DJI geht in die Vollen: Im Mittelpunkt stehen zwei komplett neue Antriebssysteme, die auf die Namen Avinox M2 und M2S hören. Mit Spitzenleistungen von bis zu 1500 Watt, erstmals entnehmbaren Akkus und der gehabt tiefgreifenden smarten Integrationen wie Routennavigation und Herzfrequenzsteuerung, sollen die neuen Modelle das Fahrerlebnis auf ein neues Level heben. Flankiert wird der Motor von zwei neuen E-MTBs der Hausmarke Amflow: Das Amflow PX und das Amflow PR stehen auf leichten Carbonrahmen mit extrem anpassbarer Geometrie. Schauen wir uns das im Detail an!
Kurz & knapp: Avinox M2

Aus M1 mach M2: Auch der "normale" Motor bekommt mehr Saft in allen Lebenslagen.
- Spitzenleistung: 1100 W
- Maximales Drehmoment: 125 Nm
- Gewicht: ca. 2,65 kg
- Geräuschpegel: ≤ 45 dBA
- Besonderheiten: Schrägverzahnung zur Reduzierung von Klappergeräuschen
Der Avinox M1 war schon kein Kind von Traurigkeit, doch der neue M2 legt noch einmal eine Schippe drauf. Mit einer Spitzenleistung von 1.100 Watt und einem maximalen Drehmoment von 125 Nm hat der M2 ordentlich Punch für steile Anstiege und technische Trails. Trotz der Power soll der Motor dank Schrägverzahnung noch leiser sein und störende Klappergeräusche im ruppigen Gelände eliminieren. Mit nur 2,65 kg bleibt er dabei erstaunlich leicht – wenn auch nicht auf dem Niveau des direkten Vorgängers.
Kurz & knapp: Avinox M2S

Sie nannten ihn Kettenreißer: Der M2S hat maximal 1500 Watt und kurzzeitig 150 Nm Drehmoment.
- Spitzenleistung: 1500 W
- Maximales Drehmoment: 130 Nm Dauer-Drehmoment, 150 Nm im Boost-Modus
- Gewicht: ca. 2,59 kg
- Geräuschpegel: ≤ 45 dBA
- Besonderheiten: Flachdrahtwicklungen für mehr Leistungsdichte, Doppelzahnraddesign zur Eliminierung von Getriebespiel und Pedalrückschlag-Geräuschen
Für alle, denen "viel" nicht genug ist, kommt jetzt der M2S – eine echte Kampfansage an die Konkurrenz. Dieses Aggregat ist das neue Flaggschiff und strotzt nur so vor Leistung: Brachiale 1.500 Watt Spitzenleistung und massive 150 Nm maximales Drehmoment (130 Nm Dauerdrehmoment) schieben dich jeden Berg hinauf, als gäbe es keine Schwerkraft. Damit die Power auch dauerhaft abrufbar bleibt, hat Avinox dem M2S neue Kühlrippen und eine verbesserte Wärmeableitung spendiert. Ein cleveres Doppelzahnraddesign soll zudem das Getriebespiel und den Rückschlag am Pedal eliminieren. Und das alles bei (für die Leistung!) federleichtem Gewicht von 2,59 kg!
So fahren sich die neuen Motoren!

