Der Millionen-Ritt im Wohnzimmer: Das erwartet dich bei der MyWhoosh-WM
Virtueller Radsport ist längst keine Nischenspielerei für regnerische Wintertage mehr. Auf den digitalen Plattformen geht es um Ruhm, Ehre und mittlerweile auch um richtig viel Geld. Die E-Cycling-Plattform MyWhoosh hat nun die Termine für ihre "Championships 2026" verkündet. Vom 7. bis 14. Juli sollen sich Fahrer aus aller Welt auf den virtuellen Strecken messen. Und die Macher rühren kräftig die Werbetrommel: Es solle die bislang größte und vor allem inklusivste Ausgabe der Geschichte werden.
Kurz & knapp: MyWhoosh Championships 2026
- Datum: 7. bis 14. Juli 2026
- Preisgeld: 1.000.000 US-Dollar (gleiche Bezahlung für Männer und Frauen, aufgeteilt auf 6 Leistungskategorien)
- Format: 7 Etappen (inklusive Bergankunft und Einzelzeitfahren)
- Strecke Männer: 436 Kilometer, 5.463 Höhenmeter
- Strecke Frauen: 316 Kilometer, 4.156 Höhenmeter
- Voraussetzungen: Smart-Trainer, Leistungsmesser, Herzfrequenzmesser
- Zulassung: Erfolgreicher "MyWhoosh Power Passport Test" (ein Leistungsnachweis gegen Betrug)
- Anmeldeschluss: 30. Juni 2026

MyWoosh lobt enorme Geldgewinne bei den Championships 2026 aus. Für jedermann.
Gleiches Preisgeld für alle – auch für Amateure
Der absolute Knaller des Events ist der aufgerufene Preispool von einer satten Million US-Dollar. Doch MyWhoosh betont, dass diese Summe nicht nur als PR-Schlagzeile für die absolute Weltelite gedacht sei. Das Geld solle auf verschiedene Leistungs-Kategorien aufgeteilt werden. Laut Matt Smithson, dem Leiter für E-Sport bei MyWhoosh, habe selbst ein Amateurfahrer, der 3,5 Watt pro Kilogramm (bei den Männern) oder 2,5 Watt pro Kilogramm (bei den Frauen) aufs Pedal bringt, eine echte Chance, in seiner Klasse um das Preisgeld mitzufahren. Zudem setze man ein starkes Zeichen: Das Preisgeld für Männer und Frauen sei exakt gleich hoch.

Sieben Etappen gilt es virtuell weltweit zu überstehen.
7 Tage, 5 Welten und ein Berg der Leiden
Wer an den Start geht, muss Sitzfleisch mitbringen. Das Event sei als knallhartes siebentägiges Etappenrennen konzipiert. Die digitale Weltreise führe das Peloton unter anderem durch virtuelle Nachbauten der Schweiz, Kaliforniens, Arabiens und Kolumbiens.
Die Männer müssen auf den sieben Etappen laut Streckenplan insgesamt 436 Kilometer und beachtliche 5463 Höhenmeter bewältigen. Bei den Frauen stehen 316 Kilometer und 4156 Höhenmeter auf dem digitalen Tacho. Die Strecke scheint es in sich zu haben: Nach flachen Sprinter-Etappen und nervösem Hügel-Erklimmen (unter anderem in Bhutan) wartet auf der fünften Etappe die absolute Königsetappe in Kolumbien. Hier dürften sich an den langen virtuellen Rampen die Klassement-Sieger herauskristallisieren, bevor ein Einzelzeitfahren am sechsten Tag die letzten Körner fordert.
Wer kann gewinnen?Die Gewinner jeder Etappe sowie die Gesamtsieger erhalten Preisgelder. Die Preisgelder sind für Männer und Frauen gleich hoch, wobei sie je nach Kategorie unterschiedlich aufgeteilt werden.
- Die 10 besten Einzelsieger
- Die 7 besten Teams
- Gesamtsieger (45+)
- Bester Nachwuchsspieler (unter 23 Jahren)
- Sprint-Sieger
- Bergkönig/Bergkönigin
- Bester GCC-Fahrer
Die Preisgelder
Kat. 1: 186.000 $
Kat. 2: 105.035 $
Kat. 3: 69.720 $
Kat. 4: 48.000 $
Kat. 5: 35.500 $
Kat. 6: 25.400 $
Diese Preisgelder sind die Gesamtsummen pro Kategorie und umfassen Preisgelder für die sieben besten Teams, die Top 10 der Gesamtwertung sowie Preisgelder für die Gewinner der Sonderwertungen (Sprint, Bergwertung usw.) und die Podiumsplätze jeder Etappe.
Voraussetzungen für den Start: So machst du mit
Ganz so einfach, wie sich auf die Couch zu setzen, ist die Teilnahme natürlich nicht. Wer bei dem Mega-Event mitmischen will, brauche entsprechendes Hightech-Equipment im heimischen Trainingskeller: Ein zugelassener Smart-Trainer, ein Pulsgurt und ein Leistungsmesser seien absolute Pflicht. Um sogenanntes "digitales Doping" (also das Manipulieren von Gewichts- oder Leistungsdaten) zu verhindern, müsse jeder Starter vorab einen speziellen "Power-Passport-Test" auf der Plattform absolvieren. Nur wer hier seine realen Leistungsdaten nachweist, darf um die Dollarscheine sprinten.
👉 Wer jetzt Lust bekommen hat, seinen Smart-Trainer auf Betriebstemperatur zu bringen: Die Anmeldung läuft laut MyWhoosh noch bis zum 30. Juni.
Mehr Infos bei MyWoosh





