Ridley präsentiert die zweite Generation des Falcn RS 2.0 – der neue Renner soll geringes Gewicht mit aerodynamischer Effizienz und einer progressiven Geometrie, die auf moderne Fahrer zugeschnitten ist, vereinen. Das Ergebnis sei ein Bike, das speziell für Fahrer entwickelt wurde, die ihre Kletterperformance maximieren möchten und gleichzeitig ein reaktives, verspieltes Bike suchen, das jederzeit dazu einlädt zu beschleunigen.

Weniger Gewicht für mehr Fahrspaß: Das neue Falcn RS 2.0 von Ridley.
Den Ingenieuren von Ridley sei es gelungen, das Gewicht des Rahmensets – bestehend aus Rahmen, Gabel und Sattelstütze – im Vergleich zur ersten Generation um 12% zu reduzieren. So wiege der Rahmen des Falcon RS 2.0 in Größe M lediglich 705 Gramm.
Das neue Falcon RS 2.0 sei keine Weiterentwicklung seines Vorgängers, betont der belgische Hersteller, sondern eine komplett neue Konstruktion. Mit dieser Entwicklung zeige Ridley einmal mehr, wie die Marke in enger Zusammenarbeit mit professionellen Radsportlern die Grenzen von Technologie und Performance immer weiter verschiebe, um das bestmögliche Equipment für jeden Fahrer und jedes Terrain zu entwickeln.
Optimierung des Gewichts
Bei der Entwicklung des Falcn RS 2.0 habe ein Ziel im Mittelpunkt gestanden: möglichst viel Gewicht einzusparen, ohne Kompromisse bei der Performance einzugehen. "Ein geringes Gewicht bleibt eine der unmittelbarsten und greifbarsten Formen von Performance", betont Ridley.

Dank eines optimierten Cabon-Layups soll der Rahmen um 12% leichter geworden sein. Auch die Formensprache wurde optimiert.
Das Carbon-Layup im Inneren des Rahmens habe man vollständig neu bewertet und optimiert. Wo sich zuvor mehrere Carbonlagen über eine größere Fläche überlappten, seien diese Überlappungsbereiche neu gestaltet worden. Dadurch werde weniger Material benötigt, während die Kräfte weiterhin optimal im gesamten Rahmen verteilt werden.
Diese Optimierung ermögliche es Ridley, weniger Material einzusetzen und gleichzeitig die strukturelle Integrität des Rahmens vollständig zu erhalten. Ein Beispiel dafür seien die sogenannten hohlen hinteren Bremsaufnahmen. In diesem Bereich bleibe Material nur dort erhalten, wo es aus struktureller Sicht notwendig sei, während überschüssiges Carbon entfernt werde. Das spare zusätzlich Gewicht, ohne die Steifigkeit zu beeinträchtigen.
In seiner leichtesten Konfiguration sei das Falcon RS 2.0 sogar leichter als das von der UCI vorgeschriebene Mindestgewicht von 6,8 Kilogramm. Dadurch hätten die Fahrer von Uno-X mehr Freiheit bei der Wahl aerodynamischer Komponenten. Durch die Verwendung etwas schwererer Laufräder oder einer anderen Schaltgruppe könne das Mindestgewicht problemlos erreicht werden.

Das neue Falcn RS 2.0 soll insbesondere bergauf viel Spaß machen.
Blick auf die Performance
Wichtig ist, dass diese Gewichtsreduzierung nicht auf Kosten der Performance gehe, betont Ridley: Die laterale Steifigkeit bleibe auf dem Niveau eines Aero-Racebikes und sorge für direkte Beschleunigung und eine äußerst effiziente Kraftübertragung. Das sei entscheidend für Fahrer, die schnell auf Tempowechsel reagieren möchten, beispielsweise bei steilen Anstiegen.
Auch jedes Detail an der Außenseite des Bikes habe man im Entwicklungsprozess kritisch analysiert und optimiert. Generell verfüge der Rahmen über weniger scharfe Winkel und zeichnet sich durch abgerundete, fließende Formen aus. "Diese Optimierung ermöglicht es, weniger Material einzusetzen und gleichzeitig dieselbe Festigkeit und strukturelle Stabilität zu gewährleisten." Das neue Falcn RS 2.0 sei also im wahrsten Sinne des Wortes "auf Diät gesetzt" worden, ohne seinen Charakter oder seine Performance zu verlieren.
Aerodynamik ebenfalls verbessert
Obwohl die Gewichtsreduzierung bei der Entwicklung im Mittelpunkt gestanden hat, blieb die Aerodynamik ein wesentlicher Bestandteil des Designs. Das Falcon RS 2.0 baue auf den aerodynamischen Rohrformen seines Vorgängers auf, kombiniere diese jedoch mit fließenderen Übergängen zwischen den verschiedenen Rahmenrohren. Dadurch habe man Material eingespart, ohne die Aerodynamik negativ zu beeinflussen.

