Neues Bosch E-Bike Update: Diese genialen Features bringt die Flow App 1.34

Bosch Flow-App-Update 1.34
Trick-Analyse, Navigation & neuer Handyhalter

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.04.2026
Als Favorit speichern
Trick-Analyse, Navigation & neuer Handyhalter
Foto: Bosch

Pünktlich zum Start in die E-Bike-Saison haut Bosch ein massives Update für das smarte System raus. Mit der Version 1.34 der eBike-Flow-App kommen nicht nur E-Mountainbiker dank einer neuen Sprung- und Trick-Analyse voll auf ihre Kosten, sondern auch Pendler und Tourenfahrer profitieren von smarten Navigations-Features. Zudem schiebt Bosch neue Hardware nach: Wir haben uns den neuen SmartphoneGrip Vertical und die weiteren Neuerungen im Detail angesehen.

Moritz Schwertner, Redakteur BikeX
Moritz Schwertner
BikeX-Redakteur

Kurz & knapp: Das bringt das Bosch-Update 1.34

  • eBike Flow App Version 1.34: Neues großes Software-Release fürs smarte System.
  • Trail-Analyse: "Trick Check" misst Sprünge, Wheelies und Stoppies automatisch.
  • Trainings-Upgrade: Herzfrequenzdaten werden nun detailliert in der App-Statistik gespeichert.
  • Schnelle Navigation: Bis zu drei Routen-Favoriten lassen sich direkt im Display (Kiox 300/400C/500) abrufen.
  • Neue Hardware: Der "SmartphoneGrip Vertical" nutzt das Handy als Hochformat-Display.
  • eShift-Erweiterung: Sanfteres, automatisiertes Schalten jetzt auch für mechanische Schaltungen mit Gearsensor.

Trick Check: Spring doch!

Wer auf dem Trail gerne abzieht, bekommt jetzt den perfekten digitalen Buddy. Das absolute Highlight des Updates für uns E-Mountainbiker ist die neue Funktion "Trick Check". Das System erkennt ab sofort automatisch Jumps, Wheelies, Manuals und Stoppies. Die Sensorik der Drive Unit erfasst dabei präzise Daten wie Flugdauer, Höhe, Distanz oder den Winkel des Tricks. Das System bestätigt die Action mit einem Signalton und wirft die Werte für acht Sekunden gut sichtbar aufs Display. Nach der Session lassen sich alle Air-Times und Rekorde gemütlich in der Flow App analysieren. Das Feature ist mit ausgewählten CX- und SX-Motoren sowie den aktuellen Kiox- und Purion-Displays kompatibel.

Endlich: Häufige Ziele im Kiox speichern

Ein Feature, auf das viele im Alltag gewartet haben: Die Navigation wird deutlich intuitiver. In der App lassen sich ab sofort häufige Ziele – wie das eigene Zuhause oder das Büro – als Favoriten auf der Karte speichern. Der Clou: Bis zu drei dieser Orte können als Navigations-Shortcuts angelegt werden. Bei der nächsten Fahrt startet man die Routenführung mit wenigen Klicks direkt über das Schnellmenü im Ride Screen oder direkt auf den Displays Kiox 300, Kiox 400C und Kiox 500. Das Smartphone kann für die Planung ab sofort also einfach in der Tasche bleiben.

Eure Meinung ist gefragt!

Wie im Kino: eBike-Display ganz groß

Bosch dreht den Spieß – beziehungsweise das Handy – um und bringt mit dem neuen SmartphoneGrip Vertical das Display genau dorthin, wo es auf dem Bike am meisten Sinn ergibt: ins Hochformat. Der Vorteil liegt auf der Hand: Beim Navigieren sehen wir vertikal einen deutlich größeren Bereich der vorausliegenden Strecke und können vorausschauender fahren. Das Smartphone wird während der Fahrt (induktiv oder per USB-C) über den E-Bike-Akku geladen, während der Ride-Screen alle wichtigen Daten von Geschwindigkeit bis zur Ankunftszeit anzeigt. Der Halter wird einfach auf den bekannten Display-Aufnahmen (z.B. vom Kiox 300) montiert und hält das Handy dank zweier Klemmen auch auf fiesen Schotterwegen sicher am Vorbau.

Verbessert: eShift

Auch an der Schalt-Performance von Trekking- und City-E-Bikes wurde kräftig geschraubt. Bosch integriert die Schaltlösung GS von Gearsensor in sein eShift-Portfolio. Damit unterstützt das smarte System nun auch ganz klassische mechanische Naben- und Kettenschaltungen. Der Trick dabei: Im Moment des manuellen Schaltens wird die Motorunterstützung für einen Bruchteil einer Sekunde unterbrochen. Das Ergebnis ist ein spürbar weicherer Gangwechsel, der nicht nur den Fahrfluss erhält, sondern auch den Verschleiß am Antriebsstrang spürbar reduzieren dürfte. Wer möchte, kann sich vom Display sogar Schaltempfehlungen geben lassen.

Bike for Fitness: Herzfrequenzaufzeichnung

Die eigene Leistung lässt sich jetzt ebenfalls besser auswerten. Wer einen Bluetooth-Brustgurt koppelt, bekommt seine Herzfrequenz-Daten und den Durchschnittspuls ab sofort nicht mehr nur live angezeigt, sondern auch dauerhaft in den Tour-Statistiken der Flow-App gespeichert.