Castelli kann jetzt einpacken. Grund: Der Bikepacking-Spezialist Tailfin aus Großbritannien gehört künftig zur gleichen Familie wie der italienische Radkleidungshersteller. Denn die Castelli-Muttergesellschaft, die MVC Gruppe (Manifattura Valcismon) mit Sitz in Fonzaso/Venetien, hat Tailfin gekauft. Das gab die Gruppe, zu der neben Castelli auch Marken wie Sportful, Zoot oder Karpos gehören, heute bekannt.
"Mit Tailfin nehmen wir nicht einfach nur eine neue Produktkategorie in unser Portfolio. Wir integrieren eine führende Marke, deren Ausrichtung auf Exzellenz und Innovation perfekt zu unseren bestehenden Marken passen und ihr Angebot ergänzen", sagt MVC-CEO Emilio Foà.

Tailfin-Gründer Nick Broadbent bleibt gemeinsam mit seinem Management-Team an Bord.
Sorgen um die Zukunft ihrer Marke müssen sich Tailfin-Fans laut Gründer Nick Broadbent nicht machen. Er bleibt, genau wie sein Management-Team, an Bord und hält künftig eine Minderheitsbeteiligung. Broadbent spricht davon, die Stärke und internationale Präsenz der MVC Gruppe zu nutzen, um die Tailfin-Reise weiter voranzutreiben. "Gleichzeitig wollen wir die Identität, Selbständigkeit und Innovationskultur bewahren, die Tailfin so erfolgreich gemacht haben", verspricht er.

Sebastian Breuer im Jahr 2024 bei seiner European Connect Tour vom Nordkap nach Portugal.
Tailfin wurde 2017 in Bristol gegründet und ist vor allem für seinen einzigartigen Gepäckträger bekannt und speziell in der Welt der langen Bikepacking-Rennen sehr beliebt. Unter anderem sind Tour-Divide-Sieger Justinas Leveika, Quinda Verheul, Lachlan Morton oder Nathalie Baillon mit Tailfin-Taschen unterwegs. Auch GRAVELBIKE-Kolumnist Sebastian Breuer ist Teil der Tailfin R&D Division.





