75 Kilometer Ausfahrt rund um Stuttgart, Fachsimpeln mit Ex-Radprofi Tony Martin und dabei den neuen Rennradhelm Lazer Sphere KinetiCore testen – für 15 Leserinnen und Leser von ROADBIKE ging am 18. April ein Traum in Erfüllung: Gemeinsam mit dem viermaligen Weltmeister im Einzelzeitfahren ging es für eine gemeinsame Runde aufs Rad im Stuttgarter Norden. Dabei zeigte der 2021 zurückgetretene Ex-Profi nicht nur, dass er immer noch gut im Saft steht – er nahm sich auch viel Zeit für Selfies und Gespräche mit den Teilnehmenden. So verriet Tony Martin, dass er seit seinem Karriereende kein einziges Mal an ein Comeback gedacht habe, "denn Comebacks gehen nie gut aus".
"Tony Martin war sehr sympathisch, nahbar und plauderte mit jeder und jedem." – Julia Wagner, Teilnehmerin

Die Teilnehmer:innen hatten die Gelegenheit, den Rennradhelm Lazer Sphere Kineticore zu testen.
Stattdessen bestimmen seine Engagements für Lazer oder die Arbeit an seiner eigenen Kinder-Fahrradmarke li:on den Alltag – und auch die Familie verlange ihre Zeit, wie der 41-Jährige lachend hinzufügte. "Trotzdem schaffe ich es noch ein- bis zweimal pro Woche für mindestens drei Stunden aufs Rad", berichtete der fünfmalige Tour-Etappensieger aus seinem Sportalltag. Rund 7000 Jahreskilometer kämen so noch zusammen, und das auch noch gelegentlich auf der Zeitfahrmaschine: "Ich liebe es immer noch, mit 55 bis 60 km/h auf der Ebene zu brettern." Bei der Lazer Leser-Experience ließ es der zweifache Familienvater allerdings etwas ruhiger angehen: Am Ende stand für alle ein flotter, aber gut machbarer 28er-Schnitt zu Buche. Und jede Menge tolle Momente, wie die Teilnehmenden einstimmig positiv berichteten.

Bei der Lazer-Experience stiegen ROADBIKE-Leser:innen mit Tony Martin (Mitte) aufs Rad – anschließend gab's ein Get Together inkl. gemeinsamer Erinnerungsfotos.
Die wirklich wichtigen Radsportfragen an Tony Martin
Schlauch oder Tubeless?Im Wettkampf Tubeless, im Trainingsalltag lieber mit Schlauch.
Ich bin immer durchgefahren. Im Rennen gibt’s schließlich auch keine Pause.
Ich trag sie immer drunter, aber drüber ist optisch auch okay.
Ich geh immer noch bergauf gern mal ans Limit. Bergab ist es im Straßenverkehr nicht immer ganz ungefährlich.
Im Winter fahre ich viel Gravel, man kühlt nicht so aus. Im Sommer lieber auf der Straße.
Ganz klar Riegel. Gels sind nur was für Wettkämpfe.
Kopfsteinpflaster lag mir immer gut. Windkante ist super stressig.
Als Profi fand ich beides okay. Heute weder noch, dann lieber ein Sofa-Tag.
Ich bin ein Freund von Wachs, es ist sauberer und langlebiger.
Ich bin kein Social-Media-Typ. Instagram mache ich für meine Fans, die Segmentjagd auf Strava brauche ich nicht.





