Die Schöne und das Biest – vereint in einem Gravelbike. So könnte man das neue Titan-Gefährt Allure der französischen Marke Chiru Bikes beschreiben. Für die Schönheit ist dabei in erster Linie der schicke Rahmen aus dem zeitlosen Werkstoff verantwortlich.
Titan als erste Wahl
Auch die Gabel, die Sattelstütze, die Klemmung der Sattelstütze und selbst die Flaschenhalter bestehen aus Titan. Zumindest farblich fügt sich zudem das noble Sram Red XPLR-Schaltwerk perfekt ins Bild. Für den optischen Kontrast indes sorgen das Carbon-Cockpit, der Sattel aus dem 3D-Drucker, Carbon- Felgen aus dem Hause Hunt oder die markante Classified-Kurbel. Denn: Das Chiru Allure kombiniert die innovative 2x-Nabenschaltung mit dem 13x-Red-Schaltwerk. Bedient wird die Classified über einen Extraschalter unterhalb des linken Bremsgriffs. Der Gangwechsel erfolgt geschmeidig und blitzschnell.

Klassisch: Rahmen und viele Anbauteile des Chiru Allure sind aus edel anmutendem Titan gefertigt.
Lebendiges Fahrverhalten
Blitzschnell präsentiert sich auch das gesamte Rad, womit wir beim Biest wären. Die sehr tiefe, sportliche Sitzposition wird durch den breiten, nach hinten gezogenen Lenker zwar ein wenig entschärft, trotzdem gibt sich das Allure auf Anhieb sehr racelastig. Es mag die schnelle Tour, punktet mit souveränem, doch lebendigem Fahrverhalten und zeigt sich sehr kletterstark. Für Komfort sorgen neben dem Rahmen auch der bequeme Sattel und breite Reifen. Dazu finden sich an Rahmen und Gabel nicht nur ordentlich Montagepunkte. Auch eine interne Führung für ein Stromkabel vom Nabendynamo zur Lichtanlage ist an Bord. Den nackten Rahmen gibt’s im Online-Konfigurator ab 3065 Euro, unser Testrad kostet fast 11 000 Euro.

Eine interne Führungsmöglichkeit für das Kabel von Nabendynamo zur Lichtanlage ist bereits mit an Bord. Der Preis für den Titan-Rahmen fängt bei 3065 Euro an.
Fazit
Mit dem Allure liefert Chiru einen todschicken, richtig flotten Gravel-Racer mit Allround-Qualitäten für solvente Biker:innen.
*Größe M





