Über 500 Euro für mehr Gravel-Speed: Das ist der neue S-Works Recon EVO Schuh

Specialized bringt neuen Top-Gravel und XC-Schuh
Pures Hig-End-Material: S-Works Recon EVO

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 07.05.2026
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Foto: RAYMOND F COX

Es gibt Schuhe für die Sonntagsrunde und es gibt Schuhe, die schreien förmlich nach Startnummern und brennenden Oberschenkeln. Der neue S-Works Recon EVO gehört definitiv in die zweite Kategorie. Die Entwickler wollen hier das Beste aus zwei Welten verschmolzen haben: die robuste Geländetauglichkeit der Recon-Serie und die "wattsparende" Innovationskraft des Straßen-Pendants Ares 2. Herausgekommen sei ein Schuh, der auf dem Mountainbike bei der Cross-Country-WM genauso glänzen solle wie bei epischen Gravel-Abenteuern über hunderte Kilometer.

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Kurz & Knapp: S-Works Recon EVO

  • Einsatzbereich: XC, Marathon, Gravel
  • Verschluss: BOA Fit System mit Dual-Dial Li2 und "PowerHug"-System
  • Sohle: Carbon mit austauschbaren TPU-Blöcken am Cleat und Gummi-Stollen
  • Preis: 479 Euro
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Fester Halt dank "PowerHug"

Um die Kraft ohne Verluste aufs Pedal zu bringen, setze Specialized auf ein System mit dem klangvollen Namen "PowerHug". Zusammen mit einer vergrößerten, neu gestalteten Fersenkappe solle dieses Verschlusssystem den Mittelfuß regelrecht einklemmen und so die Tritteffizienz deutlich steigern. Inspiriert von der Architektur des Straßen-Schuhs Ares 2, verspreche man sich durch einen großflächigeren Kontaktbereich zwischen Fuß und Obermaterial weniger Energieverlust. Gezurrt wird das Ganze übrigens standesgemäß über zwei BOA-Li2-Drehverschlüsse.

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Die Wissenschaft des Fußes: Body Geometry

Wer hart tritt, braucht Komfort. Hier werfen die Amerikaner ihre bewährte "Body Geometry"-Technologie in den Ring. Basis des Schuhs sei ein neuer anatomischer Leisten, der den Druck auf den Vorfuß um bemerkenswerte 44 Prozent reduzieren solle. Das klingt fast schon wie ein Rezept vom Orthopäden: Ein sogenannter Varus-Keil, eine Längsgewölbestütze und ein Metatarsal-Button sollen Fuß, Knie und Hüfte in eine perfekte Linie zwingen. Das Ziel laut Hersteller: Die eingesetzte Energie werde direkt in Vorwärtsdrang umgewandelt, ohne die Gelenke zu überlasten. Taube Zehen oder unangenehme Druckstellen sollen so selbst bei Renntempo der Vergangenheit angehören.

Grip für die Tragepassage

Weil man auf dem Gravelbike oder im XC-Rennen doch ab und zu mal laufen muss, verfügt die obligatorische Carbon-Sohle über griffige Gummi- und TPU-Stollen an Zehen und Ferse. Ein nettes Detail: Die Profilblöcke rund um die Cleats ("Pontoons") sind austauschbar, sodass Radfahrer das Einklick-Gefühl auf ihr bevorzugtes Pedal abstimmen können.

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Preis

Dass solch ein Technik-Feuerwerk nicht für das Taschengeld zu haben ist, dürfte klar sein. Wer die S-Works Recon EVO ab heute sein Eigen nennen möchte, muss laut Mitteilung tief in die Tasche greifen: 479 Euro stehen auf dem Preisschild.

Erster Fahreindruck

MOUNTAINBIKE-Redakteur Lukas Hoffmann konnte den neuen Top-Schuh bereits auf zwei Touren ausprobieren. Sein erster Eindruck: