Ohne Helm? Ohne uns! ⚠️
Der Rennradhelm ist das Herzstück deiner Sicherheitsausrüstung. Fahre niemals ohne! Wir hoffen alle, ihn in der Praxis nicht auf seine Tauglichkeit prüfen zu müssen. Doch wie wichtig ein Helm selbst bei geringer Geschwindigkeit sein kann, musste unlängst unser Redakteur Tom am eigenen Leib erfahren. Beim Abstieg über dem Lenker schützte der Helm effektiv und bewahrte ihn vor Schlimmerem. Im wahrsten Sinne des Wortes kam er mit einem blauen Auge davon. Der Helm zerbrach dabei an der Front, aber tat genau das, wofür er gemacht ist: schwere Kopfverletzungen zu vermeiden.

Selbst ein Sturz mit geringer Geschwindigkeit kann verheerende Folgen haben. Ein Helm kann vor schlimmeren Verletzungen schützen. Deshalb unser Appell: Fahre niemals ohne!
Doch ein Helm muss nicht nur im Notfall schützen, sondern sollte auch auf stundenlangen Touren kaum spürbar sein. Achte beim Kauf daher unbedingt auf eine optimale Passform, ein geringes Gewicht und eine gute Belüftung. Wie du genau das Modell findest, das perfekt zu deiner Kopfform passt, erfährst du in diesem Artikel.
Hightech für deinen Kopf
Egal ob aerodynamisches Profil für die Sekundenjagd, MIPS-Technologie für den Extra-Schutz bei Rotationskräften oder clevere Halterungen für deine Brille – moderne Rennradhelme können einiges. Damit sie dir lange treue Dienste leisten, solltest du die Polster regelmäßig reinigen. Und ganz wichtig: Nach einem Sturz oder bei sichtbaren Schäden hat der Helm ausgedient und muss ersetzt werden. In diesem Artikel findest du weitere Tipps zur Pflege deines Fahrradhelms.
Die besten Rennradhelme im Test
Weil der Helm-Markt niemals schläft, tun wir es auch nicht: Wir testen das ganze Jahr über die spannendsten Modelle. In dieser laufend aktualisierten Übersicht zeigen wir dir unsere aktuellen Testsieger und Favoriten.
Diese Rennradhelme haben wir getestet 📝

Auch im Langzeittest kann der Abus Gamechanger 2.0 seine Qualitäten ausspielen.
💰 249,95 Euro
⚖️ 272 g (M)
📏 S, M, L
Der Gamechanger von Abus zählt zu den beliebtesten Aero-Helmen im deutschsprachigen Raum und ist auch in der WorldTour oft zu sehen. Zur Eurobike 2023 präsentierte der deutsche Hersteller die Version 2.0, die in den vergangenen zweieinhalb Testjahren keinen Anlass zur Klage bot. Das Gewicht geht für einen Aero-Helm in Ordnung, die Belüftung gelingt so überzeugend, dass man nahezu vergisst, einen aerodynamisch optimierten Helm mit entsprechend wenigen Lüftungsschlitzen zu tragen. Zu einem kühlen Kopf auch an heißen Tagen tragen die neu eingeführten Eyebrow Vents bei – die auch optisch dominante große Frontöffnung. Das filigrane Einstellrad am Heck dreht sich auch zum Testende noch definiert, optisch sieht der Helm aus wie neu – innen und außen. Nur die schmalen Riemen können sich schon mal verdrehen. Hinweis: Für 50 Euro Aufpreis gibt’s den Helm auch mit MIPS-System.
Test: 2,5 Jahre
Tragekomfort
Einstellbarkeit
Haltbarkeit
drei Größen, zwei Versionen und viele Farben erhältlich
BBB Karma MIPS

