MTB-Zubehör im Test: Die besten Produkte

Test: Die besten MTB-Produkte für Trails & Touren
Die spannendsten Teile und Zubehör für MTB im Test

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.03.2026
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Die spannendsten Teile und Zubehör für MTB im Test
Foto: Herstellerbilder/GettyImages

Du suchst den idealen MTB-Schuh, die beste E-Pumpe oder die schickste Bike-Brille? Unser Redaktionsteam testet laufend das neueste Mountainbike-Zubehör. In unserer regelmäßig aktualisierten Übersicht findest du viele Produkte, die dir auf Trails, Touren und im Alltag noch mehr Spaß auf dem Bike bringen.

Hier kommt das März-Update:

Neu in der Teststrecke

🆕 Fox 36 SL Factory

Fox 36 SL Factory

Preis: 1540 Euro (UVP) / 1778 g (bei 220 mm Schaft und Kralle)

Chris Pauls

2025 überraschte Fox mit einer ungewöhnlich leichten 36er-Gabel: der 36 SL. Sie soll die bisherige 34 ablösen und genau jene Lücke schließen, die viele moderne Trail- und Downcountry-Bikes offenbaren: mehr Präzision und Reserven an der Front – ohne spürbaren Gewichtsnachteil. Entsprechend ist die 36 SL mit 120, 130 oder 140 mm Federweg erhältlich und zielt auf Bikes wie das Trek Top Fuel von Redaktionsleiter Chris Pauls ab, in dem die von Fox bereitgestellte Gabel zum Einsatz kam. Fox selbst spricht von 20 Prozent mehr Torsionssteifigkeit gegenüber der 34, bei lediglich 100 g Mehrgewicht. Auf unserer Waage bestätigte sich das geringe Gewicht: Die 140-mm-Variante wiegt nur 1778 Gramm.

Neu ist das vergrößerte Bushing Overlap: Die 36 SL bietet 20 mm mehr Überlappung der Gleitbuchsen als eine 34. Das soll Querkräfte zwischen Stand- und Tauchrohren reduzieren und somit Reibung veringern. Ebenfalls neu sind die nach innen verlegten Bypass-Kanäle, die übermäßigen Druckaufbau im System verhindern und Öl gezielt zur Schmierung von Buchsen und Dichtungen leiten. Bei der Dämpfung setzt Fox statt der komplexen Grip-X2- die Grip-X-Kartusche ein. Auch sie bietet Hightech, verzichtet jedoch auf Einstelloptionen zugunsten von geringerem Gewicht und einfacherer Bedienung.

Low- und Highspeed-Compression lassen sich getrennt einstellen, der Rebound ist einfach, sprich der doppelte Rebound-Adjust der X2 fehlt. Ergänzt wird die Grip-X-Kartusche durch einen leichter bedienbaren Druckstufenknopf, der schnelles Umschalten für effizientes Pedalieren ermöglichen soll. Die neu entwickelte Float-Luftkartusche soll bei schnellen Schlägen oder bei hohem Fahrergewicht geschmeidiger arbeiten.

Chris Pauls

In der Praxis zeigt die Fox dann ihre gewohnte top Performance bei entspannterem Setup-Prozess. Sie agiert über den gesamten Hub sehr gleichmäßig und passt mit nur einem verbauten Token gut zu einem eher straffen Hinterbau eines Downcountry-Fullys. Im Dauereinsatz wurde sie überwiegend im Mittelgebirge, aber auch auf sandigen Trails in den Niederlanden gefahren. Ob Matsch, Regen oder Sand: Die Haltbarkeit ist Fox-typisch hoch, Verschleiß an Öl oder Dichtungen zeigte sich bislang nicht. Besonders überzeugt hat die Präzision an der Front. Das Trek Top Fuel wirkt mit der 36 SL deutlich souveräner. Wo zuvor eine 34er arbeitete, fühlt sich das Bike nun spürbar erwachsener an, fast wie ein Mini-Enduro.