Das neue Cockpit ist auf die Geometrie des Falcn RS 2.0 abgestimmt.
Auch andere Komponenten tragen laut Ridley zum Aero-to-Weight-Konzept bei. Die neue, schlanke AeroSattelstütze reduziere nicht nur das Gewicht, sondern behalte auch ihr aerodynamisches Profil bei. Das Nimbus Pro Cockpit helfe dem Fahrer zudem dabei, leichter eine aerodynamischere Position einzunehmen. Die Skiron RSR-Laufräder seien im Windkanal entwickelt worden, um eine optimale Kombination aus Geschwindigkeit, Steifigkeit und geringem Gewicht zu erreichen.
Progressive Geometrie
Die komplett neue, progressive Geometrie des Falcon RS 2.0 folge der Entwicklung, die im heutigen Profipeloton zu beobachten sei, und wurde unter anderem auf Basis umfangreicher Rückmeldungen von Fahrern und Bike-Fittings der Fahrer des Uno-X-Teams entwickelt. "Diese Analysen haben gezeigt, dass Fahrer zunehmend eine weiter nach vorne verlagerte Position auf dem Bike einnehmen", erklärt Produktentwickler Bert Kenens. "Deshalb verfügt das Falcn RS 2.0 über einen steileren Sitzwinkel von 76 Grad, der über alle Rahmengrößen hinweg identisch bleibt. Dadurch entsteht eine zentralere Position auf dem Bike und die Pedaliereffizienz wird verbessert."
In Kombination mit einem längeren Reach und einem höheren Stack entstehe eine moderne und progressive Sitzposition mit einem offenen Hüftwinkel. Dies sorge nicht nur für eine effizientere Tretbewegung, sondern auch für mehr Komfort bei langen Belastungen. Das Tretlager liege zudem etwas niedriger als bei der vorherigen Generation. Dadurch erhalte der Fahrer bei hohen Geschwindigkeiten mehr Stabilität.
Das Falcon RS 2.0 sei bereits von mehreren Fahrern während der Tour de France 2026 eingesetzt worden, so fuhr der Träger des Gelben Trikots, Torstein Træen, dieses leichte Racebike zu einem Zeitpunkt, als es noch nicht offiziell vorgestellt worden war.