Bequem, gute Belüftung und mit Mips-System: BBB Cycling Karma MIPS
💰 179 Euro
⚖️ 260 g (M)
📏 S, M, L
Der BBB Karma MIPS überzeugt im Test vor allem durch seinen hohen Tragekomfort. Die gepolsterten Pads sorgen für einen bequemen Sitz, der sich durch den einfach zu bedienenden Drehverschluss – sogar mit Handschuhen – präzise anpassen lässt. Auch der Kinngurt ist unkompliziert justierbar.
Positiv fällt auf, dass der Helm die Stirn gut abdeckt, ohne dabei das Sichtfeld einzuschränken oder klobig zu wirken. Die Kompatibilität mit den meisten Sonnenbrillen ist ebenfalls gegeben, da genügend Abstand bleibt. Lediglich bei Modellen mit sehr großen Gläsern könnte es unter Umständen eng werden.
Die 25 großzügigen Belüftungsöffnungen sorgen für eine effektive Kühlung, was den Helm, wie wir finden, ideal für den Einsatz im Frühling und Sommer macht. Im Winter könnte die gute Luftzirkulation für manche Fahrer jedoch zu kühl sein.
Für die Sicherheit ist das unauffällig in die Polsterung integrierte MIPS Air Node-System zuständig, das bei einem Sturz die auftretenden Rotationskräfte reduzieren soll. Die Verarbeitung des Helms ist insgesamt hochwertig und mängelfrei. Während Drehverschluss und Kinngurt funktionell und schlicht gehalten sind, überzeugt der Helm optisch gerade mit der schicken Metallic-Lackierung.
Sehr guter Tragekomfort
MIPS-System
Preis/ Leistung
Top Belüftung...
...für kalte Jahreszeit etwas zu kühl

Der Fizik Kudo überzeugt mit einem guten Tragekomfort.
💰 290 Euro
⚖️ 298 g M /mit LED 317 g)
📏 S, M, L
Fizik macht jetzt auch Helme. Der erste Wurf ist gut gelungen: Daumen hoch für den Kudo. Der Schützer ist hochwertig verarbeitet, lässt sich gut anpassen, harmonierte von der Form aber nicht mit allen Testerköpfen. Wenn er passt, gibt’s wenig zu bemängeln. Die Weitenverstellung erfolgt bequem und fein gerastert per Drehrad am Hinterkopf. Dank integriertem MIPS-Aufprallschutz der neuesten Generation ("Air Node") sollen Rotationsbewegungen bei einem Sturz minimiert werden. Die Belüftung gelingt gut und unauffällig, auch an heißen Tagen mutierte der Helm im Test nicht zum Gartopf. Am Hinterkopf sitzt wahlweise ein kleiner Reflektor oder ein mitgeliefertes LED-Lämpchen, das per Dauerlicht oder im Blinkmodus für Aufmerksamkeit sorgt. Mit rund 1,5 bzw. drei Stunden reicht der Akku aber eher zum Pendeln als für lange Touren. Aufladen lässt sich die etwas schwergängig einzuclipsende Leuchte per USB-C-Stecker.
Test: 3 Monate
guter Tragekomfort
ordentlich belüftet
mit MIPS-System
LED serienmäßig
LED-Akku wenig ausdauernd
Fizik Kyros
💰 190 Euro
⚖️ 297 g (M)
📏 S, M, L

Mit sinnvoller Ausstattung punktet der Fizik Kyros-Helm.
Die Nummer 2 im Fizik-Helm-Portfolio ist etwas anders geformt als der teurere Bruder Kudo und gefällt auf den meisten Köpfen mit guter Passform und bequemem Sitz. Ausprobieren empfiehlt sich für alle, die mit dem Kudo nicht klarkommen, aber auch deshalb, weil die fest eingestellten Gurtdreiecke unterm Ohr je nach Anatomie etwas knapp bemessen sind und dann drücken können. Die Belüftungsöffnungen sorgen für angenehmes Kopfklima. Das helle Fizik-Helmlämpchen zählt nicht zum Lieferumfang, lässt sich aber für 29 Euro nachrüsten. Der Steckplatz ist vorhanden, serienmäßig mit einem kleinen Reflektor belegt. Keine Kompromisse gibt’s in Sachen Sicherheit: Das MIPS Evolve Core-System als Schutz vor Scherkräften bei einem Sturz ist serienmäßig verbaut. In Größe M wiegt der in vier modernen Farbstellungen lieferbare Helm 297 Gramm.
sitzt bequem auf eher länglichen Köpfen
gute Belüftung
sinnvolle Ausstattung
Gurtdreicke unter dem Ohr nicht einstellbar
HJC Furion 3