Die Erwartungshaltung war gigantisch: Wenn der M1 schon überzeugen konnte, was passiert dann mit der folgenden Generation?
Ursprünglich stand ich dem Ringen nach maximaler Leistung und höheren Drehmomenten eher skeptisch gegenüber. Wird diese Power überhaupt noch kontrollierbar? Als es dann aufs Rad ging, war die Vorsicht jedoch verflogen. Natürlich habe ich gleich in den Turbo-Modus geschaltet, wenn schon, denn schon. Überraschenderweise waren das Rad und die Power trotzdem gut zu managen.
Kein Zittern, schon beim ersten Pedalkontakt, keine überraschenden Unterstützungsschübe: Avinox oder DJI (wird dass das "X, vormals Twitter" der Bike-Industrie?) haben ihre Hausaufgaben gemacht und keine unkontrollierbare Höllenmaschine geschaffen, sondern einen fein abgestimmten E-MTB-Motor, der neue Kletter-Challenges ermöglicht.
Gibt man dem Motor die Sporen, schiebt er spürbar kraftvoller an als die Vorgängerversion, dann sollte man auch im Uphill den Kopf anheben und stärker als normal auf die Fahrtlinie achten. Teilweise muss man Uphill-Schotterkurven nun sogar anbremsen, um mit den 25 km/h nicht von der Linie zu rutschen. Für geübte Fahrer erhöht das natürlich den Uphill-Flow, Personen, die neu im Sport sind, können aber definitiv von der Power überfordert werden und sollten aus Sicherheitsgründen und eigenem Ermessen den Motor-Output über die App reduzieren.
Weiterhin sind auch einige andere spannende Features verbaut, die sich über experimentelle Funktionen aktivieren und deaktivieren lassen. Überprüfen sollte man, ob die "Wheelie-Control" de- oder aktiviert ist. Das ist ein Tool, das die Unterstützung abschaltet, sollte das Rad einen bestimmten Neigungswinkel erreichen. Schaltet dieses die Unterstützung in einer steilen Kletterpassage unerwartet ab, können unschöne Stürze passieren. Daher: besser nicht nachmachen.
Aber: Die Möglichkeit, solche Tools nutzen zu können, ist auf jeden Fall positiv anzuerkennen und ermöglicht es einem, das eigene Fahrerlebnis anzupassen. Hier könnten sich meiner Meinung nach auch andere Motorenhersteller etwas weiter aus dem Fenster lehnen und den Kunden mehr Kontrolle überlassen. Ein weiteres Highlight ist in meinen Augen die geringere Motorlautstärke und zumindest gefühltermaßen bietet er weniger Trittwiderstand, sollte man die 25 km/h überschritten haben.
Mein erstes Fazit: Ein herausragender Motor mit erstklassiger Personalisierbarkeit. Bleibt abzuwarten, ob er auch im Dauereinsatz bestehen kann, oder ob sich Haltbarkeitsprobleme herauskristallisieren werden.
Avinox auf der Überholspur: Bis zu 1500 Watt Spitzenleistung

Dreht völlig frei: Der M2S hat irrwitzige 1500 Watt Spitzenleistung.
Herzstück der neuen Generation ist der Avinox-M2S-Antrieb, der die Leistungsgrenzen im E-Bike-Bereich neu definieren wird – da legen wir uns fest. Mit einer Spitzenleistung von bis zu wahnwitzigen 1500 Watt und einem massiven Drehmoment von maximalen 150 Nm liefert der Motor eine beeindruckende Vorstellung auf dem Papier. Über den Boost-Modus kann diese maximale Leistung für bis zu 60 Sekunden abgerufen werden, sonst sind es nicht weniger beeindruckende 130 Nm "Dauer"-Drehmoment. Möglich soll die hohe Leistungsdichte durch technische Innovationen wie Flachdrahtwicklungen im Motor und ein verbessertes Wärmeableitungsdesign sein, das eine stabile Leistungsabgabe auch unter Dauerlast sicherstellen soll.
Neue Akkus: Endlich entnehmbar!

DJI hört zu: Die Akkus sind nun einfach aus dem Unterrohr entnehmbar.
Eine der meistgewünschten Neuerungen wird mit der Amflow PR-Serie Realität: Avinox führt erstmals entnehmbare Akkus ein. Der neue Avinox-RS800-Akku bietet eine hohe Kapazität von 800 Wh bei nur 4 kg Gewicht und ermöglicht Reichweiten von bis zu rechnerischen 158 km. Das Design soll es erlauben, den Akku mit einem Handgriff zu entnehmen, um ihn bequem in der Wohnung zu laden oder unterwegs gegen einen Ersatzakku zu tauschen. Für das Amflow PX wurde ein neuer, fest integrierter 700-Wh-Akku (Avinox FP700) entwickelt, der mit einer Energiedichte von 220 Wh/kg besonders kompakt und leicht ist. Beide Akkukonzepte unterstützen extrem schnelles Laden: Der 800-Wh-Akku soll in nur 1 Stunde und 36 Minuten zu 80 % geladen sein. Auch cool: Ein neuer 600er-Akku fungiert als richtig fetter "Range-Extender" und kann somit als Zweitakku genutzt werden.
Integration groß geschrieben
Doch die reine Hardware-Leistung ist nur die halbe Miete, denn Avinox baut sein digitales Ökosystem massiv aus. Eine zentrale Neuerung ist die Routen-Navigation direkt auf dem 2-Zoll-OLED-Farbdisplay am Bike. Über die Avinox-Ride-App können Routen von Apps wie Komoot importiert und auf das Display übertragen werden, das dann eine Abbiegeführung in Echtzeit bietet, ohne dass das Smartphone verbunden sein muss. Ein weiteres Highlight ist die smarte Herzfrequenzsteuerung: Fahrer können eine Ziel-Herzfrequenz festlegen, und das System passt die Motorunterstützung automatisch an, um sie in diesem Bereich zu halten. Exklusiv beim Amflow PR gibt es zudem eine Integration in das "Wo ist?"-Netzwerk von Apple, mit dem das Fahrrad jederzeit geortet werden kann.
Neue Amflow-Bikes

