Nach Rebranding: Ursus zeigt neue Laufräder für 2026 im Überblick

Ursus: Drei Linien, drei Ansätze, ein Portfolio
Ursus ordnet seine Laufräder neu

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 16.01.2026
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Mit Arya, Proxima und Pura stellen die Spezialisten von Ursus zur Saison 2026 eine komplett neu aufgebaute Laufrad-Familie vor. Laut Hersteller soll die neue Range alle relevanten Einsatzbereiche von Road über Gravel bis MTB abdecken und sich klar an unterschiedlichen Leistungsansprüchen orientieren. Die Live-Premiere findet aktuell auf der Velofollies in Belgien statt, der erste Renneinsatz folgt bei der Tour Down Under vom 20. bis 25. Januar in Australien.

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Ursus, seit 1967 italienischer Komponentenhersteller, positioniert sich mit der neuen Generation nach eigenem Bekunden stärker als technikorientierte Marke. Nach dem kürzlich abgeschlossenen Rebranding sei die Laufrad-Reihe ein weiterer Schritt, die eigene industrielle Kompetenz sichtbar zu machen, erklärt das Unternehmen. Entwicklung, Tests und Validierung seien – so die Angaben – eng mit dem Profiradsport verzahnt gewesen.

Kurz & knapp: Ursus Arya, Proxima und Pura

  • Drei Modell-Reihen: Arya, Proxima, Pura
  • Einsatzbereiche: Road (R), Gravel (G), MTB (M)
  • Arya R: 35 mm oder 50 mm Felgenhöhe
  • Proxima R: UD-Carbon, Tubeless, 35/50 mm, 32 mm Felgenbreite
  • Proxima M: hakenlose Felgen, Aluminium-Nippel
  • Neue Naben: vollständig in Italien gefertigt

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Das neue Portfolio

Das neue Portfolio gliedert sich in drei klar voneinander abgegrenzte Produktfamilien. Arya richtet sich an ambitionierte Performance-Fahrer mit Fokus auf geringes Gewicht und Aerodynamik. Proxima soll den Spagat zwischen Wettkampf, Langstrecke und Vielseitigkeit schaffen. Pura wiederum ist als robuste, wartungsfreundliche Lösung für Training und Alltag gedacht.

Für alle drei Linien sind jeweils Road-, Gravel- und Mountainbike-Versionen vorgesehen. Die Road-Modelle stünden laut Ursus für präzises Handling und Geschwindigkeit, die Gravel-Varianten für Effizienz bei gleichzeitig erhöhter Robustheit. Die MTB-Laufräder seien auf Stabilität und Kontrolle in technischem Gelände ausgelegt.

Die Modellreihen im Detail

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Ursus

Arya soll innerhalb der Range als Speerspitze gelten. Die Ingenieure setzen hier auf ausgewählte Carbonfasern und speziell abgestimmte Strukturen, die unter Last besonders direkt reagieren sollen. Die Road-Version ist bereits im Profieinsatz gewesen: Beim Team Picnic-PostNL hat der Arya laut Hersteller bei der Tour de France Verwendung gefunden, inklusive eines vierten Gesamtrangs von Oscar Onley. Angeboten wird der Arya R mit 35 oder 50 Millimetern Felgenhöhe.

💰 Der Preis beträgt 2500 Euro

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Ursus

Proxima soll sich als Allround-Plattform verstehen. Das neue Proxima R basiert auf der bisherigen Team Edition, kombiniert eine UD-Carbon-Felge mit Tubeless-Design und 35- oder 50-mm-Profilen. Neu ist die auf 32 Millimeter gewachsene Felgenbreite, die mehr Kontrolle und Komfort bringen soll. Proxima G übertrage dieses Konzept ins Endurance-Gravel-Segment, mit stärker auf Nachgiebigkeit ausgelegten Layups. Proxima M ergänzt die Linie um eine MTB-Version mit hakenlosen Felgen und Aluminium-Nippeln.

💰 Der Preis beträgt je nach Ausstattung zwischen 1500 Euro und 1750 Euro.

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Pura bildet den Einstieg in die neue Ursus-Portfolio. Die Linie setze auf robuste Konstruktionen, moderne Materialien und eine wartungsfreundliche Auslegung, so die Italiener. Zielgruppe seien Trainingsfahrer, Einsteiger und Alltagsnutzer, ohne – so Ursus – auf die technische DNA der Marke zu verzichten.

💰 Der Preis beträgt je nach Ausstattung zwischen 360 Euro und 990 Euro.

Ergänzt wird das Programm durch neue Naben, die vollständig in Italien gefertigt werden. Für Road und Gravel verspricht Ursus eine Kombination aus geringem Gewicht, Steifigkeit und Langlebigkeit. MTB-Naben seien speziell auf den Einsatz bei Nässe, Schlamm und Staub ausgelegt.

Die neue Laufrad-Generation ist ab sofort verfügbar. Im Profiradsport will das Team Picnic-PostNL bei der Tour Down Under erneut auf Modelle aus der Arya- und Proxima-Familie setzen.