Ein Rennrad für alle Gelegenheiten: Das neue Falcn RS 2.0.
Die wichtigsten Features des Falcon RS 2.0 im Überblick
- ULTRALEICHTE LAUFRÄDER: Die Gewichtsoptimierung stand im Mittelpunkt der Entwicklung des Falcon RS 2.0. Ridley habe dieselbe Philosophie auch auf die Laufräder übertragen, denn ihr geringes Gewicht sollen zum Gesamtgewicht des Systems und damit zum reaktiven Fahrverhalten des Bikes beitragen. Deshalb stehen bei der Konfiguration folgende Modelle zur Auswahl:
- Forza Skiron RSR: Diese Laufräder kombinieren laut Ridley Aerodynamik, Steifigkeit und geringes Gewicht mit reduziertem Rollwiderstand dank geklebter Carbon-Speichen. Die Skiron RSR verfügen über CeramicSpeed-Lager, eine Innenmaulweite von 23 mm und eine Felgenhöhe von 50 mm. Der komplette Laufradsatz wiege lediglich 1.197 Gramm und kommt bei der Sram Force AXS Ausstattung zum Einsatz.
- Mavic Comet 50: Diese Laufräder verfügen über Carbon-Speichen und CeramicSpeed-Lager und sind bei der Shimano Ultegra Di2 Ausstattung erhältlich.
- AX Lightness Ultra SL: Mit einer Felgenhöhe von 45 mm und einem Gesamtgewicht von lediglich 950 Gramm sind diese Laufräder bei der Sram Red AXS Ausstattung verbaut.
- ULTRALEICHTE KOMPONENTEN: Gewichtseinsparungen finden sich in jedem Detail. Das Falcn RS 2.0 ist mit dem SLR Racing Replica von Selle Italia ausgestattet. Hinzu komme eine sorgfältig ausgewählte Kombination aus leichten Komponenten, die zum geringen Gesamtgewicht beitragen sollen, ohne Kompromisse bei der Performance einzugehen.
- LEICHTERE SATTELSTÜTZENKLEMMUNG: Die neue Sattelstützenklemmung, die erstmals beim Kanzo Fast 2.0 eingeführt wurde, kombiniere eine Carbonhülle mit einem Titanbolzen. Die kompakte Konstruktion sorge für eine saubere Integration und ermögliche gleichzeitig eine zusätzliche Gewichtseinsparung.
- OPTIMIERTE Di2-INTEGRATION: Bei den elektronischen Ausstattungsvarianten wurde die Di2-Batterie von der Sattelstütze in das Unterrohr verlegt. Dadurch könne eine schmalere und leichtere Sattelstütze verwendet werden, was weiter zum geringen Systemgewicht und zur sauberen Integration des Bikes beitrage.
- NIMBUS PRO COCKPIT: Das Nimbus Pro Cockpit soll aerodynamische Profile mit einem ergonomischen Design kombinieren, das es erleichtere, eine effiziente aerodynamische Sitzposition einzunehmen. Dadurch könne das Aero-to-Weight-Konzept des Falcn RS 2.0 auf der Straße voll ausgeschöpft werden.
- MODERNE PERFORMANCE-ARCHITEKTUR: Das Falcn RS 2.0 kombiniere sein geringes Gewicht und den aerodynamischen Fokus mit modernen technischen Lösungen. Dank UDH sei das Bike mit einer Vielzahl von Antriebssystemen auf dem Markt kompatibel, sowohl 1-fach als auch 2‑fach. Die abnehmbare Aufnahme für den Umwerfer biete zusätzliche Flexibilität.
- CERAMICSPEED STEUERSATZLAGER: CeramicSpeed Steuersatzlager sollen einen leichtgängigen und langlebigen Betrieb des integrierten Cockpits gewährleisten.
- REIFENFREIHEIT BIS ZU 35 MM: Der Rahmen biete Platz für Reifen bis zu 35 mm Breite. Dadurch können Fahrer bei Bedarf breitere Reifen wählen, wenn zusätzlicher Komfort, Grip oder Kontrolle gewünscht seien, ohne den performanceorientierten Charakter des Falcn RS 2.0 zu beeinträchtigen.
- LEICHTE TPU-SCHLÄUCHE: Das Falcn RS 2.0 ist mit TPU-Schläuchen ausgestattet. Sie sind deutlich leichter als herkömmliche Fahrradschläuche und sollen so zum geringen Systemgewicht und zum reaktiven Fahrverhalten des Bikes beitragen
- DIE GEWICHTE DER KOMPLETTBIKES: 6,2 kg für die Sram Red AXS‑Ausstattung, 6,65 kg für die Sram Force AXS‑Ausstattung, 6,8 kg für die Shimano Ultegra Di2‑Ausstattung (Herstellerangaben).
Verfügbarkeiten, Größen und Preise
Das Ridley Falcn RS 2.0 ist in den Größen XXS, XS, S, M und L erhältlich. Wie die anderen Modelle der Ridley Elite Series kann das Bike über den Ridley-Konfigurator vollständig individuell zusammengestellt werden. Die Preise: mit Shimano Ultegra Di2 ab 7499 Euro, mit Sram Force AXS ab 8499 Euro und mit Sram Red AXS ab 12.499 Euro.





