Vom sportlichen Gravel-Racer bis zu vielseitigen Bikepacking-Bikes – auch in der Saison 2025/26 dürfen wir uns wieder auf zahlreiche spannende Neuheiten freuen. Damit du dein nächstes Traum-Gravelbike schneller findest, haben wir die vielversprechendsten Modelle aus unseren Tests für die kommende Saison in der Bildergalerie für dich zusammengestellt.
Der Trend
Die Gravelbike-Saison 2025/26 verspricht spannend zu werden – nicht nur wegen zahlreicher Events, die aus dem Boden sprießen, sondern auch aufgrund der stetigen technischen Weiterentwicklungen. Der Trend zu aerodynamischen, gewichtsoptimierten Modellen für den Renneinsatz ist ungebrochen, und speziell auf Bikepacking ausgelegte Gravelbikes gewinnen weiter an Bedeutung. Die Differenzierung innerhalb der Gravelbike-Kategorien schreitet weiter voran – was den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommt, denn daraus entstehen viele interessante und spezialisierte Produkte. Ob man jedem Trend folgen möchte, bleibt natürlich Geschmackssache. Fakt ist aber: Die neuen Modelle decken die unterschiedlichen Anforderungen der Fahrerinnen und Fahrer besser denn je ab – und das ist definitiv ein Fortschritt.
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Fünf wichtige Fragen zum Kauf eines Gravelbikes
Das Gravelbike wird mittlerweile oft als "Eier legende Wollmilchsau" betitelt. Zurecht, wie wir finden. Es eignet sich ganz einfach für Fahrer, die vielseitige Einsatzmöglichkeiten suchen. Das können u. a. sein:
- Abenteuerlustige, die abseits befestigter Straßen fahren möchten.
- Pendler, die sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterwegen unterwegs sind und beispielsweise gerne nach der Arbeit noch eine Runde drehen möchten.
- Radsportler, die an langen Touren oder Bikepacking-Abenteuern interessiert sind.
- Mountainbiker, die gelegentlich auf weniger anspruchsvollen Trails fahren möchten.
- Fahrern, die gelegentlich auch an Schotterrennen teilnehmen möchten.
Der Einstieg in die wunderbare Welt des Gravelbike muss gar nicht teuer sein. Wer um die tausend Euro investiert, bekommt oft bereits ein solides Bike. Dabei gibt es zwar keine High-End-Komponenten, sondern diese sind eher im günstigen Segment angesiedelt. Spaß macht es trotzdem und ist ein prima Einstieg, um zu sehen, ob dieses "Graveln" einem liegt.
Wer jedoch bereits regelmäßig Fahrrad fährt, schon etwas Erfahrung beim Graveln gesammelt hat oder spezielle Anforderungen hat (z. B. leichtes Gewicht, bessere Komponenten), für den könnte es sinnvoll sein, direkt am Anfang etwas mehr in ein hochwertigeres Gravelbike zu investieren.
Pauschal kann man das nicht beantworten. Zu unterschiedlich die Geschmäcker, zu unterschiedlich die Bedürfnisse und mittlerweile sogar zu unterschiedlich das Gravelbike. So kann das günstige Einsteiger-Bike jemanden genauso viel Spaß bereiten, wie einem anderen das kostspielige High-End-Gravelbike mit den dementsprechenden Komponenten. Wichtig ist dabei zu wissen, was man mit dem Gravelbike fahren möchte und wofür das Wunschbike vor einem konzipiert wurde. Das lassen wir übrigens auch stets in unseren Tests einfließen und geben somit einen guten Anhaltspunkt, welches Gravelbike in seiner jeweiligen Kategorie heraussticht.
Der Hauptunterschied zwischen einem Rennrad und einem Gravelbike liegt in ihrer Konstruktion, ihrem Einsatzzweck und den verwendeten Komponenten.
Rennräder sind für asphaltierte Straßen und schnelle Fahrten konzipiert. Sie sind ideal für Straßenrennen, Zeitfahren und lange Touren auf glatten Oberflächen. Dazu haben sie eine "aggressive" Geometrie, oft mit einem langen Oberrohr und einem kurzen Radstand, was eine aerodynamische Sitzposition ermöglicht.
Gravelbikes dagegen sind vielseitiger, können auch auf groben, unbefestigten Untergrund und leichten Trails fahren. Sie besitzen eine entspanntere Geometrie, die Sitzposition ist etwas aufrechter. Das bedeutet mehr Komfort auf längeren Touren.
Ein weiterer Unterschied ist die Reifenbreite. Bei Rennrädern werden schmale Pneus bis etwa 30 mm aufgrund des geringen Rollwiderstands bevorzugt. Bei Gravelbikes werden Reifenbreiten bis oder sogar mit mehr als 50 mm montiert. Das bedeutet im Gelände mehr Traktion.
Die Schaltungen beim Gravelbike sind für widrige Bedingungen ausgelegt und sind dahin gehend robust konstruiert. Beim Rennrad wird Wert auf effektive und zuverlässige Schaltungen gelegt, das Gewicht spielt jedoch eine größere Rolle.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rennräder für Geschwindigkeit auf asphaltierten Straßen optimiert sind, während Gravelbikes vielseitiger sind und sich besser für gemischte Untergründe eignen.
Wurden zu Beginn der "Ära Gravelbike" oft noch Rennrad-Schaltgruppen verbaut, gibt es heute ein breit gefächertes Angebot mit unterschiedlichen Übersetzungen an speziell für dieses Genre entwickelten Schaltgruppen. Sie zeichnen sich unter anderem durch Robustheit, gerade in widrigen Bedingungen aus. Trotzdem finden weiterhin Rennrad-Schaltgruppen ihren Weg ans Bike und sind alles andere als nicht geeignet zum Graveln. Auch hier kommt es wieder auf den Einsatzzweck an. Im Folgenden listen wir für dich die drei wichtigsten Gravelbike-Schaltgruppen auf:
- Camapgnolo Ekar
- Shimano GRX
- Sram Mullet XX1, Sram Force XPLR AXS, Sram Rival XPLR AXS, Sram Apex, Sram Red XPLR AXS