Schwalbe packt die Walzen aus: G-One-Serie wächst auf 60 Millimeter
Die Grenzen zwischen Gravelbike und Mountainbike verschwimmen zusehends. Wer sich aktuelle Rahmen ansieht, entdeckt immer öfter gigantische Reifenfreiheiten, die noch vor ein paar Jahren reinrassigen Cross-Country-Bikes vorbehalten waren. Der Reifenriese Schwalbe reagiert nun erneut auf diesen Trend und verpasst seiner beliebten G-One-Familie ein beachtliches Breiten-Upgrade. Zwei Modelle kratzen ab sofort an der 60-Millimeter-Marke. Ein klares Indiz dafür, dass sich der Gravel-Sport immer weiter in extremes Terrain verschiebt.
👉 Passend zum Thema:
Kurz & knapp: Produkt-Update Schwalbe G-One
- Schwalbe G-ONE RX PRO: Neue Größe 60-622 (60 mm); Fokus auf Ultra-Bikepacking, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit für Langstreckenrennen
- Schwalbe G-ONE RS PRO: Neue Größe 60-622 (60 mm); konzipiert für Monster-Gravelbikes und XC-MTBs; Fokus auf Dämpfung und raues Terrain (z.B. "The Rift" in Island)
- Schwalbe G-ONE Overland PRO: Neue Größe 55-622 (55 mm); positioniert als vielseitiger Allrounder für klassische Abenteuer und Bikepacking
Der G-One RX PRO für die ganz lange Reise

Satte 60 mm Reifenbreite beim G-One RX PRO: Damit soll es sich komfortabel und vor allem sicher fahren lassen, gerade bei episch langen Ultra-Bikepacking-Events.
Wer nicht nur am Wochenende durch den Wald pflügt, sondern gleich mehrere tausend Kilometer am Stück abreißen will, braucht offenbar neues Gummi. Für genau diese Ultra-Bikepacking-Fraktion hat Schwalbe laut Mitteilung den G-One RX PRO in der Dimension 60-622 (60 Millimeter) entwickelt. Bei derart epischen Distanzen gehe es weniger um das letzte Gramm Gewicht, sondern vielmehr um kompromisslose Zuverlässigkeit und absolute Haltbarkeit. Ein platter Reifen mitten im Nirgendwo ist schließlich der absolute Stimmungskiller. Ob das dicke Luftpolster auf der Langstrecke wirklich den Hintern rettet und den erhofften Pannen-Schutz liefert, müssen ausgedehnte Praxistests zeigen.
Der G-One RS PRO für Monster-Gravel und XC

Auch den G-One RS gibt es ab sofort mit 60 mm Breite. Sowohl für Gravel, als auch für XC.
Soll es noch rauer und unberechenbarer werden, rufen die Entwickler den G-One RS PRO auf den Plan – ebenfalls frisch gebacken in 60 Millimetern Breite. Dieser Reifen richte sich explizit an sogenannte "Monster-Gravelbikes" und klassische Cross-Country-Mountainbikes. Im Mittelpunkt dieser Konstruktion stehe laut Schwalbe die maximale Dämpfung sowie eine hohe Vielseitigkeit auf anspruchsvollem Terrain. Als Blaupause für den Einsatzzweck nennt der Hersteller das isländische Schotter-Spektakel "The Rift". Dort sollen die Reifen mit losem Untergrund, garstigen Steinen und extremen Anforderungen an Kontrolle und Komfort spielend fertig werden.
Kleines Update für den Overland

Mit 55 mm Breite bekommt der Overlander ein Update bei der Reifenbreite verpasst.
Neben den beiden dicken 60er-Walzen schieben die Reifenbäcker noch ein dezenteres Update hinterher: Den Allrounder G-One Overland PRO biete man ab sofort auch in 55 Millimetern Breite an. Laut Hersteller sei dieser Pneu damit die absolute Top-Wahl im hauseigenen Line-up für alle, die klassisches Bikepacking und Abenteuer vor der Haustür ins Visier nehmen wollen.