Unfreiwilliger Sicherheitstest: Bei einem Sturz zeigte der Furion 3, wie wichtig ein gut funktionierender Helm ist.
💰 209 Euro
⚖️ 240 g
📏 S, M, L
Als Semi-Aero-Radhelm preist der südkoreanische Hersteller HJC seinen neuen Furion 3. Der im Windkanal entwickelte Helm soll den Sweet Spot aus Aerodynamik, Gewicht, Belüftung und natürlich Schutz bieten. Windschnittig wirkt der Furion in dritter Generation schon mit Blick auf die wenigen Belüftungsöffnungen. Durch eine reduzierte Polsterung hat die Luft jedoch mehr Raum, den Kopf kühlend zu umströmen. Für einen aerodynamisch ausgerichteten Helm sorgt der Furion damit für ein durchaus angenehmes Klima. Dabei sitzt er definiert, aber immer noch komfortabel am Kopf. Nach der Grundeinstellung in Höhe und Länge passt sich der Helm per Federspannung automatisch der Kopfform an. Allerdings ist das kleine Einstellrad zur Feinjustage, das nur minimal unter der Abdeckung hervorsteht, schwer greifbar und lässt sich daher nicht optimal bedienen. Für besonderen Schutz sollen zwei Gel-Pads sorgen, die bei einem Sturz die auf den Kopf wirkenden Kräfte minimieren sollen. Austesten konnte dies unfreiwillig unser Redakteur Tom in der Praxis. Der Helm zerbrach zwar an der Front (siehe Foto oben), das System schützte aber zuverlässig den Kopf vor weiteren, schlimmeren Verletzungen. Gut zu wissen, dass Helme ihren Job verrichten, auch wenn man auf solche Erfahrungen lieber verzichtet.
angenehme Passform
gute Belüftung
hochwertige Verarbeitung
mit Brillengarage
kleines Einstellrad

Gefiel: das leichte Tragegefühl des Julbo Finisher.
💰 Preis: 279,90 Euro
⚖️ 300 g (M)
📏 52/56, 56/59, 59/63
Leicht, schmal und schnittig ist das Modell Finisher vom traditionsreichen Brillenhersteller aus Frankreich. Im Gegensatz etwa zum tief geschnittenen Rudy Rebel sitzt dieser Helm sehr flach auf dem Kopf und trägt nicht auf. Ausgestattet mit MIPS-Air-Node-Technologie sollen die Rotationskräfte im Falle eines Sturzes besonders gut absorbiert werden. Der magnetische Fidlock-Verschluss lässt sich auch mit einer Hand gut öffnen und schließen. Im Test gefielen besonders gut die moderne Optik und die gute Verstellmöglichkeit am Hinterkopf.
Test: 4 Monate
Leichtes, unauffälliges Tragegefühl
Perfekte Integration von Sonnenbrillen
Umfassende Sicherheitstechnik
Drückte anfangs etwas am Hinterkopf

Der Kask Elemento punktet mit guter Belüftung.
💰 375 Euro
⚖️ 269 g (58)
📏 56, 58, 62
Gemeinsam mit den Profis vom Team Ineos hat Kask den High-End-Radhelm Elemento entwickelt. Neben dem schicken Aero-Design fallen die tiefen Lüftungskanäle und die Innenpolster aus dem 3-D-Drucker auf. So lässt der Elemento viel Luft an den Kopf. Dank griffigem Einstellrad lässt sich der Helm gut justieren. In Kombination mit der gelungenen Passform liegt er sehr angenehm am Kopf. Die laut Hersteller besonders hohe Schutzwirkung beim Crash konnten wir glücklicherweise nicht testen. Ein in jeder Hinsicht gelungener Helm, wenn auch zu einem gesalzenen Preis.
Test: 9 Monate
geringes Gewicht
gute Belüftung
angenehme Passform
hochwertige Verarbeitung
sehr teuer

Lazer bietet sogar ein Crash Replacement an.
💰 279,95 Euro
⚖️ 290 g (M)
📏 S, M, L
Es kommt nicht oft vor, dass sich ein Helm im ROADBIKE-Einsatz in seiner Kernkompetenz beweisen muss. Der Lazer Vento musste es. Nach einer heftigen Begegnung mit einem nur fast überholenden Pkw, schützte der Helm den Kopf des Testers vor ernsthaften Blessuren. Schleifspuren am Helm und eine gerissene Außenschale belegen, dass der Helm beim Sturz mindestens zweimal Bodenkontakt hatte. Eine Gehirnerschütterung beim Fahrer und ein komplett zerbrochener Carbon-Rahmen zeugen von der Wucht des Aufpralls. Rückblickend ärgerte sich Testfahrer Walz, dass er das optional erhältliche LED-Lämpchen von Lazer nicht am Helm hatte: "Künftig nur noch mit", beschied er, als er wieder bei Bewusstsein war. Und bestellte sich flugs Ersatz für den rettenden Kopfschützer, den Lazer im Rahmen seines Crash-Replacement- Programms mit 50 Prozent Nachlass anbietet. Denn: Der Vento ist nicht nur sicher, er trägt sich auch bequem. Und ist für einen Aero- Helm sehr ordentlich belüftet.
Ausprobiert
hoher Tragekomfort
recht gute Belüftung
schützte verlässlich
Crash Replacement
Weitenverstellung gewöhnungsbedürftig

