Mit dem Journey Rack präsentiert der britische Hersteller Tailfin einen vollständig neu entwickelten, modularen Heckgepäckträger. Das System ersetzt das bisherige Alloy Rack und soll noch stärker auf die Anforderungen moderner Radnutzung zugeschnitten sein – vom täglichen Pendeln bis zu mehrtägigen Bikepacking-Touren, vom Gravelbike bis zum vollgefederten MTB.
Kurz & knapp: Tailfin Journey Rack
- Neuer modularer Gepäckträger von Tailfin ersetzt den bisherigen Alloy Rack
- Schnell abnehmbar, faltbar und kompatibel mit allen Bike-Typen (auch Fully-MTBs)
- Zwei Varianten (mit oder ohne Packtaschenhalterungen) erhältlich
- Leicht (ab 580 g), aber belastbar bis 32 kg – mit breiter Kompatibilität für Taschen, Cages und Zubehör.
- UVP: 180 Euro (ohne Packtaschen-Halterung) /230 Euro (mit Packtaschen-Halterung)
- Mehr Infos: Tailfin.cc
Schnellverschluss-Technologie für schnelles An- und Abbauen

Das Journey Rack wird werkzeuglos an die Sattelstütze und an beiden Seiten der hinteren Achse geklemmt.
Laut Hersteller handelt es sich beim Journey Rack nicht um ein Update, sondern um eine komplette Neuentwicklung. Nahezu jedes Bauteil wurde überarbeitet – darunter die Schnellverschluss-Aufnahme, die Gepäckplattform und die strukturelle Konstruktion insgesamt.
Im Zentrum steht weiterhin die von Tailfin entwickelte Schnellverschluss-Technologie. Sie ermöglicht es, den Gepäckträger in wenigen Sekunden zu montieren oder zu entfernen. Für den Transport oder die Lagerung lässt sich das System zudem flach zusammenklappen.
Zwei Varianten für unterschiedliche Einsatzbereiche

An die Variante mit Packtaschen passen auch Taschen anderer Anbieter, deren Gepäckhaken einen Durchmesser vom 10 mm haben. (Für andere gibt es sogar noch einen Adapter.)
Der Journey Rack wird in zwei Ausführungen angeboten: mit oder ohne Packtaschenhalterungen. Während die voll ausgestattete Version stärker auf klassische Touring-Setups ausgelegt ist, richtet sich die Minimal-Variante an Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichteres und reduziertes System bevorzugen.
Beide Versionen sind breit kompatibel und lassen sich mit klassischen Packtaschen, Top-Bags oder Cargo-Cages nutzen. Auch Zubehör anderer Hersteller wie Ortlieb, Vaude oder Altura werden unterstützt.
Kompatibel auch mit vollgefederten Mountainbikes

Die Kontaktpunkte zwischen Rahmen und Rack sind beweglich, sodass das Rack bei Federbewegungen mitschwingt.
Ein zentrales Entwicklungsziel war die maximale Vielseitigkeit bei der Fahrradkompatibilität. Der Journey Rack ist für unterschiedliche Bike-Typen ausgelegt, darunter Gravel-, Touren- und vollgefederte Mountainbikes.
Technisch setzt das System auf eine Achsmontage, bei der die Last direkt über das Hinterrad abgeleitet wird. Dadurch sollen Rahmenbelastungen reduziert und die Nutzung an verschiedenen Fahrradkategorien erleichtert werden. Ein sogenanntes Tri-Pivot-System sorgt zusätzlich dafür, dass sich der Gepäckträger bei Federbewegungen mit dem Hinterbau des Bikes mitbewegt.
Überarbeitete Konstruktion mit hoher Alltagstauglichkeit

Licht, Schutzbleche oder Radargeräte können am Rack montiert werden.
Im Vergleich zum Alloy Rack wurde vieles geändert: Eine verstärkte Gepäckplattform (33 × 10 Zentimeter) sorgt für mehr Stabilität, während ein neu entwickelter Quick-Release-Dropout die Handhabung weiter vereinfachen soll. Der Gepäckträger besteht aus Aluminium und setzt auf eine robuste, zugleich leichte Bauweise.
Das modulare Design ermöglicht es, einzelne Komponenten auszutauschen oder zu reparieren. Auf fest vernietete Kunststoffteile wurde bewusst verzichtet, um die Langlebigkeit und Wartbarkeit zu erhöhen. Die eloxierte Oberfläche ist auf den dauerhaften Einsatz im Alltag und auf Tour ausgelegt.
Geringes Gewicht bei hoher Belastbarkeit

Bis zu 32 Kilo Zuladung sind eine echte Ansage von Tailfin.
Trotz seiner Vielseitigkeit bleibt das System vergleichsweise leicht. Die Version ohne Packtaschenhalterungen wiegt rund 580 Gramm, die voll ausgestattete Variante etwa 740 Gramm. Die maximale Traglast liegt bei beeindruckend klingenden 32 Kilogramm.
Der Gepäckträger ist für Reifen bis 29 × 2,6 Zoll ausgelegt und kann sowohl an Rahmen mit entsprechenden Ösen als auch über Adapterlösungen montiert werden. Optionales Zubehör wie Licht- und Radarhalterungen sowie ein Schutzblechsystem erweitert die Einsatzmöglichkeiten zusätzlich.
Für Alltag, Tour und Abenteuer
Tailfin positioniert den Journey Rack als universelles System für unterschiedliche Einsatzszenarien. Besonders hervor hebt der Hersteller die Möglichkeit, den Gepäckträger werkzeuglos zu entfernen, ohne das Hinterrad auszubauen – ein Vorteil insbesondere bei Reparaturen unterwegs.
Der Journey Rack ist ab sofort erhältlich. Die Preise beginnen bei 180 Euro für die Version ohne Packtaschenhalterungen und bei 230 Euro für die voll ausgestattete Variante. Zubehör wie Schutzbleche oder Licht- und Radarhalterungen ist separat erhältlich.
Fazit: Rack für moderne Anforderungen
Mit dem neuen System erweitert Tailfin sein Portfolio um einen Gepäckträger, der auf hohe Modularität, schnelle Handhabung und breite Kompatibilität ausgelegt ist – und damit gezielt die wachsenden Anforderungen moderner Radnutzung adressiert.





