Sram spendiert seinem Rennrad-Portfolio mit neuen Aero-Scheibenbremsen, kürzeren Red-Kurbelarmen, einem aufgefrischten UDH-Schaltauge und einem USB-C-Ladegerät für AXS-Akkus ein Update.
Red-Kurbelarme: Kürzer und leichter

Jonas Vingegaard fuhr bereits Anfang 2025 damit umher. Jetzt sind sie auch für jeden verfügbar: kleine Kurbellängen von 150 mm und 155 mm.
Womit Visma Lease a Bike-Profi Jonas Vingegaard bereits im März letzten Jahres bei der Algarve-Rundfahrt experimentierte, gibt es jetzt auch für die Endkunden: Die Red-Kurbelgarnitur (FC-RED-ASSY-E1) wird künftig auch in 150 mm und 155 mm angeboten und damit die bestehende Range bis 175 mm ergänzen. Sram spricht von 29 Gramm Gewichtseinsparung gegenüber der Vorgängergeneration und setzt auf eine 8-Loch-Direct-Mount-Aufnahme, die mit AXS-Spidern (mit und ohne Powermeter) sowie integrierten Kettenblättern kompatibel ist. Auch eine XPLR-Variante ist erhältlich. Der Preis für die kurze Kurbel (sowohl 150 mm als auch 155 mm) beträgt 450 Euro.
Red, Force, Rival: Neue Aero-Scheibenbremsen
Die Red-Aero-Scheibenbremse soll in Kombination mit den Red-Bremssätteln besonders hohe Steifigkeit mit geringem Gewicht verbinden und so als "Siegertyp" für TT- und Tri-Einsatz gedacht sein, erklärt der Hersteller. Die Bremsen sollen mit der Stealth-a-majig-Kupplung (eine spezielle kleine Kupplung/Anschluss-Einheit für hydraulische Bremsschläuche) einfacher zu montieren sein und dank Bleeding-Edge-Technologie leicht zu entlüften sein.

Neue Bremsen für TT-Fahrer: Als Red (dann im bekannten silber), Force und Rival zu bekommen.
Für die Red-, Force- und Rival-Modelle gilt gleichermaßen: Sie sollen auf Triathleten und Zeitfahrer abzielen, die eine unkomplizierte Montage zu schätzen wissen und sich trotz geringer Fingerkraft auf eine hohe Bremsleistung verlassen wollen. Eine individuelle Griffweiten-Einstellung lässt die Bremse zudem an unterschiedliche Handgrößen anpassen. Der Preise liegen je nach Modellvariante zwischen 230 Euro und 322 Euro.
Für die Style-Police: Neues am UDH-Schaltauge

Stylish? Zumindest wer Wert auf Optik legt, könnte sich über den neuen Look des UDH-Schaltauges freuen.
Das Auge fährt bekanntlich mit, und wer Wert auf die kleinen Details legt, dürfte diese Neuigkeit interessieren. Das UDH-Schaltauge (Universal Derailleur Hanger) gibt es künftig auch mit silbernem Bolzen und silberner Beilagscheibe, was vor allem optisch für etwas Abwechslung sorgen dürfte. Der UDH dient weiterhin als Standard-Schaltauge, das bei einem Aufprall nach hinten wegdreht und die Kette wieder auf das kleine Ritzel führt und dabei mit gängigen MTB- und E-Bike-Antrieben verschiedener Hersteller kompatibel ist.
Ladegerät

Nun auch mit modernem USB-C-Ladeanschluss: das AXS-Ladegerät.
Beim AXS-Akku-Ladegerät aktualisiert Sram die Schnittstelle auf USB-C und gibt an, dass ein Akku in rund 60 Minuten vollgeladen sein soll. Das Ladekabel wird laut Unterlagen nicht mitgeliefert, um Müll zu reduzieren.
Alle Produkte sind ab Februar im Handel erhältlich.