Test: 8 Monate 📋

 sehr gute Steifigkeit

 Federkennlinie ideal für sportliches Fahren

 sehr hoher Preis

 vereinzelt Berichte über Geräusche aus Gabelinnerem (im Test nicht aufgetreten)

SQ Lab 60X Ergowave active 2.2

Preis 160 Euro (UVP)

Hersteller

Der beliebte Sattel für Gravity- und E-MTB-Einsatz erhielt im vergangenen Jahr ein umfangreiches Update. Auffälligste Neuerung ist die deutlich verkürzte und zugleich breitere Sattelnase, die spürbar mehr Bewegungsfreiheit bietet und gleichzeitig den Druck besser verteilt – ein klarer Vorteil auf sehr steilen Uphills, bei denen man weit nach vorne rutscht. Zusätzlichen Halt bergauf liefert die griffige Struktur am Sattelende: In Kombination mit der bewährten Stufenkonstruktion wandert das Gesäß beim Klettern merklich weniger nach hinten. Typisch SQ Lab ist zudem die mittige Vertiefung, die den Dammbereich entlastet. Insgesamt überzeugt der Sattel mit hohem Langstreckenkomfort. Dank der gut geschützten Seiten zeigt sich der 60X auch nach langer Testzeit optisch unbeeindruckt. Erhältlich in vier Größen.

Test: 11 Monate 📋

 sehr bequem

 Sitzknochenbreite kostenlos bestimmbar

 mehr Bewegungsfreiheit und bessere Druckverteilung

 robust

 nicht ganz günstig

Vaude Minaki II

Preis: 120 Euro (UVP)

Agron Beqiri

Die Allgäuer von Vaude gelten als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit: Ihr Polyestergarn basiert auf recycelten Plastikflaschen. Die Minaki II ist eine Fleecejacke mit winddichtem Torso-Bereich. Auf Trail und Tour wärmt sie bei niedrigen Wintertemperaturen, trägt sich aber auch bei frühlingshaften Bedingungen angenehm, ohne dass man ins Schwitzen gerät. Geschnitten ist sie eher eng, der Stoff liegt angenehm wärmend auf der Haut. Die Reißverschlüsse lassen sich dank kleiner Seil Anhänger auch mit kalten Fingern oder Handschuhen problemlos bedienen. Bei Regen oder schlammigen Trail-Bedingungen empfiehlt sich die nicht wasserdichte Vaude vor allem als wärmende Schicht unter einer Regenjacke.

Test: 4 Monate 📋

 winddichter Torso-Bereich

 auch bei erhöhten Temperaturen nicht schwitzig

 angenehmer, weicher Stoff

 eher eng anliegender Schnitt ist Geschmackssache

Bikestow Original Two

Preis: 229 Euro (UVP)

Egal ob in der (Heck-)Garage, im Van oder in der Werkstatt: Als frei stehender Radständer ist der Bikestow Original universell einsetzbar. Um bis zu vier Fahrräder abzustellen, setzen die Engländer auf eine ebenso simple wie effektive Technik. Das Rad liegt an drei Punkten auf und wird über ein V-förmiges, in der Breite variables "Fallbeil" fixiert, das unterschiedliche Reifen- und Radtypen sicher aufnimmt. Gefertigt ist der Ständer aus behandelten Siebdruckplatten, die einen wertigen Eindruck machen und in verschiedenen Farben erhältlich sind. Der Familienbetrieb fertigt per Hand im englischen Stourbridge. Für den Transport oder die platzsparende Lagerung lässt sich der Bikestand zusammenklappen, ein Magnetmechanismus hält ihn dabei zuverlässig in Form.

Ein kleiner Kritikpunkt: Mit lediglich zwei Langlöchern bietet der mindestens 229 Euro teure Original nur begrenzte Möglichkeiten zum Verzurren. Die zwei Spanngurte hätten unser Testexemplar – beladen mit zwei (E-)Bikes – in Kurvenfahrten durchaus noch etwas bessersichern dürfen. Davon abgesehen ist der Bikestow eine hochwertige und vor allem praktische Lösung, um mehrere Fahrräder im montierten Zustand zu transportieren oder abzustellen.