Gleich zwei neue E-MTBs stellt die DJI-Tochter Amflow auf die Räder.
Auf Basis dieser neuen Technologieplattform stellt Amflow zwei neue E-Mountainbike-Serien vor, die sich an unterschiedliche Fahrertypen richten.
Amflow PX
Das neue Amflow PX positioniert sich als kompromissloses "Full-Power"-E-MTB für maximale Performance auf anspruchsvollen Trails. Herzstück ist der neue Top-Motor Avinox M2S mit brachialen 1500 Watt Spitzenleistung und 150 Nm Drehmoment, gespeist von einem fest integrierten 700-Wh-Akku. Der ultraleichte Carbonrahmen wiegt nur 2,4 kg und ermöglicht ein beeindruckend niedriges Gesamtgewicht von rund 20 kg. Für maximale Kontrolle sorgt eine extrem anpassbare Geometrie mit bis zu 40 Konfigurationsmöglichkeiten sowie ein agiles Mullet-Fahrwerk mit 160 mm Federweg. Ausgestattet mit FOX Factory-Fahrwerk und Magura Gustav Pro-Bremsen richtet sich das PX an alle, die ohne Kompromisse an ihr Limit gehen wollen.
Amflow PR
Das Amflow PR ist auf maximale Vielseitigkeit und Reichweite ausgelegt und setzt dafür als erstes Modell der Marke auf einen entnehmbaren Akku. Der neue Avinox RS800 Akku bietet eine hohe Kapazität von 800 Wh, ermöglicht Reichweiten von bis zu 158 km und kann bequem zum Laden mitgenommen werden. Angetrieben wird das PR wahlweise vom leistungsstarken Avinox M2 mit 1100 Watt oder in der Pro-Version sogar vom Top-Modell M2S mit 1500 Watt Spitzenleistung. Trotz des Fokus auf Tourentauglichkeit basiert auch das PR auf einem leichten Carbonrahmen (2,9 kg) mit der voll anpassbaren Geometrie und wiegt fahrfertig nur rund 22 kg. Hochwertige FOX-Fahrwerkskomponenten und die exklusive Integration in Apples "Wo ist?"-Netzwerk zur Ortung runden das vielseitige Gesamtpaket ab.
Rückblick: Händler leakte Avinox M2 Leistung

Die Nennwerte des neuen Motors sind in Händler-Listings bereits schwarz auf weiß zu finden.
Inzwischen sind bereits erste Modelle online zu sehen, bei denen der DJI Avinox M2 in den Spezifikationen inklusive Leistungsdaten ausdrücklich genannt wird. Ein Beispiel ist ein gelistetes Fully von Crussis, in dessen Modellangaben der DJI-Motor mit 120 Nm maximalem Drehmoment aufgeführt ist. Es ist aber auch von einem Boost-Modus die Rede, der bis zu 130 Nm freisetzen soll. Mittlerweile hat der Händler die Produktseite aufgefrischt und schreibt dort nur noch lapidar:
Motor: Dieses Fahrrad wird mit dem neuen Avinox-Motor 2026 ausgestattet sein. Die technischen Daten sind noch nicht bekannt.
Hohes Tempo, nicht nur bei der Entwicklung
Doch offenbar will sich DJI auf diesem Erfolg nicht ausruhen und das im Tech-Business gewohnte Tempo hochhalten. In Branchenkreisen mehren sich derzeit Hinweise, dass bereits im April ein neues Motorensystem vorgestellt werden könnte. Das mögliche Update soll noch einmal deutlich zulegen: Im Gespräch sind bis zu 150 Newtonmeter Drehmoment, manche Quellen sprechen von 130 Nm, was uns auch als realistischer erscheint. Bei beidem würde DJI die Messlatte im E-MTB-Segment nochmals auf ein höheres Level anheben. Auch die Langlebigkeit des Aggregats soll profitieren: Für ein robusteres Auftreten soll der Motor knapp 200 Gramm schwerer geworden sein, heißt es in der Branche.

"Zum Auslieferzeitpunkt werden die Bikes mit der aktuellsten verfügbaren Avinox-Variante ausgestattet." - meint die Website Zero Center wohl damit die neue Version des DJI-Motors?
Nicht nur das Drehmoment steht im Fokus – auch die Schnelligkeit der Weiterentwicklungen könnte ein entscheidender Faktor sein. DJI ist bekannt für schnelle Evolutionssprünge in seinen Produkten, und dieser Trend könnte auch beim Avinox M2 fortgesetzt werden.

