Mavic Comete 2026: Neue Aero-Laufräder ovn 45 bis 85 mm, Disc & Helm

Mavics Kometen-Einschlag
Mavic Comete: Schnelle Kombis, Disc & Aero-Helm

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.09.2026
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Gestaffelte Aero-Duos: Comete 45/55 und 55/65

Nachdem Mavic Anfang August bereits das klassische 50-mm-Setup präsentierte, legen die Franzosen nun gezielt nach. Die neuen Laufradsätze Comete 45/55 und Comete 55/65 brechen mit identischen Felgenhöhen an Front und Heck. Stattdessen setzt Mavic auf ein im Aero-Segment etabliertes Prinzip: Das flachere Vorderrad soll das Rad bei böigem Seitenwind spursicher an der Lenkachse halten, während das tiefe Profil am Hinterrad für einen geringeren Luftwiderstand sorgen soll.

Kurz & knapp: Die neuen Mavic Comete Highlights

  • Gestaffelte Felgenhöhen: Die neuen Duos Comete 45/55 und Comete 55/65 kombinieren ein flacheres Vorderrad für berechenbares Lenkverhalten mit einem höheren Hinterrad für aerodynamische Vorteile.
  • Breite Maße für breite Reifen: 24,8 mm Innenmaulweite und 34 mm Außenbreite bei den Allround-Sets, aerodynamisch optimiert auf 30-mm-Reifen
  • Setup für TT und Triathlon: Comete 85 und die Comete Road Disc (Vollcarbon-Scheibe mit 965 g und Keramiklagern)
  • Aero-Helm Comete Ultimate: Laut Hersteller sollen AeroFlow-Abrisskanten und eine CFD-optimierte Belüftung spürbare Watt-Einsparungen bringen
Produktübersicht der beiden Mavic Comete Laufradsätze Comete 45/55 und Comete 55/65.
Mavic

Beide Duos basieren auf der sogenannten Aero-Wide-Bauweise mit 24,8 mm Innenmaulweite und beachtlichen 34 mm Außenbreite. Laut Mavic wurden die Felgenprofile speziell auf moderne 30-mm Reifen hin optimiert. Wichtig für alle, die Hookless skeptisch gegenüberstehen: Mavic setzt weiterhin auf klassische Felgenhörner (Hooked). Das Set mit 45/55 mm zielt auf welliges Terrain und Kletterpassagen ab, während die Kombination aus 55/65 mm für flache, schnelle Streckenprofile ausgelegt ist.

Querschnittszeichnung der Felgenprofile Comete 45, Comete 55 und Comete 65 mit Maßen
Mavic

Comete 85 und Road Disc: Das Setup gegen die Uhr

Für Zeitfahrer und Triathleten geht Mavic noch einen Schritt weiter und bringt die Comete 85 an den Start. Mit 85 mm Profilhöhe handelt es sich laut Mavic um das bisher aerodynamisch schnellste Speichenlaufrad der Firmengeschichte. Im Unterschied zu den Allround-Geschwistern setzt das 85er-Modell auf 23 mm Innenmaulweite und 31 mm Außenbreite, abgestimmt auf 28 mm Reifenbreiten.

Das Vorderrad wiegt 820 Gramm, das Hinterrad 930 Gramm – somit liegt der komplette Satz bei 1.750 Gramm (UVP: 2.499 Euro). Für Steifigkeit und Kraftübertragung sorgen 21 speziell geformte Carbon-Messerspeichen, die im Vergleich zu herkömmlichen Flachspeichen laut internen Messungen 18 Prozent weniger Rotationsluftwiderstand erzeugen sollen. In den Naben arbeiten Mavic-Keramiklager und der bekannte ID360-Freilauf mit 40 Rastzähnen.

Ergänzt wird das Setup durch die Comete Road Disc (UVP: 2.599 Euro). Die Vollcarbon-Hinterradscheibe bringt 965 Gramm auf die Waage. Asymmetrisch geformte Carbonflansche sollen den Zug der Antriebsseite ausgleichen und Verwindungen minimieren. Zusammen bringt es das Gespann aus 85 mm Vorderrad und Scheibenrad auf ein Gesamtgewicht von 1.895 Gramm.

Zeitfahrrad Cervélo mit montiertem Mavic Comete 85 Vorderrad und Comete Road Disc Hinterrad.
Mavic

Comete Ultimate: Neuer Aero-Straßenhelm

Passend zum Hardware-Upgrade auf der Straße erweitert Mavic das Aero-Segment um den passenden Kopfschutz Comete Ultimate.

Produktgrafik des weißen Rennradhelms Mavic Comete Ultimate
Mavic

Konstruktiv setzt Mavic auf sogenannte AeroFlow-Disruptoren: Spezielle Kanten sollen die Luftströme kurz vor dem Strömungsabriss beschleunigen und länger am Helm halten, was laut Herstellerangaben allein bis zu 5 Watt einsparen soll. Um Überhitzung zu vermeiden, leitet das AirChannel-System Frischluft durch breite Öffnungen an der Stirn über interne Kanäle zum Heck. Für den Schutz bei Stürzen mit Rotationskräften sorgt das neue Mips Air Node Pro, kombiniert mit Coolmax-Polstern und einem 360-Grad-Anpassungssystem. Der Helm wiegt in Größe M rund 300 Gramm und bietet integrierte Halterungen für die Sonnenbrille.