Teurer Helm, aber hoher Tragekomfort: MET Trenta 3k
💰 400 Euro
⚖️ 265 g (M)
📏 S, M, L
Ein Helm für Weltmeister: Kein Geringerer als Tadej Pogacar fährt den Trenta 3k Carbon von Met an heißen Tagen. Dank großer, durchgehender Belüftungskanäle leitet der Helm Fahrtwind sehr gut über den Kopf, eine Carbon-Struktur sorgt dabei für die nötige Stabilität der Helmschale. Doch nicht nur die Belüftung wusste im Dauertest zu überzeugen, auch der Tragekomfort liegt auf sehr hohem Niveau. Die eher dünnen MIPS Air Node-Pads liegen angenehm auf der Haut und saugen sich nicht mit Schweiß voll. Dank des fein gerasterten Rädchens lässt sich die Kopfweite sehr gut anpassen und bei Bedarf nachjustieren. Die Riemchen sind nicht kratzig, die Gurtteiler lassen sich problemlos an die richtige Stelle unter den Ohren schieben und bleiben dann auch dort. Mit 265 Gramm in Größe M ist der MET zwar kein Leichtgewicht, aber auch auf langen Touren fiel das Gewicht nie negativ auf. Mit 400 Euro ruft Met für den Helm allerdings auch einen weltmeisterlichen Preis auf.
hoher Tragekomfort
gut anpassbar
sehr gute Belüftung
nicht der Leichteste
sehr hoher Preis

Der Poc Omne Beacon MIPS besticht mit guter Sichtbarkeit.
💰 240 Euro
⚖️ 350 g (M)
📏 S, M, L
Gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr – wer darauf besonderen Wert legt, zumal in der nun anstehenden dunklen Jahreszeit, sollte sich einmal den Omne Beacon von Poc ansehen. Dieser kommt nicht nur in allen drei Farbausführungen mit knalligem Orange an der Rückseite, sondern auch mit integriertem Rücklicht. Vier rote LEDs an der Rückseite sensibilisieren andere Verkehrsteilnehmer. Auswählbar sind ein Dauerleuchtmodus und zwei Blink-Modi in verschiedenen Leuchtstärken – Poc gibt je nach Modus zwischen 24 und 34 Lumen Leuchtkraft an. Geladen wird über eine offen liegende USB‑C‑Buchse. Mit einer Ladung strahlte die Leuchte im Dauermodus im ROADBIKE-Test über 14 Stunden lang. Darüber hinaus gefällt der Omne Beacon mit einem Mips-Integra-Schutz gegen Rotationsaufprallkräfte. Auch die Einstellung der Riemen gelingt leicht, das definiert klickende Rädchen am Hinterkopf überzeugt ebenfalls. Drei Größen sind verfügbar (S/50–56 cm, M/54–59 cm und L/56–61 cm), dazu drei Farbvarianten: mattgrün, schwarz und weiß. Zwei Kritikpunkte: Mit 350 Gramm in mittlerer Größe ist der Helm recht schwer, zudem kamen nicht alle Tester mit der Passform klar. Einigen thronte der Helm zu weit oben auf dem Kopf.
Test: 6 Monate
gute Sichtbarkeit
MIPS-System
drei Größen & Farben
kein Leichtgewicht
Passform polarisierte

