Wenn die Leuchten-Manufaktur Lupine aus Neumarkt in der Oberpfalz an ihren Modellen schraubt, darf man stets gespannt sein. Mit der neuen Generation der SL Nano AF möchten die Bayern nun zeigen, dass sich selbst ein hochgelobtes StVZO-Frontlicht noch einmal spürbar verbessern lässt. Das Rezept: mehr Lumen, ein cleveres thermisches Update und moderne Funktechnologie.
Kurz & knapp: Lupine SL Nano AF
- Leistung: 1.300 Lumen / 150 Lux (Fernlicht bis 250 m Reichweite)
- • Optik: bikonische TIR‑Linse mit ams OSRAM LEDs
- Funk: Bluetooth 5.2 BLE (inkl. Lenkerfernbedienung)
- Akku: 35 Wh / 5.0 Ah SmartCore (extern)
- Leuchtdauer: 2:30 h (max. Power) bis 17:30 h (Eco-Modus)
- Gewicht: 62 g (Lampenkopf) / 190 g (Akku)
- Schutzklasse: IP66 (Wasserdichtigkeit), IK09 (Stoßfestigkeit)
- Preis (UVP): 429,00 Euro

Lupines beliebte SL Nano AF-Frontleuchte bekommt ein dickes Update verpasst.
Auf den ersten Blick bleibt die SL Nano AF das, was sie immer war: ein erstaunlich kompakter, edel gefräster CNC-Aluminium-Leuchtkopf, der mit gerade mal 62 Gramm auf der Waage fast unsichtbar am Cockpit thront. Doch unter der Haube haben die Ingenieure ordentlich geschraubt.
Mehr Power, kühlerer Kopf
Dank gesteigerter Effizienz soll die neue Generation jetzt satte 1.300 Lumen und 150 Lux aus den beiden Automotive-LEDs von ams OSRAM herauskitzeln – und das bei einer Leistung von 14 Watt. Das entspricht einer Schippe mehr Licht als beim Vorgänger, während das Fernlicht den Weg bis zu 250 Meter weit ausleuchtet. Für ein optimale Verteilung soll eine aufwendig konstruierte bikonische TIR-Optik sorgen, die einen breiten, homogenen Teppich ohne dunkle Schatten auf den Asphalt wirft, aber dank sauber definierter Hell-Dunkel-Grenze den Gegenverkehr nicht blind macht.
Damit die High-End-Leistung auf Dauer gehalten werden kann, ohne dass die Lampe in thermische Schutzmodi verfällt, wurde das Gehäuse redesigned. Die Kühlrippen sitzen nun deutlich strömungsgünstiger im Fahrtwind. Die Abwärme wird spürbar schneller abtransportiert.

Die Kühlrippen wurden deutlich strömungsgünstiger im Fahrtwind gesetzt, um die Abwärme schneller abzutransportieren.
Smarte Funk-Zentrale dank Bluetooth 5.2
Ein echtes Upgrade spendiert Lupine dem Funkstandard. Die neue SL Nano AF funkt über Bluetooth 5.2 Low Energy (BLE). Das sorgt nicht nur für eine blitzschnelle und stabile Verbindung zur bewährten Lenkerfernbedienung (mit der sich Tagfahrlicht, Abblend- und Fernlicht intuitiv schalten lassen), sondern öffnet die Tür für ein Licht-Ökosystem.
Das optional erhältliche Rotlicht Pro BT-Rücklicht lässt sich nun drahtlos in das System einbinden. Front- und Rücklicht werden fortan völlig zentral über ein und dieselbe Fernbedienung am Lenker gesteuert.
Ausdauer und Sicherheit
Für den Strom sorgt je nach Set-up ein 5.0-Ah-SmartCore-Akku in der bewährten "Pro Recommendation". Je nach gewählter Leuchtstufe liefert er Saft für 2,5 bis zu 17,5 Stunden. Wer in die Dunkelheit startet, kann per Eco-Modus die Leistung gezielt drosseln, um die Reichweite zu strecken. Eine dreistufige optische Akkuwarnung und ein integrierter Notfall-Reservemodus verhindern, dass man plötzlich im stockdunklen Wald steht.

1300 Lumen und somit 300 Lumen mehr als das Vorgängermodell bietet die Lupine-Leuchte nach dem umfassenden Update.
Preise und Verfügbarkeit
Billig war Lupine noch nie – und wird es auch nie sein. Der Lampenkopf allein schlägt mit 239 Euro zu Buche, das komplette Pro-Set mit Akku landet bei 429 Euro. Dafür bekommt man allerdings auch kompromisslose High-End-Technik "Made in Germany", die in puncto Verarbeitung, Lichtbild und smarter Integration im StVZO-Bereich nach wie vor Maßstäbe setzt. Die Lampe ist ab sofort im Fachhandel oder über die Homepage des Herstellers erhältlich.





