Aus eins mach zwei: Orbea hat gleich zwei Nachfolger für sein beliebtes Gravelbike Terra entwickelt. Zum einen das etwas aggressivere Terra Race, zum anderen das mehr Richtung Allrounder ausgelegte Terra ohne Namenszusatz.
Das Orbea Terra in Wald und Flur
Dieses Modell haben wir in der High-End-Version mit Shimano GRX Di2 und Carbon-Laufrädern der Orbea-Tochtermarke Oquo zum Tanz über den Schotter gebeten. Mit 8,5 kg ist das Carbon-Bike dabei das leichteste Rad in diesem Test. Schon dank des geringen Gewichts und des damit verbundenen Vortriebs und der Stärke im Anstieg gibt es sich im Einsatz überraschend sportlich. Die Geometrie wirkt zwar insgesamt angenehm ausgeglichen, tendiert aber eher in die sportliche Richtung. So mag auch der Vittoria-Reifen mit seiner wenig profilierten Lauffläche eher den flotten Einsatz auf schönem Schotter als den harten Offroad-Einsatz.

Schluckt viel: Das Staufach im Unterrohr bietet mehr Platz als das im Vorgängermodell. Der Buckel darüber sorgt jedoch für Diskussionen.
Viel Lob erntete das Terra für das stabile, laufruhige Handling und den starken Fahrkomfort. Dafür sorgen neben dem gut flexenden Rahmen die Carbon-Sattelstütze, die breiten Reifen oder der angenehm zu greifende Lenker. Praktisch ist das vom Vorgänger bekannte Staufach im Unterrohr, das dem Terra Race fehlt. Das höhere Volumen des Fachs ist auch optisch durch den Buckel im Unterrohr zu erkennen, dessen Ästhetik im Kreis der Testfahrer allerdings kontrovers diskutiert wurde.
Ein echtes Upgrade am Terra ist indes die Rückkehr zur klassischen Klemmung der Sattelstütze im Vergleich zur komplizierten integrierten Lösung.
Fazit
👍 Das gefällt
Das hervorragende Handling, sowie der starke Fahrkomfort
👎 Das gefällt weniger
Wenig ausgeprägte Profilierung der Reifen, eher für Champagner-Schotter.
❤️ Das perfekte Rad für...
...alle, die einen sportlichen Allrounder mit spürbaren Fahrkomfort, sicherem Handling und toller Ausstattung suchen.





