTO-Modus zur Wahl. Je nach Leuchtmodus sind bis zu 20 Stunden Laufzeit möglich.

Auch beim Cockpit denkt SIGMA an moderne Set-ups. Neben der klassischen Lenkerhalterung erlaubt die Dual Mounting Option eine zentrale Montage unter dem Bike Computer. Mit passenden Direct-Mount-Lösungen, etwa am AERO BUTLER GPS, passt die Leuchte damit auch an Aero-Cockpits. Die Lampe muss dafür nicht um ihre eigene Achse gedreht werden, die Ausrichtung des Lichtbilds bleibt erhalten.

Wenn Licht zum System wird

Sigma Smart Light Series
Sigma

Spannend wird LINK vor allem im Zusammenspiel mehrerer Komponenten. Kompatible Front- und Rückleuchten lassen sich koppeln und gemeinsam bedienen – die Frontleuchte dient dabei zugleich als zentrale Statusanzeige für die Akkustände der verbundenen LINK-Leuchten. Mit dem aktuellen App-Update wandert diese Übersicht zusätzlich in die RIDE View der SIGMA RIDE App: Akkustand und aktiver Leuchtmodus der gekoppelten Komponenten sind dort während der Fahrt auf einen Blick sichtbar.

Die HIRO 50 LINK ergänzt das System um automatische Brems- und Notbremslichtfunktionen. Mit dem RECO 80 LINK Radar-Rücklicht kommen zusätzlich Informationen über herannahende Fahrzeuge hinzu, die auf einem kompatiblen Radcomputer oder in der SIGMA RIDE App dargestellt werden können.

Braucht das jeder? Sicher nicht. Für viele Pendel- und Alltagsfahrten reicht eine solide CORE-Leuchte völlig aus. Wer jedoch häufig sportlich, lange oder bei Dunkelheit unterwegs ist, bekommt mit der LINK-Serie Funktionen, die über reine Lichtleistung hinausgehen. Genau darin liegt die Idee der SMART LIGHT SERIES: nicht möglichst viel Technik ans Rad zu bringen, sondern die Technik dort einzusetzen, wo sie tatsächlich einen Unterschied macht.