- Ein klassisches Rennrad ist leicht und schnell. Leider bedeutet "leichter" bei Rennrädern meistens auch "teurer".
- Die Rennräder im Test wiegen unter 6,8 kg und kosten aber auch weniger als 4000 Euro.
- Drei Versender (Canyon, Rose, Votec) und eine Fachhandelsmarke (Giant) traten bei dem Test an. Das Stevens Xenon hätte sich auch qualifiziert, war aber nicht rechtzeitig zum Test lieferbar.
Das Testfeld im Überblick
„Schnell muss es halt sein – und leicht!“ Wenn man Rennradfahrer fragt, was sie von einem Rennrad erwarten, sind das die häufigsten Antworten. Schnell und leicht! So sieht ein ehrliches Rennrad aus. Da man aber auch weiß, dass bei Rennrädern weniger (Gewicht) mehr (Preis) bedeutet, stellt sich schnell die Frage: Wie viel kostet denn möglichst wenig im Jahr 2017?
RoadBIKE hat als ideales Kampfgewicht 6,8 Kilo angesetzt – so viel muss ein Rennrad laut UCI-Reglement mindestens wiegen, mit dem auch Profis um Siege kämpfen dürfen. Ein solcher Renner sollte also auch für jeden Hobbysportler als angemessener Untersatz durchgehen.
Auf der Suche nach den günstigsten Rennrädern, die maximal 6,8 Kilo wiegen, kristallisierte sich ein Preis von ca. 4000 Euro heraus: Wer mehr ausgeben kann und möchte, findet problemlos einen so leichten Sportler. Unter 4000 Euro sind die Angebote dagegen dünn gesät. Ein paar heiße Kandidaten gibt es dennoch.
Die hat RoadBIKE zum Test eingeladen: Canyon, Rose und Votec als Direktversender sowie die Fachhandelsmarke Giant lieferten rechtzeitig zum Test. Auch Stevens’ neues Xenon hätte gepasst, war aber noch nicht lieferbar.
Die 4 Starter lieferten sich sofort heiße Duelle, denn für solche Leichtgewichte gilt: Sie sind allesamt geradlinige und mitreißende Sportler – moderne Rennräder par excellence. Und natürlich sind sie schnell. Leichtathleten im Wortsinn, eben.
Die Bewertung der Testräder im Detail
Aus umfangreichen Einzelwertungen in Labor und Praxis errechnet sich bei RoadBIKE die Endnote – hier die wichtigsten Wertungen im Überblick.
