Lupine SL Grano F und Rotlicht Pro BT: neues smartes Lichtsystem

Neue Lupine SL Grano F & Rotlicht Pro BT-Rücklicht
Wenn die Nacht zum Tage wird

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 31.03.2026
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Lupine SL Grano F,Fahrradleuchte,Actionfahrt,Licht eingeschaltet

Wer seine Feierabendrunde mit dem Rennrad gerne mal in die Verlängerung schickt oder bei einem Bikepacking-Abenteuer erst nach Sonnenuntergang das Zelt aufschlägt, kennt das Thema: Eine gute Beleuchtung ist kein Luxus, sondern pure Notwendigkeit. Lupine, die Spezialisten aus der Oberpfalz, wenn's um Licht am Rad geht, wollen genau für diese Fälle ein neues, smartes System im Köcher zu haben. Mit der SL Grano F und dem Rotlicht Pro BT stellen sie ein Front- und Rücklicht vor, das nicht nur hell sein, sondern vor allem clever zusammenarbeiten soll.

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Skyshot GmbH / Markus Greber

Kurz & knapp: SL Grano F & Rotlicht Pro BT

SL Grano F (Frontlicht)

  • Lichtleistung: 150 Lumen/ 600 Lumen/ 1.100 Lumen (Fernlicht)
  • Reichweite: bis zu 230 m
  • Leuchtdauer: 1:45 h bis 12 h
  • Leuchtmittel: 2 x Osram Oslon-LEDs
  • Besonderheiten: Bluetooth-Fernbedienung, Umgebungslichtsensor, blendfreies Abblendlicht, Montage unter dem Computer, USB-C (IP67)
  • Preis: 269 Euro (StVZO) / 279 Euro (international)

Rotlicht Pro BT (Rücklicht)

  • Lichtleistung: max. 3.000 Nits/ 120 Lumen
  • Leuchtmittel: 22 x Osram Synios-LEDs
  • Leuchtdauer: 2-10 h (StVZO) / 2-40 h (International)
  • Besonderheiten: 360-Grad-Abstrahlcharakteristik, Bremslichtsensor, Umgebungslichtsensor
  • Preis: 139 Euro (StVZO) / 149 Euro (international)

System & Allgemein

  • Material: CNC-gefrästes 6061-T6 Aluminium
  • Schutzklasse: IPX6 (wasserdicht), IK09 (stoßfest)
  • Konnektivität: Bluetooth Low Energy (BLE 5.2)
  • Bundle-Preis: 399 Euro (StVZO) / 419 Euro (international)
  • Verfügbarkeit: ab 02.04.2026

Fernlicht für den Schotterweg: Die SL Grano F

Die neue, 170 g wiegende Frontlampe SL Grano F stellt die Erweiterung der bereits bekannten SL Grano (hier im Test) dar. Lupine verspricht dabei einiges: Im Fernlichtmodus soll die Lampe satte 1.100 Lumen auf den Weg bringen und diesen bis zu 230 Meter weit ausleuchten können.

Für den Straßenverkehr sei ein blendfreies Abblendlicht mit klarer Hell-Dunkel-Grenze an Bord, erzeugt von zwei Osram-LEDs und einer speziellen Linse. Dabei besteht weiterhin die Möglichkeit der Integration unter dem Radcomputer. Das sorgt für ein aufgeräumtes Cockpit. Gesteuert werde das Ganze über eine kleine Bluetooth-Fernbedienung. Ob man nun das Fernlicht zuschalten oder durch die Modi wechseln will – die Hände verbleiben dabei sicher am Lenker. Ein Umgebungslichtsensor soll zudem automatisch zwischen Tagfahr- und Abblendlicht wechseln können.

Ein Leuchtturm am Heck: Das Rotlicht Pro BT

Passend zur Frontleuchte wurde das Rücklicht Rotlicht Pro BT entwickelt. Hier verspricht Lupine maximale Sichtbarkeit, und das nicht nur von hinten. Dank einer Kombination aus 22 LEDs und einer 360-Grad-Abstrahlcharakteristik soll man auch von der Seite kaum zu übersehen sein. Die maximale Leuchtdichte wird mit 3.000 Nits angegeben. Das Rücklicht soll dabei so konzipiert sein, dass es nachfolgende Fahrer nicht blendet, aber dennoch eine unmissverständliche Lichtsignatur erzeugt.

Erklärung: NitNit ist die Maßeinheit für die Leuchtdichte. Vereinfacht gesagt, beschreibt sie, wie hell eine leuchtende Fläche für das menschliche Auge in eine bestimmte Richtung erscheint. Ein hoher Nit-Wert (wie die 3.000 Nits beim Rotlicht Pro BT) bedeutet, dass das Licht extrem intensiv und fokussiert ist. Es erzeugt eine Art "Leuchtturm-Effekt". Das ist entscheidend, um auch am helllichten Tag, bei starker Sonneneinstrahlung oder im dichten Stadtverkehr mit vielen anderen Lichtern unübersehbar zu sein und die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer auf sich zu ziehen.

Auch hier kommt Sensorik ins Spiel: Ein Beschleunigungssensor erkennt Bremsvorgänge und soll die Helligkeit dadurch automatisch erhöhen – ein Bremslicht also. Ein Umgebungslichtsensor kann zudem das Licht bei Dämmerung selbstständig aktivieren. Und: Lediglich 55 g soll das kleine Rücklicht auf die Waage bringen.

Das Hirn des Systems: Alles auf einen Knopfdruck

Der eigentliche Clou des Systems sei die Vernetzung. Beide Lampen lassen sich über die mitgelieferte Bluetooth-Fernbedienung (BLE 5.2) koppeln und gleichzeitig steuern. Ein Knopfdruck, und das komplette Licht-Setup am Rad lässt sich zudem Ein- und Ausschalten.

Beide Lampen steckt Lupine in einem robusten, CNC-gefrästen Aluminiumgehäuse und sind nach IPX6 (wasserdicht) und IK09 (stoßfest) zertifiziert.

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Skyshot GmbH / Markus Greber

Preise & Verfügbarkeiten

Lupine gibt an, dass es die Lampen ab dem 2. April sowohl als Bundle als auch Einzeln zu kaufen gibt. Die StVZO-konforme Frontleuchte liegt bei 269 Euro, das entsprechende Rücklicht 139 Euro. Das Bundle kostet 399 Euro.

Wie von Lupine bekannt, gibt es auch eine internationale Version mit Blink-Modi. Dann liegt der Preis bei 279 Euro für die Frontleuchte, 149 Euro für das Rücklicht. Das Bundle kostet 419 Euro.