Die besten Light-E-MTBs im Test (2026)

Die besten Light-E-MTBs im Test
Diese Light-E-MTBs haben wir getestet

Light-E-MTB Test 2026
Modelle des Jahres in der Übersicht

Modelle des Jahres in der Übersicht
Foto: Stefan Eigner - eignerframes

In der Welt des elektrischen Mountainbikings zeichnet sich ein klarer Trend ab: das Light E-MTB. Diese neue Generation von E-Mountainbikes vereint die kraftvolle Unterstützung moderner Antriebssysteme mit dem natürlichen, agilen Fahrgefühl klassischer Mountainbikes – und bringt damit das Beste aus beiden Welten zusammen.

Binzenhöfer
Katharina Binzenhöfer
MOUNTAINBIKE-Redakteurin

Kurz&knapp: Light-E-MTBs

  • Gewicht meist zwischen 17 und 21 kg – deutlich leichter als Full-Power-E-MTBs
  • Natürliches, agiles Fahrgefühl, sehr nah am klassischen Mountainbike
  • Motoren von Bosch, Fazua, Mahle, TQ mit 40–60 Nm Drehmoment
  • Kompakte Akkus mit 320–480 Wh – begrenzte Reichweite, hohe Effizienz
  • Ideal für sportliche Fahrer, die Unterstützung wollen, aber kein "Motorbike-Feeling"
  • Agiles Handling auf technischen Trails, leichter zu tragen, verstauen und transportieren
  • Perfekt für alle, die weniger Gewicht, mehr Flow und Dynamik suchen

Was ist ein Light-E-MTB?

Während herkömmliche E-MTBs häufig an der 25-Kilo-Marke kratzen, setzen die sogenannten Light-E-Mountainbikes auf eine konsequente Gewichtsreduktion. Schlankere Motoren, kompaktere Akkus und ultraleichte Carbonrahmen ermöglichen Gesamtgewichte zwischen 17 und 21 Kilogramm. Genauso wie bei Full-Power oder Pushbikes gibt es sie sowohl mit 29-Zoll-Laufrädern als auch im Mullet-Setup. Das Ergebnis: ein Bike, das sich auf dem Trail spielerisch leicht und präzise steuern lässt – fast wie ein analoges Mountainbike, nur eben mit elektrischer Unterstützung, wann immer du sie brauchst.

Der vielleicht größte Reiz eines Light-E-MTBs liegt in seiner Dynamik. Durch das geringere Gewicht fühlen sich Anstiege und technische Passagen natürlicher an, das Handling ist direkter, und der Übergang zwischen eigener Muskelkraft und Motorunterstützung gelingt nahezu nahtlos. Für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die das ursprüngliche Mountainbike-Gefühl lieben, ist das ein echter Gamechanger.

Stefan Eigner - eignerframes

Welche Vorteile bieten Light-E-Mountainbikes?

Light-E-Mountainbikes sind aufgrund ihres geringen Gewichts leichter zu handhaben und agiler, was besonders auf technischen Trails von Vorteil ist. Das Fahrgefühl ist natürlicher und ähnelt dem eines herkömmlichen Mountainbikes, da die Motorunterstützung dezenter ist. Insgesamt lassen sich Light-E-Mountainbikes leichter verstauen und transportieren, ein weiterer Vorteil gegenüber den "großen Geschwistern" für die alltägliche Nutzung.

Reichweite und Akkukapazität von Light-E-MTBs: Was du wissen musst

Natürlich hat die "leichte Bauweise" auch ihre Grenzen: Mit Akkukapazitäten zwischen 360 und 480 Wattstunden sind keine Reichweitenrekorde zu erwarten. Dafür punkten die Light-E-MTBs mit einer bisher unerreichten Balance aus Effizienz, Fahrspaß und Natürlichkeit. Sie bringen dich schnell und effizient auf den Berg – und lassen dich die Abfahrt mit maximalem Flow genießen.

FAQ Light-E-MTBs

Light-E-MTB-Motoren im Überblick

Die E-Bike-Welt spricht deutsch. Zumindest in der leichten Variante. Mit Bosch, Fazua, Mahle und TQ sind es Motorenhersteller aus Bayern und Schwaben, welche den Light-E-MTB-Markt bestimmen. Dabei buhlen die vier nicht nur um die Gunst der Endkunden, sondern auch um die der MTB-Hersteller. Denn die wohl wichtigste Entscheidung bei der Entwicklung eines neuen "Lightrider", den heute fast jede Bikemarke im Portfolio haben will, ist die Wahl des Aggregats.

Stefan Eigner - eignerframes

Der Fazua-Motor und der TQ HPR 60 bieten mit 60 Nm Drehmoment viel Leistung und Reichweite, während Mahle/Specialized und TQ mit sanftem Fahrgefühl und geringer Geräuschkulisse überzeugen. Der TQ HPR 50 bringt am wenigsten Gewicht auf die Waage. Mahle hat mit 320 Wh den kleinsten verbauten Akku. Fazua hat aber mit 430 Wh die dickste Batterie, bietet aber als einziger Hersteller keinen Range-Extender an.

Mehr Infos zu den Light-E-MTB-Motoren gibt es in der Tabelle:

So testet MOUNTAINBIKE Light-E-MTBs

Stefan Eigner - eignerframes

Messen, testen, analysieren, bewerten – jedes Bike in unseren Tests durchläuft das volle Programm. Der Test beginnt mit dem Erstellen eines homogenen Testfelds. Es folgt eine Einladung an die jeweiligen Hersteller, die uns die Bikes für den Test zur Verfügung stellen. Diese werden in unserer Werkstatt aufgebaut und für den Test vorbereitet. Wir ermitteln die Gewichte von Komplettrad und Laufradsätzen und überprüfen Geometriedaten sowie Ausstattung. Anschließend zieht die Crew erfahrener Tester los: Alle Bikes werden auf einer für den Einsatzbereich geeigneten Strecke miteinander verglichen.

Fazit: Für wen lohnt sich ein Light-E-MTB?

Light-E-Mountainbikes stehen für eine neue Philosophie im E-MTB-Segment: weniger ist mehr. Weniger Gewicht bedeutet mehr Kontrolle, mehr Fahrdynamik und mehr Freude an jedem Trail. Wer also ein Bike sucht, das elektrischen Schub mit purer MTB-Leidenschaft kombiniert, wird hier fündig.