BBB Karma MIPS: Leichter Helm für Road & Gravel

BBB Cycling präsentiert neuen Rennradhelm
Karma MIPS-Helm: Vorstellung und erster Test

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 17.03.2026
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Foto: Thomas Terbeck

Wenn der Name zum Programm wird, könnte es sich zumindest nicht in erster Linie um die Folgen deines eigenen Verhaltens, sondern um den neuen BBB Karma MIPS-Helm handeln. Spinnt man den Gedanken jedoch weiter, ergibt der Name "Karma" für einen Fahrradhelm durchaus Sinn und der Kreis schließt sich am Ende. Denn einen Helm zu deinem eigenen Schutz zu tragen, zeugt von einem bewussten, vorausschauenden Handeln deinerseits. Du trägst ihn, also wird er dich schützen. Karma.

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Doch genug des Philosophierens, zurück zum Helm. Mit dem Karma MIPS präsentieren die Belgier ihr neues Flaggschiff, das offiziell zwar für die Straße gedacht ist, dessen Eckdaten aber auch Gravel-Piloten aufhorchen lassen dürften.

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BBB Cycling

Kurz & knapp: BBB Cycling Karma MIPS

  • Gewicht: ca. 260 g (Größe M)
  • Belüftung: 25 Öffnungen mit internen Kanälen
  • Sicherheit: MIPS Air Node,
  • Konstruktion: InMold-Mehrschalenaufbau
  • Anpassung: Omega Fit System mit Drehrad
  • Farben: 5 Optionen (davon 2 metallic)
  • Preis: 179 Euro

BBB verspricht nicht weniger als ihren bisher leichtesten und am besten belüfteten Helm. Eine Ansage, die uns Redakteure von Berufs wegen neugierig macht.

Insgesamt 25 Belüftungsöffnungen, kombiniert mit internen Luftkanälen, sollen für einen stetigen Luftstrom sorgen – und das laut Hersteller explizit auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Gerade auf langen, schweißtreibenden Anstiegen im Gelände soll sich das als Segen erweisen. Mit gerade einmal 260 Gramm in Größe M auf der Waage soll der Karma MIPS-Helm zudem kaum spürbar auf dem Kopf sitzen.

Integrierter Schutz

Für die Sicherheit bei einem unfreiwilligen Abgang über den Lenker ist das MIPS Air Node-System zuständig. Dabei handle es sich um die leichteste Variante des bekannten Schutzsystems gegen Rotationskräfte, die nahtlos in die Polsterung integriert ist. Dies solle für Schutz ohne zusätzliches Gewicht oder klobige Optik sorgen.

Damit der Helm auch auf ruppigem Untergrund nicht verrutscht, komme das überarbeitete "Omega" Anpassungssystem zum Einsatz. Dieses sei so konstruiert, dass es die Helmschale quasi über dem Kopf schweben lasse, was nicht nur dem sicheren Sitz, sondern auch der Belüftung zugutekommen soll. Die Feineinstellung erfolgt, wie man es von auch von anderen Helmen kennt, über ein einhändiges Drehrad am Hinterkopf.

Optisch präsentiere sich der Helm in fünf verschiedenen Farben, darunter zwei Metallic-Lackierungen. Der Preis für den Karma MIPS-Helm liegt bei 179 Euro.

Fizik Kudo,Expertenbox
Thomas Terbeck
Redakteur

Exklusiv erster Test

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Thomas Terbeck

Bereits seit der Velofollies in Belgien im Januar dieses Jahres, wo der Helm das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde, konnten wir den neuen Karma MIPS-Helm laut Hersteller als erstes Medium ausprobieren und auf vielen Kilometern testen.

Dabei gefällt unserem Tester vor allem der bequeme Sitz, zu dem die gepolsterten Pads beitragen. Die Feinjustierung durch den leicht zu bedienenden Drehverschluss gelingt spielerisch. Auch der Kinngurt lässt sich bequem an die Kopfform anpassen.

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Die Stirnpartie wird durch den Helm sehr gut abgedeckt, ohne störend ins Blickfeld zu geraten oder zu wuchtig zu wirken. Wir haben zudem unterschiedliche Sonnenbrillen genommen, um zu sehen, ob sie an den Helm stoßen können. Bei den meisten war fingerbreit Luft zwischen Helm und Brille und somit gibt es auch hier nichts zu bemängeln. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass es Brillenmodelle gibt, gerade mit großen Gläsern, die an die Kante des Helms geraten können. Gut zu wissen: Die ebenfalls vor kurzem vorgestellte Radbrille Arc Flux von BBB gibt es in zwei Scheibengrößen und kommt passend zum Helm.

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Thomas Terbeck

Wir haben den Karma MIPS Helm jahreszeitbedingt bei kühleren Temperaturen gefahren. Ein Vorteil für den Test: Bei den insgesamt 25 Belüftungsöffnungen merkt man, wie schnell und effektiv der Luftstrom über den Kopf zirkuliert und wie gut die Luftkühlung funktioniert. So sehen wir den Helm auch eher im Frühjahr und Sommer bei milden und sommerlichen Temperaturen verortet, wo er durch seine durchdachte Konstruktion einen kühlen Kopf bewahrt.

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Thomas Terbeck

Zum Glück mussten wir bisher nicht das MIPS Air Node-System in Anspruch nehmen, aber es ist gut, die unauffällige Konstruktion bei sich zu wissen, die im Falle eines Falles gegen die Einwirkung der Rotationskräfte gegensteuert.

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Thomas Terbeck

Der Helm bietet eine hochwertige Verarbeitung, Auffälligkeiten sind nicht zu erkennen. Die Metallic-Lackierung (Testhelm: metallicgreen) ist auch optisch ein Hingucker. Kinngurt und Drehverschluss sind der Preisklasse entsprechend zwar schlicht gehalten und Standard, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist. Die Bedienung, Einstellung und Funktionsweise sind einwandfrei, die Verarbeitung sehr gut.

Fazit

Tragekomfort und Schutzsystem sind das A und O bei einem Radhelm. Der BBB Karma punktet kräftig mit beiden. Unauffällig beim Tragen, unauffälliger, integrierter Schutz. Hinzukommt eine sehr gute Belüftung, die gerade an warmen Sommertagen für die benötigte Abkühlung des Kopfes sorgt. Die Verarbeitung und das zeitgemäße Design passen nicht nur zum Rennrad, auch auf Gravelpfaden macht der Karma-MIPS-Helm eine gute Figur, ohne auf ruppigen Trails zu verrutschen oder zu wackeln. Der Preis ist fair kalkuliert.