Der beliebte Maxxis-MTB-Reifen für harte, feste Böden geht in eine neue Runde. Die zweite Generation setzt weiterhin auf die 2-3-2-Anordnung der Stollen, doch der zentrale Profilbereich ist nun offener gestaltet. Das soll Bremskraft und Grip steigern – ausgelegt ist der Pneu primär für das (Enduro-)Hinterrad.
Für eine bessere Performance – zukünftig auch am Vorderrad – wurden die Schulterstollen massiver gestaltet und mit Lamellen versehen; das soll die Stabilität in Schräglage erhöhen. Der Vortrieb des eher leichten Reifens – 1002 g in MaxxTerra-Mischung mit Exo+-Karkasse bzw. 1027 g in MaxxGrip mit Exo+ – geht noch in Ordnung.

Die bewährte 2-3-2-Anordnung der Stollen kommt auch an der neuen Generation zum Eonsatz. Der zentrale Profilbereich ist allerdings jetzt offener gestaltet.
In der Praxis (Test 4 Monate)
Im Trailbetrieb begeistert der Dissector von Front bis Heck – besonders an Bikes mit rund 140 mm Federweg macht er eine gute Figur. Enduristi greifen vorne jedoch nach wie vor besser zu gröberen Modellen wie Minion oder Assegai aus der Maxxis-Familie. Am Vorderrad fehlt dem Dissector nämlich etwas dosierbarer Grip beim Anbremsen, ansonsten glänzt er auf schnellen, festen Böden.
In tiefem oder gerölligem Terrain schwimmt er dagegen schneller auf. Schade nur: 27,5-Zoll und Mullet-Fans gehen (vorerst) bei der zweiten Generation leer aus.
starke Grip-Eigenschaften auf harten Böden
recht leicht in Gewicht und Vortrieb
schneller am Limit auf tiefen Erdböden
(vorerst) keine 27,5"-Version