Die U.P.-Familie von Open bekommt Zuwachs. Das neue U.P. 2.0 Adventure soll, so der Hersteller, die Gene der bekannten U.P./ U.P.PER. 2.0 Rahmen nehmen und diese um eine ordentliche Portion Ladekapazität und eine noch komfortablere Gabel ergänzen. Das Ziel bleibe dabei dasselbe: ein schnelles Rad für jedes Terrain zu sein.
Kurz & knapp: Open U.P. 2.0 Adventure
- Reifenfreiheit: max. 46 mm
- Rahmengewicht: 995 g
- Gabel: jetzt mit Direktbefestigung für Taschen
- Cockpit: optional mit 15 mm Verstellbereich
- Farben: Orange Pearl, Raw Ready-to-Paint, Custom-Lackierungen möglich
- Systemgewicht: 120 kg
- Preise: Frame-Kit ohne Lackierung ab 3200 Euro, Kompletträder von 8000 bis 10.200 Euro
- Verfügbarkeit: ab sofort

Soll nicht nur schnell sein, sondern auch richtig Bikepacking können: das neue Open U.P. 2.0 Adventure.
Komfort vor reiner Aerodynamik
Laut Mitgründer und Technik-Chef Gerard Vroomen, der übrigens seine Wurzeln im Aero-Segment bei Cervélo hat, sei "Aero ohne Komfort nutzlos". Eine harte Fahrt würde die Sitzposition auf langen Strecken stärker beeinträchtigen, als es die Aerodynamik je wettmachen könne. Mit dem U.P. 2.0 habe man daher Aerodynamik dort hinzugefügt, wo sie funktioniere, während der Komfort des Rahmens konsequent geschützt worden sei, erklärt Vroomen.
Passend dazu sei auch die Geometrie, von Open als "A.I.R. Geometry" bezeichnet, überarbeitet worden. Die neuen Rahmen sollen im Vergleich zu ihren Vorgängern etwas länger und höher geworden sein. Damit wolle man dem Trend Rechnung tragen, dass Fahrer immer härter und weiter fahren. Laut den Schweizer Schotter-Spezialisten soll sich trotz der größeren Reifen das Handling dabei agil und spritzig wie bei einem Rennrad anfühlen. Jede Rahmengröße verfüge über eine eigene Geometrie und angepasste Rohrformen.
Cleveres Cockpit und neue Cargo-Optionen
Ein besonderes Augenmerk scheint Open auf das Cockpit gelegt zu haben. Mit der neuen "Open B.A.R." genannten Lenker-Vorbau-Einheit will man das Problem von schlecht passenden One-Piece-Cockpits lösen. Die Einheit sei in 10 Größen erhältlich und erlaube eine Feineinstellung der Vorbaulänge und das in einem Bereich von 15 mm in 5-mm-Schritten. Das funktioniert ähnlich wie ein FlipChip-System an einem Ausfallende.

Pfiffig: nicht nur eine klassische Verschraubung ist vorhanden, sondern auch eine direkte Möglichkeit Taschen mit Klettriemen sicher zu befestigen.
Wirklich neu für die "Adventure"-Variante sind die Bikepacking-Features. Der Rahmen verfügt nun über drei Ösen unter dem Oberrohr, um eine Rahmentasche direkt und ohne Klettbänder zu befestigen. Die neue "U-Turn Adventure"-Gabel setze noch einen drauf: Über Schlitze in den Gabelbeinen lassen sich Soft-Bags direkt verzurren, ganz ohne einen zusätzlichen Käfig, verspricht der Hersteller. Wer dennoch einen klassischen Cage montieren möchte, könne dies über die integrierten "Cargo Barrels" tun.