Prima: die einhändige Bedienungsmöglichkeit des Kinnverschlusses am Rudy Project Rebel.
💰 299,99 Euro
⚖️ 250 g (M)
📏 S, M, L
Der Rebel ist das jüngste Modell aus Rudys Performance-Reihe – und wurde schon vom WorldTour-Team Bahrain Victorious getragen. Der italienische Hersteller positioniert den Helm als leichte, besonders luftige Alternative zu den typischen Hartschalen-Konstruktionen. Gerade einmal 250 Gramm bringt er auf die Waage. Optisch wirkt der Rebel zweifellos voluminöser als viele Konkurrenzmodelle – kein Wunder, schließlich soll hier Luft zirkulieren, statt Windwiderstand minimiert werden. Testfazit: Wer Kühlung, Komfort und Sicherheit gleichermaßen schätzt, trifft hier eine sehr gute Wahl. Bonuspunkte gibt es von unserer Testerin für das eingebaute (aber herausnehmbare) Bugstop-Netz im vorderen Teil des Helmes. Es hält einerseits Insekten fern, verhindert aber auch, dass Haarbüschel á la Pogacar-Finne aus dem Helm herausschauen – praktisch!
Test: 4 Monate
Hervorragend belüftet
Einhändig bedienbarer Kinnverschluss
Gut einstellbarer Kopfring
Fummelige Ohr-Riemen
Hoher Preis

Der Specialized Propero 4 kommt in zahlreichen Farben.
💰 189 Euro
⚖️ 300 g (M)
📏 S, M, L
Der Propero stellt in Specializeds Helm-Sortiment die gehobene Mittelklasse dar: preislich deutlich unter den S-Works-Modellen angesiedelt, technisch klar an selbige angelehnt. Konkret ähnelt die vierte Generation des Propero stark dem Aero-Helm Evade, dessen Tragekomfort im direkten Vergleich aber etwas besser gefällt. Ähnlich wie der Evade will der Propero Aerodynamik, Belüftung und Sicherheit verbinden. Ob der versprochene Aero-Vorteil in der Praxis relevant ist, sei dahingestellt. Angenehm ist auf jeden Fall die Belüftung: Durch mehrere Kanäle strömt kühlende Luft über den Kopf, auch an heißen Tagen entsteht kein Hitzestau. In puncto Sicherheit erfüllt der Helm natürlich alle Normen. Für stabilen Sitz lässt er sich über das Geschirr gut anpassen: fünfstufig in der Höhe sowie in der Weite durch ein definiert gerastertes Drehrad hinten. Nicht anpassbar ist hingegen das Riemendreieck unter den Ohren – im Zweifelsfall vor dem Kauf anprobieren! Im Vergleich zu Top-Aero-Helmen wiegt der Propero 4 etwas mehr. Erhältlich ist er in neun Farben und drei Größen.
Test: 5 Monate
Preis/ Leistung
in vielen Farben und Größen erhältlich
großer Durchlass hinten (für einen Zopf)
kein Leichtgewicht

Der Sweet Protection Falconer 2Vi kommt mit integriertem MIPS-System.
💰 249 Euro
⚖️ 333 g (ML)
📏 SM, ML, LXL
Mit top Belüftung und perfekt anpassbaren Bändern punktet der teure Helm aus Norwegen. Die klare Formsprache wirkt elegant, mit mehr als 300 Gramm (Gr. ML) ist der Falconer 2Vi aber kein Leichtgewicht. Dafür ist das Mips-System an Bord, das beim Sturz vor Rotationskräften schützen soll. Das kleine Einstellrad am Hinterkopf ist etwas fummelig. Erhältlich ist der Falconer 2Vi in neun Farben und drei Größen (Kopfumfang: von 53 bis 61 cm).
Test: 3 Monate
sehr gute Belüftung
Passform der Bänder
inkl. MIPS-System
Einstellrad fummelig
Gewicht und Preis recht hoch
Uvex Ultimate DNAero MIPS

Die Belüftung überzeugt selbst bei hohen Temperaturen.
💰 299,95 Euro
⚖️ 311 g
📏 53-56, 56-59, 59-61
Uvex’ neuer Aero-Helm Ultimate DNAero überzeugte im heißen Sommer 2026 stets mit guter Belüftung – selbst bei Temperaturen weit jenseits der 30 Grad war keine unangenehme Hitze am Kopf feststellbar. Verantwortlich dafür sind spezielle Polsterungen, die Schweiß von der Haut wegleiten und ganz nebenbei den Tragekomfort erhöhen. Der ist generell hoch, da der Helm in drei Größen verfügbar ist und sich gut über das Geschirr mit neun Raststufen sowie einen Boa-Drehverschluss an den Kopf anpassen lässt. Entsprechend sitzt er nicht nur druckfrei, sondern auch stabil, ohne zu verrutschen – wichtig im Falle eines Sturzes, bei dem zusätzlich MIPS Air Node-Einsätze Rotationskräfte minimieren sollen.
Test: 4 Monate
Helmbelüftung
Tragekomfort Helm
nur in weiß erhältlich





