400 Kilometer durch die Eifel: Hält das faltbare Carbon-Gravelbike was es verspricht?

Ritchey Septimer Break-Away im Test
Carbon-Gravelbike zum Falten

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ArtikeldatumVeröffentlicht am 16.10.2026
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Das klappst du zusammen! Sein primäres Alleinstellungsmerkmal sieht man diesem Carbon-Gravelbike nicht unmittelbar an. Aber bei dem Septimer Break-Away aus der kalifornischen Kultschmiede Ritchey handelt es sich tatsächlich um ein Faltrad.

Oder besser gesagt: um ein Rad zum Zusammenlegen. Denn öffnet man den Metallring am Unterrohr vor dem Tretlager und entfernt die Sattelstütze, lassen sich vorderes und hinteres Rahmendreieck schnell mit wenigen Handgriffen auseinanderbauen. So passt das Rad in den mitgelieferten kleinen Koffer oder eine Tasche – zum Beispiel für den zuschlagfreien Transport in der Bahn.

Im Einsatz indes beweist sich das Septimer vom ersten Pedaltritt an als vollwertiges Gravelbike. Während eines 400-Kilometer-Bikepacking-Trips durch die Eifel verlor der Testfahrer keinen Gedanken daran, dass er hier auf einem Faltrad sitzt. Keine Spur von schwammigem Fahrverhalten. Stattdessen gefällt das Rad mit einem gelungenen Handling, das schön agil, aber stets souverän wirkt. Das Rahmen-Gabel-Set verkauft Ritchey für 3399 Euro "nackt". Kompletträder gibt’s beim Fachhändler.

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Dan Zoubek

Wir sind das Septimer mit Ritcheys hauseigenen Alu-Laufrädern und der neuen Shimano GRX Di2 1 x 12-Schaltung gefahren. Ein gelungener Aufbau, der ordentlichen Fahrkomfort und schönen Vortrieb bietet. Dank breit abgestufter Kassette nimmt das Rad locker jede Hürde. Speziell bergab macht es auch dank der breiten, griffigen Schwalbe G-One RX-Reifen richtig viel Spaß.

*mit 28 Zoll-Laufrädern