Test: 14 Monate 📋

 sichere, wertige und simple Verstaumöglichkeit für Bikes jeder Gattung

 klappbar, einfaches Handling

 wenige Verzurrmöglichkeiten

 für den Einsatz im Fahrzeug hoher Preis

Smith Pursuit

Preis: 305 Euro (UVP)

Ein zuverlässiger Augenschutz ist ganzjährig von höchster Bedeutung, der Trend zu lässigen Riesenbrillen ignoriert dies aber oftmals. Nicht so die Pursuit. Denn statt wie viele Hersteller bloße Größe mit bestem Schutz gleichzusetzen und mit seitlich weit vom Auge abstehenden Scheiben den UV- und Windschutz zu vernachlässigen, macht die Smith hier regelrecht dicht. Kein Wunder, ist sie doch eigentlich als Gletscherbrille für Schneewanderungen konzipiert und besitzt wie eine Schutzbrille aus dem Physikunterricht seitlich ausklappbare Schutzschilde, die das Auge vor einfallendem Sonnenlicht, Zugluft und Schmutz bewahren. Auch sonst bietet sie mit ihren riesigen Scheiben fast Goggle-ähnlichen Schutz.

Ausgeliefert wird sie im Softcase mit einer selbsttönenden und einer klaren Scheibe, die dank des simplen Wechselmechanismus flott ausgetauscht sind und ohne nennenswerte Verzerrungen oder störende Elemente wie Logos oder einen ins Sichtfeld ragenden Rahmen ihren Job erledigen. Für "so viel Brille" ist sie mit 43g vergleichsweise leicht. Durch ihre weite Passform kann sie jedoch rutschig sitzen, dafür liegt dem stylischen Augenschutz ein Kopfband bei, das die Brille sicher und ohne Druckstellen fixiert. Es gibt günstigere Brillen, angesichts vielfältiger Einsatzmöglichkeiten und der Qualität des Gebotenen erscheint der Preis aber gerechtfertigt.

Test: 6 Monate 📋

 perfekter Rundumschutz

 vielseitige Einsatzmöglichkeiten

 zwei Scheiben im Lieferumfang enthalten

 sicherer Sitz dank Kopfband

 recht teuer

Fidlock Pinclip Battery Light

Preis: 80 Euro

Seit der letzten Eurobike ist das Fidlock Pinclip Battery Light bei uns im Einsatz – und selten hat ein Lichtkonzept so schnell überzeugt. Der Grund ist nicht die maximale Lichtausbeute, sondern die Idee dahinter: Licht, das man in Sekunden demontiert und genauso schnell wieder montiert. Ohne Gefummel, ohne Ausrichten, ohne Werkzeug. Für den Alltag ist das genial, denn die Halter bleiben dauerhaft am Rad, während das Licht selbst einfach mitgenommen wird. Der Fronthalter wird übereinen Strap und eine Handschraube fixiert, der Rücklichthalter per kleiner Kunststoff-Torxschraube. Geladen wird zeitgemäß per USB-C, die Akkulaufzeit der Rückleuchte fällt sehr lang aus. Die des Frontlichts ist mit 3 bis 4 Stunden sehr gut. Für den Einsatz im Straßenverkehr ist die Ausleuchtung top, auf dunklen Wegen muss man jedoch langsamer fahren, da der Lichtkegel nicht breit ist. Damit positioniert sich das StVZO-zugelassene Set klar als Urban- und Alltagslicht, nicht als Lösung für flotte Nightrides. Das Pinclip Battery Light soll ab April im Einzelhandel verfügbar sein. Cool für E-Bikes: Der Pinclip-Mechanismus kann auch Strom übertragen und versorgt so Lichter von Marken wie Sigma, Litemove und Co. direkt aus dem E-Bike-Akku.

Test: 7 Monate 📋

 blitzschnell montiert & demontiert

 gute Akkulaufzeit

 StVZO-zugelassen

 Spannend für E-Bikes: Pinclip kann auch Strom übertragen

 noch nicht verfügbar