Die goldene Herbstsonne ist ja schön und gut, aber wer unter der Woche nach Feierabend noch aufs Rad steigt, kämpft absehbar gegen die einbrechende Dunkelheit an. Um zu verhindern, dass die Touren im grauen Nichts enden, schraubt Sigma pünktlich zur Beleuchtungssaison an seinem Portfolio. Die im Sommer gestartete "Smart Light Series" bekommt prominenten Nachwuchs: Drei neue Buster-Frontleuchten für den Helm sowie frische Nyte-Rücklichter erweitern die Optionen.
Während die bisher vorgestellten Aura-Modelle vor allem den klassischen StVZO-Bereich für Straße und Pendelverkehr abdecken, zielen die Neuheiten auf sportlichere Einsätze, Gravel-Abenteuer fernab der Straßenbeleuchtung und die immer beliebter werdenden Nightrides ab.
Buster-Serie: Bis zu 1700 Lumen für den Helm
Drei neue Modelle sollen künftig das sportliche Rückgrat der Buster-Familie bilden und kommen hierzulande vor allem als leistungsstarke Helmleuchten zum Einsatz. Optional finden sie zudem Platz am Lenker:
- Buster 160 HL: Der kompakte Einstieg liefert bis zu 160 Lumen und 80 Meter Leuchtweite. Mit fünf Modi, Modus-Speicher und seitlicher Lichtführung ("Light Guide") bietet sie eine enorme Ausdauer von bis zu 24 Stunden. Preis: 34,95 Euro.

Die Sigma Buster 160.
- Buster 900 Link HL: Kommt als goldene Mitte für nächtliche Trails. Sie kombiniert bis zu 900 Lumen mit 180 Metern Leuchtweite und bringt die smarte Link-Konnektivität mit, die sich über die Sigma Ride App steuern lässt. Preis: 74,95 Euro

Regen macht den Lampen, wie der Buster 900 HL nichts aus.
- Buster 1700 Link HL: Das Flaggschiff für alle, die im Dunkeln keine Kompromisse eingehen wollen. Stolze 1.700 Lumen und bis zu 210 Meter Leuchtweite machen die Nacht zum Tag. Praktisch: Die smarte Lenker-Fernbedienung "Remote One" gehört hier direkt zum Lieferumfang und erlaubt neben dem Moduswechsel sogar das Auslösen eines akustischen Signals. Preis: 169,95 Euro

Direkt mit Fernbedienung kommt die Buster 1700 HL mit satten 1700 Lumen Leuchtkraft.
Nyte-Rücklichter: Smarte Features für den Rücken
Am Heck bekommt die im Sommer eingeführte Serie ebenfalls Zuwachs. Die Nyte-Serie setzt auf kompakte Bauweise und lange Laufzeiten. Wichtig zu wissen vorab: Die Nyte-Modelle sind primär für internationale Märkte gedacht und in Deutschland nicht offiziell StVZO-konform (hier verweist Sigma auf die bewährte Hiro-Serie). Wer im Ausland unterwegs ist oder auf privatem Terrain fährt, bekommt hier jedoch spannende Technik geboten:
- Nyte 30: Das kompakte Basis-Rücklicht mit bis zu 28 Stunden Laufzeit und drei Flash-Modi. Preis: 24,95 Euro.

Klein, aber fein: Nyte 30.
- Nyte 50: Bringt zusätzliche Brems- und Notbremslichtfunktionen mit, die bei plötzlicher Verzögerung den nachfolgenden Verkehr warnen. Preis: 34,95 Euro.

Wie alle Rückleuchten lässt sich auch die Nyte 50 leicht an der Sattelstütze anbringen.
- Nyte 50 Link: Die High-End-Variante, die das Bremslicht mit der smarten Link-Vernetzung und App-Anbindung koppelt. Preis: 42,95 Euro.

Vernetzung: Über die Sigma Ride App lässt sich das Nyte 50 LINK mit anderen LINK-Leuchten des Herstellers koppeln. Aufgeladen wird per USB-C.
System-Integration im Alltag
Der strategische Kern hinter Sigmas Ansatz bleibt die Vernetzung. Über die Sigma Ride App lassen sich kompatible Front- und Rücklichter zu einem gemeinsamen System verschmelzen, Einstellungen zentral regeln oder Funktionen wie das automatische Absenken beim Heimkommen ("Coming Home") programmieren.
Abgerundet wird die Offensive durch neue, passgenau abgestimmte Beleuchtungssets, die den Direktkauf von kombinierten Einheiten für spezifische Einsatzzwecke erleichtern sollen. Die neuen Leuchten sind ab sofort im Fachhandel und direkt online verfügbar.