Legt DJI schon dieses Jahr mit einem neuen Motor nach?
Wenn man mich fragt, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch. Schon jetzt setzen die Chinesen Branchenprimus Bosch massiv unter Druck. Die Amflow-Bikes – und inzwischen auch andere Modelle mit DJI-Motor – sind extrem gefragt.
Dass nun knapp zwei Jahre nach dem Launch des Motors bereits ein neues System in den Startlöchern stehen könnte, ist angesichts der Produktzyklen der Techwelt mehr als denkbar. Allein der Fakt, dass rund 6.000 Menschen in der DJI-Zentrale im Entwicklungsbereich arbeiten, zeigt die enorme Schlagkraft des Konzerns.
Ob es am Ende wirklich zu den kolportierten, fast schon abartigen Leistungsdaten von bis zu 150 Nm kommt? Ich hoffe es ehrlich gesagt nicht. Das hat für mich schlicht nichts mehr mit E-Mountainbiken zu tun.Aber: Um sich klar vom Markt abzugrenzen, wäre ein derartiges Power-Statement durchaus vorstellbar.
Fakt ist: Das Frühjahr wird spannend. Ich rechne fest damit, dass DJI pünktlich zu Ostern einen neuen Motor präsentiert.
DJI Avinox M2: Erweiterung des Marktes für sportliche und urbane E‑Bikes
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Möglichkeit, dass DJI mit dem Avinox M2 nicht nur auf sportive E‑MTBs setzt, sondern auch die Commuter‑E‑Bikes ins Visier nimmt. Dies könnte die Zielgruppe des Motors erheblich erweitern und das Marktpotenzial deutlich steigern. Während die ersten Modelle vorrangig auf die sportliche Nutzung ausgerichtet waren, könnte DJI in Zukunft auch Modelle für den urbanen Einsatz auf den Markt bringen.
Als Tech‑Player in der Branche dürfte DJI nicht nur den aktuellen M2-Motor weiterentwickeln, sondern auch mit der Zeit immer leistungsstärkere Modelle präsentieren. Brancheninsider sechen davon, dass DJI in den kommenden Jahren mit bis zu 30 neuen E‑Bikes in den Markt eintreten könnte, was eine aufregende Perspektive für die Zukunft der E‑Bike‑Technologie darstellt. Hier ist ein Überblick über alle Fahrradmarken, die bisher auf den DJI-Motor setzen!
DJI Avinox M2: Mehr Leistung, mehr Kapazität?
Interessant ist dabei die strategische Ausrichtung. Ein Range-Extender soll laut aktuellen Informationen nicht Teil des neuen Systems werden. Stattdessen habe DJI den Fokus auf die Weiterentwicklung der Akkutechnologie gelegt. Ziel sei es, bei identischem Bauraum eine höhere Kapazität zu realisieren – ein Ansatz, den der Konzern bereits aus seinem Kerngeschäft kennt.
Eine vergleichbare Strategie verfolgt DJI seit Jahren erfolgreich bei seinen Drohnen, bei denen Effizienzsteigerungen, optimierte Zellchemie und intelligentes Energiemanagement regelmäßig für spürbare Reichweiten- und Leistungsgewinne sorgen. Diese Philosophie scheint nun konsequent auf den E-Bike-Bereich übertragen zu werden.

Auf der Website sind die Bikes von Amflow stark reduziert. Ein weiteres Indiz, das auf den neuen Motor hinweisen könnte?
Gute Nachrichten für Bikehersteller – und Kunden
Besonders spannend für Hersteller wie auch Endkunden: Der Motoren-Mount soll unverändert bleiben. Damit wäre es theoretisch möglich, aktuelle Modelle mit Avinox-Antrieb auf das neue System nachzurüsten – ein starkes Argument in einem Markt, der zunehmend auf Langlebigkeit und Upgrade-Fähigkeit achtet. Ein aktuelles Bike auf den neuesten Motor umzubauen, Endkunden jedoch vermutlich nicht möglich sein.
Zusätzliche Nahrung erhalten die Gerüchte durch auffällige Marktbewegungen bei DJIs hauseigener Bikemarke Amflow. Deren E-MTB wird aktuell mit ungewöhnlich hohen Rabatten angeboten – ein klassisches Indiz dafür, dass entweder ein Modellwechsel oder ein technisches Update bevorsteht.












