Wenn es nach Rapha geht, könnte die kommende Herbst-Winter-Saison für Rennradler und Gravel-Fahrer komfortabel und warm vonstattengehen: Die Briten erweitern ihre Brevet-Kollektion um Zubehör für die drei kritischsten Körperbereiche: Füße, Hände und Kopf. Der Ansatz klingt praktisch – je nach Temperatur und Wetterlage lassen sich die Produkte gezielt miteinander kombinieren, erklärt der Radbekleidungs-Spezialist.
Füße: Vier Optionen für verschiedene Temperaturbereiche

Mit reflektierenden Elementen kommen die Oversocks.
Bei den Fußwärmer-Lösungen setzt Rapha auf ein gestaffeltes System. Die Reflective Oversocks (40 EUR) bestehen aus abriebfestem Cordura-Nylon und sollen durch ein reflektierendes Garn auch bei schlechtem Licht sichtbar sein. Als ideale Temperatur gibt Rapha zwischen 8 und 16 °C an und somit für einen eher milderen Winter.

Soll die Zehen schützen: Das Toe Cover von Rapha.
Wer es minimalistischer mag, kann zu den Toe Covers (57 EUR) greifen. Diese Zehenüberzieher aus 2-mm-Neopren sollen sich einfach über den Schuh ziehen lassen und Fahrtwind sowie Spritzwasser vom Vorfuß abhalten.

Für kältere Bedingungen bis etwa 10 °C hat Rapha die Overshoes (95 EUR) nun im Portfolio. Sie besitzen ein angerautes Neopren-Innenfutter und Silikongripper am Bund, die ein Verrutschen verhindern sollen.

Für die ganz kalten Tage: Rapha Winter Overshoes.
Die Schwergewichte der Sammlung: Die Winter Overshoes (105 EUR), geeignet für Temperaturen von –1 bis 7 °C, sollen fleecegefütterte 3-mm-Neopren-Partien über dem Fuß mit beweglicherem 2-mm-Neopren am Schaft kombinieren. Eine C0-DWR-Imprägnierung soll Wasser abweisen, die robuste Sohlenpartie auch Laufstrecken vertragen können.
Hände und Kopf: Die Shadow-Serie

Das Futter besteht aus japanischem OCTA-Thermomaterial: Rapha Pro Team Shadow Winter Gloves.
Unter dem Label Pro Team Shadow setzt Rapha offenbar auf eine neue "Materialgeneration". Die Pro Team Shadow Wintergloves (95 EUR) besitzen eine dehnbare Shadow-Membran mit einer neuen Storm-Cuff-Manschette. Das Futter aus japanischem OCTA-Thermomaterial und Fleece soll Wärme bieten, ohne dass das Schaltgefühl verloren geht – Zeigefinger und Daumen sollen auch auf Touchscreens funktionieren.

Kommt mit winddichter Shadow-Membran und einem warmen italienischen Grid-Fleece-Futter: Rapha Pro Team Shadow Hat.
Bei den Mützen hat man die Wahl: Die Pro Team Shadow Hat (51 EUR) kommt ohne Schirm aus, bietet aber italienisches Grid-Fleece-Futter. Die Ohren werden bewusst ungefüttert gelassen, damit Straßengeräusche besser gehört würden. Die Variante mit Schirm – die Pro Team Peaked Shadow Hat (57 EUR) – sei speziell für frostige Bedingungen zwischen −4 bis 5 °C entwickelt worden. Ein reflektierender Rand soll die Sichtbarkeit bei Dunkelheit verbessern.

Temperaturen unter Null Grad: Der Griff zum Rapha Pro Team Peaked Shadow soll helfen.
Für die Abfahrt: Die Bascule-Schicht
Interessant: Mit der Bascule (57 EUR) adressiert Rapha ein Konzept, das viele Fahrer kennen – jenen Moment oben am Berg, wenn die Abfahrt beginnt und eine zusätzliche Isolationsschicht nötig wird. Das Piece hat eine winddichte Außenhülle und japanische "Octa"-Isolation und wird einfach unter das Jersey oder die Jacke gesteckt. Nach der Abfahrt lässt es sich auf ein geringes Format zusammenfalten.

Früher war es die Tageszeitung unter dem Trikot in der Abfahrt, heute ist es das Bascule von Rapha.





