Scott Spark DC: 140 mm Trailfully mit Revolutionspotential!

Trailbikes sind noch lange nicht tot!
Scott nennt sein Trailbike nun Spark DC

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.09.2026
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Kurz und knapp: Scott Spark DC (2028)

  • Trailbike mit 29" und massig Federweg: 140 mm vorn, 138 mm hinten (freigegeben bis 150-mm-Gabel).
  • Dämpfer integriert: liegend im Unterrohr, zugänglich über große Serviceklappe – inklusive Staufach.
  • Variable Zugführung: wahlweise durch den Steuersatz oder über ein Cover am Steuerrohr.
  • Coil-ready: kompatibel mit Stahlfederdämpfern; dafür gibt’s spezielle Staufach-Cover zur sauberen Integration.
  • Carbon-Optionen & Preisrange: HMX/HMF, Frameset verfügbar; Bikes ab 3699 Euro.

Sind Trailbikes in der 140-mm-Klasse auf dem absteigenden Ast? Scotts Neuheiten für 2027 sprechen eine andere Sprache: Mit dem neuen Spark DC bringt der Hersteller ein flach gezeichnetes, verstellbares Trailbike an den Start, das 140 mm Federweg an der Front und 138 mm am Heck mit 29-Zoll-Laufrädern kombiniert – und dabei klar zwischen Touren- und Abfahrtslaune vermitteln will.

Dämpfer im Unterrohr – Serviceklappe wird zum Staufach

Wie beim Race-Fully Spark RC sitzt der Dämpfer nun liegend und im Unterrohr integriert. Der Zugriff erfolgt über eine große Serviceklappe, die gleichzeitig als Stauraum-Lösung dient – praktisch für Tool, Schlauch oder Riegel. Beim Thema Wartung bleibt’s damit angenehm zugänglich, trotz integrierter Optik.

Zugführung nach Wahl – und Spark DC darf auch Coil

Spannend: Beim Routing lässt Scott den Käufer entscheiden. Die Züge können entweder klassisch durch den Steuersatz laufen oder über ein Cover am Steuerrohr geführt werden. Ab davon ist das Spark DC praktisch gehalten: Es kommt mit zahlreichen Montagepunkten für Flaschen, Werkzeug und Co. Auch ist es bereit für mechanische Variosattelstützen und Schaltungen, das Heck ist für 180 mm Bremsscheiben vorbereitet. Lässig ist auch der BSA-Innenlagerstandard sowie der SAG-Indikator der das Setup kinderleicht werden lässt. In Sachen Geometrie ist das DC mordern aber flach gezeichnet. Dennoch ist die Geometrie eher vortriebsorientierter als radikal für Trailfreuden gehalten. Wer mag kann den Lenkwinkel um 0,5 Grad angepasst werden.

Und: Das Spark DC ist für Gabeln bis 150 mm freigegeben und nimmt es auch mit Coil-Dämpfern auf. Damit das stimmig aussieht, bietet Scott verschiedene Staufach-Cover an, die unterschiedliche Dämpfermodelle optisch sauber ins Rahmendesign integrieren. Apropos Dämpfer: Auch weiterhin setzt Scott auf den Twinloc-Modus, der per Hebel oder Elektronik einen wechsel zwischen Abfahrts- Traktions oder Lockoutmodus möglich macht.

Carbon in zwei Qualitäten, Frameset kommt ebenfalls

Scott legt das Spark DC in zwei Carbon-Gütestufen (HMX und HMF) auf. Zusätzlich soll es ein Frameset geben. Preislich startet das Komplettbike-Line-up bei 3699 Euro.

Erster Test: So fährt sich das Spark DC

Scott / Roo Fowler

Die Ausstattungsvarianten

Für das Spark DC hält Scott einige Ausstattungsvarianten dabei, auch ein Frameset wird es geben. Je nach Geldbeutel reicht die Range von fairen 3699 Euro bis hin zum Dreambike für 11 499 Euro.

Spark DC Factory – 11.499 EuroTopmodell mit Edelkomponenten: RockShox Ultimate-Fahrwerk (Pike + Sidluxe mit XL Aircan), Syncros Carbonlaufräder, Motive-Bremsen sowie SRAM XX SL Transmission.

Spark DC 10 – 8.499 EuroMit HMF-Rahmen, RockShox Flight Attendant, Carbonlaufrädern und Syncros Cockpit. Schaltung: SRAM XO.

Spark DC 20 – 5.699 Euro mit Fox Factory-Fahrwerk (36 SL + Float Factory) plus Shimano XT Di2.

Spark DC 30 – 4699 Euro mit RockShox Select-Fahrwerk und elektronische SRAM S1000-Schaltung.

Spark DC 40 – 3.699 Euro Der Einstieg trotz Carbonrahmen: Shimano Deore (mechanisch), RockShox Pike und Rush-Dämpfer.

Frameset DC LTD – 7.999 Euro, soll 1,8 kg inkl Dämpfer wiegen.

Fazit