Haibike Hybe: Detailoptimierungen für das E-Enduro

Haibikes E-Enduro geht in die neue Generation
Neues E-Enduro mit Boschs Race-Motor

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 19.01.2026
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Obwohl das Hybe längst nicht in die Jahre gekommen ist, spendiert Haibike dem Long-Travel-E-Bike ein Update. Eine neue Geometrie gibt es zwar nicht, dafür aber feine Anpassungen auf dem Spec-Sheet. Das Topmodell setzt nun auf das Renn-Geschoss aus dem Hause Bosch: den CX-R-Motor mit längerem Nachlauf und giftigem Ansprechverhalten. Aber der Reihe nach:

Kurz & knapp: Haibike Hybe CF

  • E-Enduro mit Bosch-CX-Gen-5-Motor ...
  • ... im Top-Modell sogar als Race-Variante
  • 170/160 mm Federweg, Mullet-Aufbau 29/27,5"
  • Vollcarbon-Rahmen, bekannte Geometrie
  • zwei Ausstattungsvarianten ab 7.499 Euro
Finn Sandmann
Finn Sandmann
Redaktions-Trainee

Full-Power-E-Enduro

Das Hybe ist das abfahrtslastige Bike des Schweinfurter Herstellers. Mit 170-mm-Federgabel und 160 mm Heckfederweg wurde das Bosch-angetriebene auch erfolgreich im Rennzirkus bewegt. Teamfahrerin Anna Spielmann sicherte sich bei den UCI-Weltmeisterschaften im E-MTB Cross-Country den Titel und trägt nun das hart umkämpfte "Regenbogen-Trikot". Nach dem Update im letzten Sommer bietet der Motor des Hybes, der Bosch-CX der aktuellen Generation, inzwischen 100 Nm und 750 Watt Spitzenleistung. Versorgt wird er von einem fest verbauten 800-Wh-Akku. Erhältlich ist das Hybe in den Größen S, M, L und XL.

Besonders schick ist die neue Lackierung des Topmodells.
Martin Bissig

Haibike Hybe: Was ist neu?

Gegenüber dem Modelljahr 2025 hat sich beim E-Enduro der Schweinfurter vor allem in Details etwas verändert. Optisch erkennbar ist in erster Linie nur die neue und durchaus gelungene Lackierung am Topmodell. Geometrieseitig wurden die bekannten und bewährten Werte nicht angerührt, allerdings findet man einige Anpassungen auf dem Spec-Sheet. An beiden Ausstattungsvarianten ist jetzt Boschs Kiox-400C-Oberrohrdisplay verbaut. Top, um sich navigieren zu lassen und den Überblick über alle Daten zu behalten. Am CF 9 werkelt wie gehabt der Bosch-Motor der aktuellen fünften Generation, dem Top-Modell wurde nun das Race-Aggregat mit exklusivem Race-Modus spendiert. Ansonsten wurden viele der Parts auf die aktuelle Generation angepasst, unter anderem die Reverb-Funksattelstütze am CF 11. Auch am günstigeren Modell CF 9 wurde komponententechnisch Hand angelegt.

Die Ausstattungs-Varianten des Hybe

Das günstigere Modell, das CF 9 kostet 7499 Euro.
Martin Bissig

Haibike bleibt sich beim Hybe treu und bietet weiterhin "nur" zwei Modellvarianten an. Größter Unterschied dabei: Das CF11 setzt auf Boschs Race-Motor der fünften Generation, das CF9 hingegen kommt mit dem kaum schwächeren "normalen" CX-Antrieb. Generell fällt die Partsgüte für den Preis des Quasi-Einstiegsmodells eher mau aus, das dramatisch teurere Top-Modell kommt hingegen mit Topkomponenten. Die Ausstattungen im Detail:

Haibike Hybe CF 9 (7.499 Euro)

Motor: Bosch Performance Line CX

Akku: Bosch Power Tube 800

Federgabel: Rock Shox Zeb Base

Dämpfer: Rock Shox Super Deluxe Select

Schaltwerk: Sram S1000 Transmission

Bremse: Sram Maven Bronze (220/200 mm)

Laufräder: XLC WR-M59/57

Reifen: Continental Kryptotal Fr/Re Enduro Soft

Cockpit: XLC

Sattelstütze: XLC Dropper (S-XL: 125/175/200/200 mm)

Haibike Hybe CF 11 (11.000 Euro)

Das Hybe auf dem Trail.
Martin Bissig

Motor: Bosch Performance Line CX-R

Akku: Bosch Power Tube 800

Federgabel: Rock Shox Zeb Ultimate (Charger 3.1)

Dämpfer: Rock Shox Super Deluxe Ultimate

Schaltwerk: Sram X0 Eagle Transmission

Bremse: Sram Maven Ultimate (220/200 mm)

Laufräder: DT Swiss HX 1501

Reifen: Continental Kryptotal Fr/Re Enduro Soft

Cockpit: Truvativ Descendant

Sattelstütze: Rock Shox Reverb AXS (S-XL: 125/175/200/200 mm)